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<channel><title><![CDATA[Sabine Nielsen - Sabines Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog]]></link><description><![CDATA[Sabines Blog]]></description><pubDate>Tue, 10 Jun 2025 02:56:41 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[December 16th, 2024]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/december-16th-2024]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/december-16th-2024#comments]]></comments><pubDate>Mon, 16 Dec 2024 19:11:58 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/december-16th-2024</guid><description><![CDATA[ Zum Bearbeiten hier klicken.   Ein neues Ole Hannsen Abenteuer!&nbsp;Ole Hannsen geht auf L&ouml;wenjagd - auf der Insel F&ouml;hr? Wo denn blo&szlig;?Nat&uuml;rlich auf dem Spielplatz an der L&ouml;wenh&ouml;hle! Und&nbsp;dort muss man hin, wenn man F&ouml;hr besucht, denn dort gibt es Rutschen, Kletterger&auml;te, Schaukeln und eine Seilbahn! Und wenn man alles ausprobiert hat, kann man auf den H&uuml;gel klettern, unter dem die Grotte liegt, die 'Die L&ouml;wenh&ouml;hle' hie&szlig;. Ole und [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/ole-iii-cover_orig.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Zum Bearbeiten hier klicken.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div class="paragraph"><strong><font size="4"><em>Ein neues Ole Hannsen Abenteuer!</em>&nbsp;</font></strong><br />Ole Hannsen geht auf L&ouml;wenjagd - auf der Insel F&ouml;hr? Wo denn blo&szlig;?<br />Nat&uuml;rlich auf dem Spielplatz an der L&ouml;wenh&ouml;hle! Und&nbsp;<span>dort muss man hin</span>, wenn man F&ouml;hr besucht, denn dort gibt es Rutschen, Kletterger&auml;te, Schaukeln und eine Seilbahn! Und wenn man alles ausprobiert hat, kann man auf den H&uuml;gel klettern, unter dem die Grotte liegt, die 'Die L&ouml;wenh&ouml;hle' hie&szlig;. Ole und sein Freund Hartmut &uuml;berlegen:<span style="color:rgb(82, 82, 82)">&nbsp;Wo es eine H&ouml;hle f&uuml;r L&ouml;wen gibt, muss es ja auch L&ouml;wen geben. Und so fassen sie den verwegenen Plan: einen L&ouml;wen zu fangen! Gedacht, gemacht. Doch was dann folgt, h&auml;tte keiner gedacht &hellip;<br /><br />Die L&ouml;wenh&ouml;hle war ein fester Bestandteil meiner eigenen Kindheit! Die Grotte aus Felssteinen war dunkel und feucht - und gleichzeitig faszinierend und etwas gruselig! Viele Jahre sp&auml;ter musste die Grotte zugesch&uuml;ttet werden, weil Einsturzgefahr bestand. Nun ruht sie unter einem H&uuml;gel, der zum Beklettern einl&auml;dt.<br /><br />Warum diese Grotte gebaut wurde und den Namen 'L&ouml;wenh&ouml;hle' erhielt, konnte mir niemand sagen. Ich nehme an, sie entstand, als die &Auml;rzte H&auml;berlin und Gmelin Ende des 19. Jahrhunderts die Insel zu einem Kurort machten und die Kurparks angelegt wurden. Die Herren gingen gern auf die Jagd und es wurden Rehe auf die Insel gebracht. Die Tiere waren unterf&uuml;ttert und schwach und wurden zun&auml;chst in einem eingez&auml;unten Gebiet - eben dem heutigen 'Spielplatz an der L&ouml;wenh&ouml;hle' - aufgep&auml;ppelt. Als sie stark genug waren, wurden sie auf der Insel ausgesetzt und heute leben viele Rehe auf F&ouml;hr!<br />Man kann sie sogar in der Stadt Wyk treffen! Da spazieren sie durch die W&auml;lder, kreuzen &uuml;ber die Badestrasse und besuchen die anliegenden G&auml;rten oder das Gebiet um das Friesenmuseum.<br />Nat&uuml;rlich grasen sie auch auf den Weiden und Feldern der Insel und Autofahrer sollten auf den Landstra&szlig;en auf pl&ouml;tzliche Wildwechsel achten!</span><br /><br /></div>  <div class="paragraph"><em>Ole Hannsen geht auf L&ouml;wenjagd<br /></em>Erh&auml;ltlich im Buchhandel oder <a href="http://www.ihleo-verlag.de" target="_blank">Ihleo-verlag</a>&nbsp;&nbsp;<br />Broschiert, 52 Seiten, 12 Euro<br />ISBN: 978 3 96666 094 5&nbsp;<br /><br /></div>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/seite-20-postkarte-alte-lo-wenho-hle_orig.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:0; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Zum Bearbeiten hier klicken.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„CDs sind out“ ... Zwei Föhrerinnen tun sich zusammen und produzieren ‚Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis‘ als Audio- und E-Buch]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/cds-sind-out-zwei-fohrerinnen-tun-sich-zusammen-und-produzieren-charlotte-frohmacher-entdeckt-das-weihnachtsgeheimnis-als-audio-und-e-buch]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/cds-sind-out-zwei-fohrerinnen-tun-sich-zusammen-und-produzieren-charlotte-frohmacher-entdeckt-das-weihnachtsgeheimnis-als-audio-und-e-buch#comments]]></comments><pubDate>Mon, 18 Nov 2024 21:49:11 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/cds-sind-out-zwei-fohrerinnen-tun-sich-zusammen-und-produzieren-charlotte-frohmacher-entdeckt-das-weihnachtsgeheimnis-als-audio-und-e-buch</guid><description><![CDATA[       &nbsp; Was macht die Autorin, wenn sie erf&auml;hrt, dass CDs &sbquo;out&lsquo; sind - dass auch Kinder H&ouml;rb&uuml;cher &uuml;bers Handy oder Tablet h&ouml;ren und lesen? Nun, sie sucht Rat ... und den fand ich bei Elke Grutkamp, die sich gerade zur professionellen Sprecherin hat ausbilden lassen und den Verlag Bumblebee-voiceandbook.de gegr&uuml;ndet hat!So taten zwei F&ouml;hrerinnen sich zusammen und heraus kam &bdquo;Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis&ldquo; erh [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/published/charlotte-frohmacher-entdeckt-das-weihnachtsgeheimnis-jpg.jpg?1732015225" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; Was macht die Autorin, wenn sie erf&auml;hrt, dass CDs &sbquo;out&lsquo; sind - dass auch Kinder H&ouml;rb&uuml;cher &uuml;bers Handy oder Tablet h&ouml;ren und lesen? Nun, sie sucht Rat ... und den fand ich bei Elke Grutkamp, die sich gerade zur professionellen Sprecherin hat ausbilden lassen und den Verlag Bumblebee-voiceandbook.de gegr&uuml;ndet hat!<br />So taten zwei F&ouml;hrerinnen sich zusammen und heraus kam &bdquo;Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis&ldquo; erh&auml;ltlich als E-Buch bei Kindle und H&ouml;r-Buch bei PietHenryBooks.<br />&nbsp;<br />&nbsp; &nbsp;&bdquo;Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis&ldquo; ist eine Geschichte &uuml;ber die Weihnachtszeit - und f&uuml;r Kinder, die vielleicht beginnen, den Weihnachtsmann zu hinterfragen. Zweifel werden von &auml;lteren Kindern in der Schule und gro&szlig;en Geschwistern ges&auml;t - und so geht ein bisschen vom Zauber des Weihnachtsfestes verloren.<br />Auch in Charlottes Familie nehmen die Vorbereitungen f&uuml;rs Fest viel Zeit ein - es wird gebastelt, gesungen und gebacken und Oma und Opa, Tante und Onkel kommen zu Besuch.<br />Jedoch stellt Charlotte sich viele Fragen, was den Weihnachtsmann betrifft, aber mit Hilfe ihrer Familie, lernt sie, dass auch Zauber und Magie durchaus einen Platz in unserem Leben haben &ndash; dass diese Wesen, die wir lieben, durchaus pr&auml;sent sind, wenn wir nur an sie glauben!<br />W&auml;hrend ich das fertige Manuskript beisteuerte, begann Elke mit ihrer Arbeit.<br />&#8203;<br />&nbsp; &nbsp; Sie ist durchs Radio auf die Idee gekommen, professionelle Sprecherin zu werden.<br />Besonders die Technik findet sie faszinierend: das Aufnehmen, das Schneiden und das Formulieren des Textes und schlie&szlig;lich die Gestaltung eines passenden Covers.<br />Daf&uuml;r hat sie sich ein kleines Tonstudio eingerichtet - mit spezieller Aufnahme Software und Mikrofon.&nbsp;<br />&nbsp; &nbsp;Die Sprechtechnik ist sehr wichtig, wenn man ein H&ouml;rbuch aufnimmt. Verschiedene Aufnahmen ben&ouml;tigen verschiedene Sprechweisen &ndash; Nachrichten lesen ist schwierig, findet Elke. Die m&uuml;ssen sehr sachlich und korrekt vorgetragen werden, in einem gleichbleibenden Ton. F&uuml;r einen Werbe Spot oder eine Dokumentation wird ein Voice-over produziert. In der Werbung muss man den H&ouml;rer in wenigen Minuten &uuml;berzeugen, w&auml;hrend eine Geschichte eine besondere Satzmelodie braucht. Geschichten gefallen Elke am besten.<br />&nbsp; &nbsp;Da muss man sich in die Charaktere hineinversetzen, eine Stimme f&uuml;r jeden Einzelnen finden. Die w&ouml;rtliche Rede macht ihr besonders Spa&szlig;! H&ouml;rb&uuml;cher haben oft spannende Sequenzen und die Spannung muss man den H&ouml;rer sp&uuml;ren lassen.<br />&nbsp; &nbsp;Auch die Sprachgeschwindigkeit ist wichtig: Man darf nicht so schnell sprechen wie vielleicht im Gespr&auml;ch mit Freunden oder Bekannten, aber auch nicht so langsam, dass der H&ouml;rer sich langweilt. Beim Zuh&ouml;ren m&uuml;ssen sich Bilder im Kopf entwickeln d&uuml;rfen &ndash; Kinder k&ouml;nnen das besonders gut, sagt Elke. Und so hat sie eine &sbquo;Sprechstimme&lsquo; entwickelt, die anders klingt als ihre &sbquo;Alltagsstimme&lsquo;.<br />Bei der Aufnahme ist vollkommene Ruhe im Studio verlangt. Der Nachbar, der laut seinen Rasenm&auml;her startet und am ge&ouml;ffneten Fenster vorbeirasselt, kann da sehr frustrieren!<br />&nbsp;<br />Elke Grutkamp ist freiberufliche, professionelle Sprecherin und bietet ihre Services unter<br />&bdquo;Bumblebee - Voice and Book&ldquo; an f&uuml;r alle, die ein Manuskript oder eine Geschichte als H&ouml;r-Buch oder E-Buch ver&ouml;ffentlichen m&ouml;chte.&nbsp; &nbsp;kontakt@bumblebee-voiceandbook.de<br /><a href="http://bumblebee-voiceandbook.de" target="_blank">www.bumblebee-voiceandbook.de</a><br /><br /><a href="https://sabinenielsen.net/Kinderliteratur" target="_blank">&bdquo;Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis&ldquo;</a> f&uuml;r Kinder ab 4 Jahren<br />Von Sabine Nielsen (Autorin) und Elke Grutkamp (Sprecherin)<br /><br />H&ouml;r-Buch: PietHenry Records&nbsp;<a href="x-webdoc://www.piethenryrecords.de">www.piethenryrecords.de</a><br />Laufl&auml;nge: 1 Stunde 18 Minuten<br />H&ouml;rprobe:&nbsp;<a href="https://bwlnk.com/4099995987522" target="_blank">https://bwlnk.com/4099995987522</a>&nbsp;<br />Erh&auml;ltlich:&nbsp;&#8203;<a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1073549657" target="_blank">Thalia&nbsp;</a><br /><br />E-Buch:&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/Charlotte-Frohmacher-entdeckt-das-Weihnachtsgeheimnis-ebook/dp/B0DKDF52MP/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=19AC0X7J54Y2Q&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.JJQlp2_0aOB2_37jHKMgK0W5_RaV5Wp0LDZmaPYghQDusjgXKu4KKAS2w78pgUdvj2urk6xTAfErKKqoSxrI4wdnTioWwr4MUlP5nbVVE1W9WfRiXPQ_2s02yOG7c86HU_Ly_HM-MbQVgR06TiNFex_oo8zPcdp7L-aafZ2F5RATQKg7-cxax25HDexnUykIDSG9cnjDb6qNLEb25DFgpMGhKYvSjxr52AII1uoKazo.2tdJOHZ9zVagFAn5wUruaElZ-wq0hJy6j1A_wIcA8-I&amp;dib_tag=se&amp;keywords=charlotte+frohmacher+entdeckt+das+weihnachtsgeheimnis&amp;nsdOptOutParam=true&amp;qid=1731964804&amp;sprefix=charlotte+frohmacher+entdeckt+das+weihnachtsgeheimnis%2Caps%2C78&amp;sr=8-1">Kindle</a>&nbsp;<br />&#8203;54 Seiten<br /><a href="https://www.amazon.de/Charlotte-Frohmacher-entdeckt-das-Weihnachtsgeheimnis-ebook/dp/B0DKDF52MP/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=19AC0X7J54Y2Q&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.JJQlp2_0aOB2_37jHKMgK0W5_RaV5Wp0LDZmaPYghQDusjgXKu4KKAS2w78pgUdvj2urk6xTAfErKKqoSxrI4wdnTioWwr4MUlP5nbVVE1W9WfRiXPQ_2s02yOG7c86HU_Ly_HM-MbQVgR06TiNFex_oo8zPcdp7L-aafZ2F5RATQKg7-cxax25HDexnUykIDSG9cnjDb6qNLEb25DFgpMGhKYvSjxr52AII1uoKazo.2tdJOHZ9zVagFAn5wUruaElZ-wq0hJy6j1A_wIcA8-I&amp;dib_tag=se&amp;keywords=charlotte+frohmacher+entdeckt+das+weihnachtsgeheimnis&amp;nsdOptOutParam=true&amp;qid=1731964804&amp;sprefix=charlotte+frohmacher+entdeckt+das+weihnachtsgeheimnis%2Caps%2C78&amp;sr=8-1"><span style="color:var(--__N4QdCheV6mGo,#0f1111)">0,00&euro;</span></a>&nbsp;&nbsp;Kostenlos mit Kindle Unlimited-Mitgliedschaft&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/kindle-dbs/ku2?passThroughAsin=B0DKDF52MP&amp;ref_=mbs_ku_lp">Erfahre mehr</a><br /><span style="color:var(--__N4QdCheV6mGo,#0f1111) !important">Sofort lieferbar</span><br />oder f&uuml;r 8,74&nbsp;&euro; kaufen<br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[NEU:   Septembermuun]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-septembermuun]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-septembermuun#comments]]></comments><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 11:31:06 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-septembermuun</guid><description><![CDATA[ Ein F&ouml;hr Roman"Ich bin Maxi, der L&ouml;we, und ich besch&uuml;tze dich ..."&nbsp;Das hatte sie immer gesagt, aber dann ist Maxi nicht mehr da und Hardys Welt ger&auml;t aus den Fugen.Die Familie zerbr&ouml;ckelt unter der Last ihres unerkl&auml;rlichen Todes. Hardy versucht, einen Sinn in Allem zu finden und sein Leben irgendwie weiterzuleben. Die Natur und sein Einsatz in der Umwelt helfen ... und&nbsp; Louie, diese seltsame junge Australierin, die durch die Welt driftet, nicht so richti [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:387px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/published/septembermuun.jpg?1693571482" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br /><strong><font color="#3f3f3f" size="4">Ein F&ouml;hr Roman</font></strong><br /><br /><font size="4"><em><font color="#c2a43b">"</font><strong><font color="#c2a43b">Ich bin Maxi, der L&ouml;we, und ich besch&uuml;tze dich ..."</font><font color="#3f3f3f">&nbsp;</font></strong></em></font><br /><br /><font size="4"><strong>Das hatte sie immer gesagt, aber dann ist Maxi nicht mehr da und Hardys Welt ger&auml;t aus den Fugen.</strong></font><br />Die Familie zerbr&ouml;ckelt unter der Last ihres unerkl&auml;rlichen Todes. Hardy versucht, einen Sinn in Allem zu finden und sein Leben irgendwie weiterzuleben. Die Natur und sein Einsatz in der Umwelt helfen ... und&nbsp; Louie, diese seltsame junge Australierin, die durch die Welt driftet, nicht so richtig in ihr Leben passt und die auf der Insel F&ouml;hr ihre eigene Verbindung zur Vergangenheit sucht.<br />Und dann ist da das &bdquo;braune M&auml;dchen&ldquo;, das er manchmal sieht. Ist sie wirklich oder eine Einbildung?<br />Real ist Thies, der fiese Drogenschieber, der eine Rechnung mit Hardy zu begleichen hat.<br />&nbsp;<br />Als Hardy Schwester den Freitod w&auml;hlt, suchen alle nach Antworten auf die Frage: Warum? Hatte Maxi angefangen Drogen zu nehmen? Hat sie f&uuml;r Thies gedealt?<br />Hardy f&auml;llt es schwer, zur Schule zu gehen. Seine Mutter zieht sich in sich selbst zur&uuml;ck. Die Ehe der Eltern ist l&auml;ngst zerbrochen und Hardy ist noch nicht bereit, F&ouml;hr zu verlassen und zu seinem Vater an den Rhein zu ziehen. In der Natur und dem Umweltprojekt F&ouml;hrNatur, in dem er sich mit seinen Freunden, Britta und Mattis, engagiert, findet er einen gewissen Trost.<br />Er befreundet sich mit der Drifterin Louie, die ihn so akzeptiert, wie er ist und keine Anforderungen an ihn stellt. Louie hat schon in Australien Verschiedenes ausprobiert, auf F&ouml;hr folgt sie den Spuren ihres Ururgro&szlig;vaters, der im 19. Jahrhundert nach Australien auswanderte.<br /><br /><strong><em><font color="#c2a43b">" Ich h&auml;ng so im Leben rum und finde nie das Richtige. Manchmal denk' ich, ich pass gar nciht richtig rein in diese Welt", beschreibt Louie sich selbst.&nbsp;</font></em></strong><br /><span>&nbsp;</span><br />Nach einer waghalsigen Konfrontation mit Thies und seinen rauen Kumpanen und einer kopflosen Flucht rettet ausgerechnet das &bdquo;braune M&auml;dchen&ldquo; Hardy und Britta und f&uuml;hrt sie in die Lembecksburg, einem Ringwall, in dem schon die Wikinger Schutz suchten.<br />Aber was ist hier los? Wird ein Film &uuml;ber die Wikinger gedreht oder soll ein Mittelaltermarkt stattfinden? Hardy und Britta tauchen ein in eine andere Welt. Elin, das M&auml;dchen mit den wirren Haaren und der komischen Kleidung, das mit anderen Familien nach einer schweren Sturmflut auf den Halligen Asyl in der Lembecksburg auf F&ouml;hr gefunden hat, muss ihren Vater in Australien finden. Er ist dort auf der Suche nach Gold&nbsp; ... und es ist das neunzehnte Jahrhundert.<br />So beginnt f&uuml;r Hardy, Britta und Louie eine Zeitreise, die gleichzeitig das Schicksal der Fl&uuml;chtlinge, der Heimatsuchenden und der Migranten reflektiert &ndash; und Hardy und Louie einen Weg in den Neuanfang zeigt.<br />&nbsp;&nbsp;<br /><strong><em>Drogen und Mobbing, die Umwelt, Asylanten und Auswanderer und der Versuch, einen Freitod zu &uuml;berwinden, vernetzen sich in diesem Roman und bilden den Rahmen f&uuml;r diese spannende Geschichte.<br /><br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Eine 'coming of age' Story&nbsp;&uuml;bers Erwachsen-werden, Entscheidungen und Abschiede</em></strong><br /><br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>Erschienen im ihleo verlag, Husum<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Erh&auml;ltlich im Buchhandel und online&nbsp; 12 Euro</strong><br /><br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der Zauberwald]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/der-zauberwald]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/der-zauberwald#comments]]></comments><pubDate>Sat, 18 Sep 2021 17:59:07 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/der-zauberwald</guid><description><![CDATA[Zwei Detektiv-spielende F&ouml;hrer Damen im fortgeschrittenen Alter ...  Vieles haben sie schon erlebt &ndash; die beiden F&ouml;hrer Damen im fortgeschrittenen Alter. Ruth und Willa.Aufgewachsen w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges, sahen sie ihren Bruder Helmut in den Krieg ziehen und mussten wenig sp&auml;ter erfahren, dass er an der russischen Front vermisst wurde.Helmut kommt endlich als Sp&auml;theimkehrer zur&uuml;ck, k&ouml;rperlich unversehrt, aber geistig niedergedr&uuml;ckt.Er heirat [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>Zwei Detektiv-spielende F&ouml;hrer Damen im fortgeschrittenen Alter ...</strong></blockquote>  <div class="paragraph">Vieles haben sie schon erlebt &ndash; die beiden F&ouml;hrer Damen im fortgeschrittenen Alter. Ruth und Willa.<br />Aufgewachsen w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges, sahen sie ihren Bruder Helmut in den Krieg ziehen und mussten wenig sp&auml;ter erfahren, dass er an der russischen Front vermisst wurde.<br />Helmut kommt endlich als Sp&auml;theimkehrer zur&uuml;ck, k&ouml;rperlich unversehrt, aber geistig niedergedr&uuml;ckt.<br />Er heiratet die Krankenschwester Marianne und sie bekommen vier T&ouml;chter. Die Schwestern, Ruth und Willa, engagieren sich aktiv im Aufziehen der vier Nichten.<br />Fritzi, die &Auml;lteste, zieht mit ihrem Mann und den drei Kindern in die N&auml;he von Hamburg.<br />Kerrin ist nach Australien ausgewandert und zieht dort ihren Sohn, Leo, allein auf.<br />Ane, die J&uuml;ngste, lebt als Heimleiterin in der N&auml;he von Kiel.<br />Ose, die dritte der Nichten, ist auf die Insel zur&uuml;ckgekehrt und baut dort eine Galerie auf.<br />Nach dem Krieg heiratet Ruth ihren Mann, Willem. Sie wollen gemeinsam nach Australien auswandern, aber die Krankheit ihrer Mutter verhindert Ruth mit Willem aufs Schiff zu steigen.<br />Sie h&ouml;rt nie wieder von ihm.<br />Willa wird Sportlehrerin und Ruth zieht ein in die &sbquo;Pension f&uuml;r alleinstehende Damen&lsquo;: Eine Pension, in der alleinstehende Damen ihren Lebensabend unbesorgt und gut verpflegt begehen k&ouml;nnen.<br />Als die Besitzerin, die alte Frau Jantzen, stirbt, erbt Ruth die Pension. Inzwischen hat sie die Leitung f&uuml;r das Haus ihrer Haush&auml;lterin, Gudrun, &uuml;bergeben.<br />Willa residiert im Hause ihrer Eltern und unterh&auml;lt dort mehrere Mietwohnungen.<br />W&auml;hrend Ruth ihre Tage auf ihrer verglasten Veranda mit Blick aufs Meer in der Gesellschaft von Gudruns griesgr&auml;migem Kater, Herbert, und ihrer Tageb&uuml;cher begeht und selten das Haus verl&auml;sst, flitzt Willa auf ihrem Elektromobil durch die Gegend und pflegt ihren gro&szlig;en Freundeskreis, zu dem auch ihre Schulfreundin, Fr&auml;ulein S&ouml;hnlein, und die Mitglieder des F&ouml;hrer Krocket Clubs geh&ouml;ren.<br /><br />Obendrein sind die Damen im fortgeschrittenen Alter auch noch zu Detektivinnen geworden.<br />Allerdings handelt es sich bei ihren &sbquo;F&auml;llen&lsquo; weniger um Mord und Todschlag, als um alte, lang verschwiegene Geheimnisse.<br />Zum Beispiel haben sie ihrer Nichte Kerrin, die in Australien lebt, geholfen, ein verborgenes Grab zu finden &ndash; und die L&uuml;ttk&ouml;k Schwestern um eine schreckliche Schuld zu erleichtert.<br />Und als ihre Nichte Ose einen einsamen Bauernhof in der F&ouml;hrer Marsch entdeckt, gelingt es ihnen herauszufinden, was mit der Frau des Marschbauern geschah, die dort vor &uuml;ber 50 Jahren spurlos verschwand.<br />Dann kehrt ihre alte Nachbarin, Annie Jensen, aus Australien zur&uuml;ck und Ruth und Willa <span>&uuml;bernehmen&nbsp;</span>es, das Schicksal einer verschollenen Mutter aufzudecken.<br /><br />Und nun werden sie mit einem neuen Fall konfrontiert, als n&auml;mlich Momme Buhl eines Morgens entdeckt, das sein wohlgepflegter Krocketrasen kurz bevor ein wichtiges Turnier ansteht, in der Nacht vandalisiert wurde!<br />Und nicht nur das: Gleichzeitig tritt auch das kleine Fr&auml;ulein M&ouml;nkelmann, Bewohnerin der Pension f&uuml;r alleinstehende Damen, an sie heran mit der Bitte ihr zu helfen.<br />Ihre Nichte Gabi ist auf der Jagd nach einer Bildersammlung, die ihrer Familie im Zweiten Weltkrieg gestohlen wurde, im australischen Outback verschwunden ...<br />&sbquo;Der Zauberwald&lsquo; war eines der Bilder in dieser Sammlung, die auf der Schule des &sbquo;Blauen Reiters&lsquo; basiert.<br /><br />&sbquo;Der Zauberwald&lsquo; f&uuml;hrt den Leser in das Berlin der drei&szlig;iger und vierziger Jahre &ndash; in die Welt der Schieber und Kriegsgewinnler. Gleichzeitig darf man sich auf eine Reise ins australische Outback und in eine einmalige und bezaubernde Landschaft begeben, die weniger bekannt ist als die herk&ouml;mmlichen Touristenziele.<br /><br />Der Zauberwald, erschienen im ihleo verlag Husum, 12 Euro -<br />Erh&auml;ltlich im Buchhandel und<a href="http://www.ihleo-verlag.de/ihleoverlag_de/Seiten/autoren/nielsen_VI.html" target="_blank"> online</a> - auch als <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B09D9N41ZY?ref_=dbs_m_mng_rwt_calw_tkin_3&amp;storeType=ebooks&amp;qid=1617280169&amp;sr=8-4" target="_blank">e-book</a></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/der-zauberwald_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Detektiv-spielende Föhrer Damen im fortgeschrittenen Alter ermitteln jetzt auch als e-books]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/detektiv-spielende-fohrer-damen-im-fortgeschrittenen-alter-ermitteln-jetzt-auch-als-e-books]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/detektiv-spielende-fohrer-damen-im-fortgeschrittenen-alter-ermitteln-jetzt-auch-als-e-books#comments]]></comments><pubDate>Thu, 19 Aug 2021 05:53:59 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/detektiv-spielende-fohrer-damen-im-fortgeschrittenen-alter-ermitteln-jetzt-auch-als-e-books</guid><description><![CDATA[      [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/4-krimis-neu-leuchtturm_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Föhrer Schwestern ermitteln jetzt auch als E-Book]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/die-fohrer-schwestern-ermitteln-jetzt-auch-als-e-book]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/die-fohrer-schwestern-ermitteln-jetzt-auch-als-e-book#comments]]></comments><pubDate>Mon, 12 Apr 2021 16:33:21 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/die-fohrer-schwestern-ermitteln-jetzt-auch-als-e-book</guid><description><![CDATA[       &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nb [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/e-book-1quadratisch_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<em><font size="2">Photo: @lu_pics_gallery</font></em><br />Ab sofort k&ouml;nnt Ihr die ersten drei B&auml;nde der&nbsp;F&ouml;hrer Krimi Serie um die beiden Damen im fortgeschrittenen Alter, die sich von nichts zur&uuml;ckhalten lassen, wenn es darum geht, alte Geheimnisse aufzudecken und l&auml;ngst vergessene F&auml;lle zu l&ouml;sen, auch als E-Book lesen!<br /><em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der vierte Teil der Serie - Am Galliberg - erscheint im Mai als Neuauflage</em><br />&#8203;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a href="https://www.amazon.de/s?k=sabine+nielsen&amp;rh=n%3A530886031&amp;__mk_de_DE=&Aring;M&Aring;&#381;&Otilde;&Ntilde;&amp;ref=nb_sb_noss" target="_blank">Kindle E-Books</a>&nbsp; 4,99 Euro</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Insel der Zeitlosen]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insel-der-zeitlosen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insel-der-zeitlosen#comments]]></comments><pubDate>Fri, 22 Jan 2021 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insel-der-zeitlosen</guid><description><![CDATA[Auf einer kleinen Insel, mitten in der Nordsee, bricht die Sterbelosigkeit aus ... es stirbt einfach niemand mehr ...   Der alte Totengr&auml;ber Hinne Sch&uuml;pp bemerkt es als Erster. Seit mindestens einem Jahr ist niemand mehr gestorben. Unglaublich? Na klar ... Doch eine gewissenhafte Inventur der Alten und Gebrechlichen,&nbsp;deren Ableben man h&auml;tte erwartet, ergibt sehr schnell - Hinne hat recht! &nbsp;Euphorie und&nbsp;Schock wechseln einander ab: 'Sind wir auserw&auml;hlt oder werd [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>Auf einer kleinen Insel, mitten in der Nordsee, bricht die Sterbelosigkeit aus ... es stirbt einfach niemand mehr ...</strong></blockquote>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/picsart-zeitlose-1_orig.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Der alte Totengr&auml;ber Hinne Sch&uuml;pp bemerkt es als Erster. Seit mindestens einem Jahr ist niemand mehr gestorben. Unglaublich? Na klar ... Doch eine gewissenhafte Inventur der Alten und Gebrechlichen,<span>&nbsp;deren Ableben man h&auml;tte erwartet,</span> ergibt sehr schnell - Hinne hat recht! <span>&nbsp;Euphorie und&nbsp;</span>Schock wechseln einander ab: 'Sind wir auserw&auml;hlt oder werden wir gestraft?'&nbsp;<br />Einerseits hat man auf einmal endlos Zeit, sein Leben auszukosten ... andererseits: Was tut man mit einer Insel voller alter Leute? Wie schafft man gen&uuml;gend Unterk&uuml;nfte, wo findet man die notwendigen Arbeitskr&auml;fte und das Pflegepersonal, das jetzt gebraucht wird? Schafft das<span>&nbsp;angeschlagene Gesundheitssystem, den Anforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht zu werden?&nbsp;</span>Und &uuml;berhaupt - ist Vater Staat bereit, Renten in alle Ewigkeit auszuzahlen?<br />Es bedarf der Insulaner ganzer Scharfsinn und einer guten Dosis Bauernschl&auml;ue, um dieser seltsamen Situation Herr zu werden.<br /><br />Eine Utopie, die doch der Realit&auml;t entspricht - dem R&uuml;ckgang der Landwirtschaft; der Abwanderung der jungen Insulaner;&nbsp;der Wohnungsnot und der Vereinsamung der &Auml;lteren; den schw&auml;chelnden Inselkrankenh&auml;usern, die von Schlie&szlig;ungen bedroht sind; dem prek&auml;ren Arbeitsmarkt, der vom Tourismus abh&auml;ngt ... <br />&#8203;Fragen, die Inselbewohner besch&auml;ftigen, auch wenn sie nicht gerade mit dem Ph&auml;nomen der Zeitlosigkeit konfrontiert werden.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <blockquote><strong>&nbsp;... und dann noch ein pedantischer Langeweiler - in dem die Sterbelosigkeit ein ganz neues Lebensgef&uuml;hl erweckt</strong></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp;Die Erz&auml;hlung war abgeschlossen - und z&auml;hlte angenehme 100 oder so Seiten, als sie zum Verleger wanderte.<br />Ich wandte mich schon dem n&auml;chsten Projekt zu, gespannt auf des Verlegers Antwort, hatte ich hier doch ein ganz anderes Genre ausprobiert&nbsp; ... Die Antwort kam und st&uuml;rzte mich erstmal in Verzweiflung.<br />Ja, die Geschichte gefiel ihm ... aber er w&uuml;nschte sich noch einen Ich-Erz&auml;hler. Die gesichtslosen 'Wir', aus deren Sicht die Geschehen berichtet wurden, befriedigten ihn nicht ganz. Er eilte hinzuzuf&uuml;gen, dass dieser Erz&auml;hler oder diese Erz&auml;hlerin nicht unbedingt eine Person sein m&uuml;sste, dir mir gefiel!<br />Ein paar Tage lang haderte ich mit mir selbst - um gerecht zu sein, musste ich zugeben, dass mein Verleger meist den richtigen Riecher hat (na gut: Immer) ... und schon dr&auml;ngte sich mir ein Herr auf, dessen Quengeln schlie&szlig;lich so laut wurde, dass ich ihn h&ouml;ren musste: Unbedingt wolle er die Rolle des Moderators &uuml;bernehmen.<br />Nun gut, einen Satz hier und da wollte ich ihm einr&auml;umen ... aber kaum hatte ich ihm Platz gemacht, bestand dieser pedantische, phantasielose Mensch nicht nur darauf, ab und zu einen Kommentar abzuliefern, nein, er musste seine ganze Lebensgeschichte ableiern! Nun gut, er hat den gr&ouml;&szlig;ten Teil seines Lebens in Australien verbracht, das ist ja vielleicht ganz interessant ...<br />Das Resultat der &Uuml;berarbeitung: Die 'Strafarbeit', die mir auferlegt worden war, kehrte zum Verleger zur&uuml;ck, der nun auf einmal 100 weitere Seiten lektorieren musste!&nbsp;</div>  <blockquote><strong><span>War die Erz&auml;hlung es wert, ist sie gelungen? &Uuml;berzeugt Euch selbst!</span></strong></blockquote>  <div class="paragraph"><br /><span>Sabine Nielsen, Insel der Zeitlosen, im ihleo verlag Husum - erh&auml;ltlich im Buchhandel oder online, 10 Euro</span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Vorgelesen ... Kultur in Komfort]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/vorgelesen-kultur-in-komfort]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/vorgelesen-kultur-in-komfort#comments]]></comments><pubDate>Sat, 19 Dec 2020 18:59:53 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/vorgelesen-kultur-in-komfort</guid><description><![CDATA[&ldquo;When the going gets tough, the tough get going&rdquo; ...Wenn das Leben hart wird, fangen die Harten erst an zu leben.  Oder wenn der Weg voraus versperrt ist, findet man einen Umweg ... Lesungen wie normal, vor einem gr&ouml;&szlig;eren Publikum, abzuhalten, ist momentan leider unm&ouml;glich ... deshalb biete ich Lesungen im Komfort eures eigenen Heims!&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nb [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong><font size="5">&ldquo;When the going gets tough, the tough get going&rdquo; ...</font></strong><br /><br /><strong><font size="5">Wenn das Leben hart wird, fangen die Harten erst an zu leben<span>.</span></font></strong></blockquote>  <div class="paragraph">Oder wenn der Weg voraus versperrt ist, findet man einen Umweg ... Lesungen wie normal, vor einem gr&ouml;&szlig;eren Publikum, abzuhalten, ist momentan leider unm&ouml;glich ... deshalb biete ich Lesungen im Komfort eures eigenen Heims!&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Angepasst an die aktuellen Regelungen, k&ouml;nnt ihr euch ganz gem&uuml;tlich zuhause (oder in einer geeigneten R&auml;umlichkeit) etwas vorlesen lassen ...<br /><span></span></div>  <blockquote><strong><font size="5">M&ouml;gt ihr&lsquo;s -</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph"><span><strong><em>Humorvoll?</em></strong>&nbsp; &nbsp;</span><strong>&bdquo;Tante Friedas Freude an Bestattungen&ldquo;</strong> erz&auml;hlt die Geschichte einer ganz besonderen Tante, die in allen Lebenslagen &ndash; und besonders wenn es sich um eine Bestattung handelt &ndash; mit Rat und Tat zur Seite steht ...<br /><strong><em>Oder </em></strong><span><strong><em>tierisch?</em></strong><span>&nbsp; </span></span><strong>&bdquo;Max Siebentag&ldquo;</strong> handelt von einem Kater, der schon entschieden zu lange im Tierheim auf einen neuen Besitzer harrt. Schlie&szlig;lich nimmt er die Sache in die eigenen H&auml;nde und zieht aus, ein neues Heim zu finden ...<br /><em><strong><span>Spannend mit </span>einem der &bdquo;F&ouml;hr Krimis&ldquo;?</strong></em> Lasst euch begeistern von den zwei Detektiv-spielenden Wyker Damen, f&uuml;r die auch das fortgeschrittene Alter kein Hindernis ist, wenn es darum geht, alte Geheimnisse aufzudecken ...<br />Ihr habt die Wahl zwischen&nbsp;<strong>Ebbe, Flut und Tod; Die Frau des Marschbauern </strong>oder<strong> Die Villa Blanke Hans.&nbsp;</strong>Und demn&auml;chst ist auch der vierte Band in der Serie,&nbsp;<strong>Am Galliberg</strong>, in einer Neuauflage erh&auml;ltlich.<br /><br /><span><strong><em>Dem Leben nah kommt</em></strong> ihr mit </span><strong>&bdquo;Ein bisschen Heimat im Gep&auml;ck&ldquo; </strong>&ndash; dreizehn literarische Portraits deutscher Auswanderer in Australien. Faszinierende Schicksale von Menschen, die entweder vor oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auszogen, um einen neuen Beginn zu machen ... Geschichten &uuml;ber das Migrationserlebnis, die Integration in eine fremde Kultur und der Bem&uuml;hung, auch die eigene Identit&auml;t zu wahren.<br /><br /><span><strong><em>Weihnachtlich </em></strong>geht&rsquo;s zu mit dem H&ouml;rbuch&nbsp;</span>&bdquo;Charlottte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis&ldquo; &ndash; eine wundersch&ouml;ne Geschichte &uuml;ber ein kleines M&auml;dchen, das viele Fragen hat, am Ende aber doch den Glauben an den Weihnachtsmann nicht verliert.<br />&#8203;Mit traditionellen Weihnachtsliedern liebevoll vorgetragen vom Kinderchor der Deutschen Schule Melbourne<br /><span><em><strong><br />Kindgerecht</strong></em> sind die</span> &bdquo;Ole Hannsen ...&ldquo; Abenteuer. Ole ist ein kleiner Junge, der auf F&ouml;hr all die Sachen macht und erlebt, die Kinder mit der Insel verbinden. Lasst euch bezaubern von &bdquo;Ole Hannsen steuert zur Insel F&ouml;hr&ldquo; und&nbsp; &ldquo;Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr&ldquo;.</div>  <blockquote><strong><font size="5">Oder seid unter den Ersten, die den ganz Neuen entdecken ... "Insel der Zeitlosen"</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><strong>"Insel der Zeitlosen" </strong><font color="#3f3f3f">versetzt euch ins Fantastische.&nbsp;</font><font color="#3f3f3f">Auf einer kleinen, etwas verschlafenen Insel mitten in der Nordsee, werden die B&uuml;rger mit dem Fortschritt konfrontiert, als ein gro&szlig;er neuer Hotelkomplex gebaut wird, der sie zwingt, ihre eigenen Ferienunterk&uuml;nfte unter die Lupe zu nehmen und konkurrenzf&auml;hig zu gestalten. Gleichzeitig versuchen sie einer &uuml;berwiegend alternden Gesellschaft gerecht zu werden und die Flucht der jungen Menschen aufs Festland zu stemmen ...&nbsp;&nbsp;w&auml;hrend&nbsp;obendrein auch noch die Sterbelosigkeit ausgebrochen ist &ndash; auf der Insel haben die Leute aufgeh&ouml;rt zu sterben ... Aber genau wie sie &uuml;ber Jahrhunderte den Sturmfluten, die ihre Insel bedrohten, die Stirn boten, gelingt es ihnen mit Witz und Bauernschl&auml;ue aus einem Problem Gewinn zu ziehen und zum Schluss trotz aller Widrigkeiten zu triumphieren.<br /><strong>Insel der Zeitlosen&nbsp;</strong>erscheint in K&uuml;rze im ihleo verlag, Husum - erh&auml;ltlich im Buchhandel und online, 10 Euro</font><br /><br /><br />Lesung @ 60 Minuten &ndash; 60 Euro<br />Buchen: Tel 01512 899 8571<br /><br />#sabinenielsen_foehrautorin<br /><span><a href="http://www.sabinenielsen.net"><strong>www.sabinenielsen.net</strong></a></span><br /><strong>Bitte beachtet die aktuellen Corona Regelungen</strong>&#8203;<br /><br /></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='253068058137728750-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Katzen Inspiration]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/katzen-inspiration]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/katzen-inspiration#comments]]></comments><pubDate>Wed, 07 Oct 2020 18:25:42 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/katzen-inspiration</guid><description><![CDATA[Was mich zum Schreiben inspiriert ...   &nbsp; &nbsp;Letztens wurde ich gefragt, was mich zum Schreiben inspiriert! Jetzt, wo eine Lesung zu &bdquo;Max Siebentag&ldquo; ansteht - einer Katergeschichte f&uuml;r gro&szlig;e und kleine Katzenliebhaber erz&auml;hle ich mal, wie es zu dem Buch kam.&nbsp; &nbsp;Ausschlaggebend war ein Besuch im Tierheim, wo wir uns eine neue Katze abholen wollten ... aber angefangen hat die Katzeninspiration schon viel fr&uuml;her. Genauer gesagt: 1973! Damals hatten  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong><em><font color="#8d7824" size="6">Was mich zum Schreiben inspiriert ...</font></em></strong></blockquote>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0003_orig.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:left;display:block;">&nbsp; &nbsp;Letztens wurde ich gefragt, was mich zum Schreiben inspiriert! Jetzt, wo eine Lesung zu &bdquo;Max Siebentag&ldquo; ansteht - einer Katergeschichte f&uuml;r gro&szlig;e und kleine Katzenliebhaber erz&auml;hle ich mal, wie es zu dem Buch kam.<br />&nbsp; &nbsp;Ausschlaggebend war ein Besuch im Tierheim, wo wir uns eine neue Katze abholen wollten ... aber angefangen hat die Katzeninspiration schon viel fr&uuml;her. Genauer gesagt: 1973! Damals hatten mein Mann und ich unser erstes Haus in Melbourne gekauft &ndash; und als Einzugsgeschenk brachten Freunde eine puschelige, graue Katze mit! Sie hatten sie unterwegs gefunden, offensichtlich hatte jemand sie ausgesetzt. Nun, sie war freundlich, anh&auml;nglich und wir konnten nicht widerstehen. W&auml;hrend wir noch nach einem passenden Namen f&uuml;r die Graue suchten, taufte unser kleiner Neffe sie &sbquo;Putta&lsquo; (abgeleitet von &sbquo;puss&lsquo;, das englische Muschi).</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <blockquote><font color="#8d7824">Putta lie&szlig; sich also h&auml;uslich nieder, nur gelang es ihr nie, sich an das Katzenklo zu gew&ouml;hnen &ndash; sie zog unsere Blument&ouml;pfe vor.</font><br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Putta wurde ausgesiedelt und lebte von nun an in unserem gro&szlig;en Garten &ndash; und vornehmlich auf der Fensterbank zur K&uuml;che.<br />&#8203;&nbsp; &nbsp;Obwohl unsere Freunde uns versichert hatten, dass Putta sterilisiert worden war, pr&auml;sentierte sie uns im folgenden Jahr mit einem Wurf K&auml;tzchen! Die K&auml;tzchen waren gesund und munter, nur Putta hatte so gut wie keine m&uuml;tterlichen Gef&uuml;hle. Sie stillte sie sehr schnell ab und &uuml;berlie&szlig; sie sich selbst. Ein Gl&uuml;ck sprang unser Hund ein, Donald, genannt Dongie (von demselben Neffen!). Dongie sorgte sich r&uuml;hrend um die kleinen Flauschb&uuml;ndel. Er bewachte ihren Korb, betreute ihre ersten Ausfl&uuml;ge und trug sie vorsichtig zur&uuml;ck in ihre Unterkunft, wenn er meinte, es sei Zeit zum Ausruhen. Als die K&auml;tzchen alt genug waren, brachten wir sie ins Tierheim und Putta bekam den &sbquo;Schnipp&lsquo;.</div>  <blockquote><strong><font color="#8d7824">Die n&auml;chste Katze war die getigerte &sbquo;Soapie&lsquo;.</font></strong><br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Unser Sohn hatte sich zum 7. Geburtstag eine Tigerkatze gew&uuml;nscht und gl&uuml;cklicherweise hatte just zu der Zeit die Katze eines Schulkameraden Junge geboren &ndash; unter ihnen eine Tigerkatze!<br />&nbsp; &nbsp;Von unserem Sohn lernte ich allerhand &uuml;ber den Umgang mit Katzen, die ich bis dahin f&uuml;r eher selbstst&auml;ndig gehalten hatte &ndash; Gesch&ouml;pfe, die ihren eigenen Weg gehen. Aber kaum war Soapie eingezogen, lehrte mein Sohn ihr, in einem K&ouml;rbchen oben auf seinem Stockbett zu schlafen. Soapie akzeptierte dies mehr oder weniger willig und verbrachte ihre N&auml;chte fortan in schwindelnder H&ouml;he! Sie wurde 18 Jahre alt!<br />&#8203;&nbsp; &nbsp;Eine neue Phse in meinem Leben bescherte mir Lois - ein geschmeidiges, schwarzes K&auml;tzchen, dass uns an Lois Lane, die Partnerin von Supermann Clark Kent erinnerte! Lois war ein Schatz &ndash; leider verlor ich sie, als ich mich f&uuml;r einige Monate nach Deutschland begab und sie bei Freunden hinterlie&szlig;.</div>  <blockquote><strong>Mein Lebensgef&auml;hrte kam mit zwei Katzen ...</strong></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Als ich meinen neuen Lebensgef&auml;hrten kennenlernte, kam der mit zwei Katzen &ndash; dem gro&szlig;en grauen Kater, Hoadie, und der kleinen schwarzen Mischi. Hoadie war ein toller Kerl! Seit Andr&eacute; allein lebte, hatte Hoadie die Rolle des Besch&uuml;tzers und Kameraden &uuml;bernommen. Abends sahen die beiden fern zusammen, Hoadie thronte dann auf einem eigens f&uuml;r ihn bereitgelegtem Sofakissen. Des nachts schlief er neben seinem Herrchen. Er schritt allein die Treppen aus dem dritten Stock hinunter, um frische Luft zu schnappen und wartete dann kurz vor 18 Uhr darauf, hinaufgetragen zu werden, um sein Abendessen einzunehmen. <br />&nbsp; &nbsp;Hoadie akzeptierte mich und r&auml;umte willig seinen Platz neben Herrchens Kopfkissen (er zog ans Fu&szlig;ende) und lebte ein langes, gl&uuml;ckliches Katzenleben &ndash; er schlief friedlich ein, im Sonnenschein unter seinem Lieblingsbusch.</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0011_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Die schwarze Mischie war sehr scheu. Auch sie lebte lange mit uns zusammen, aber es kam der traurige Tag, an dem wir sie einschl&auml;fern lassen mussten. Sie litt unter starken Schmerzen und ihre Nieren hatten schon versagt. Nie vergesse ich den letzten Blick, den sie uns gab, bevor die Bet&auml;ubungsmittel wirkten und sie starb.<br />&nbsp; &nbsp;Inzwischen war Bella zu uns gekommen - alle unsere Katzen stie&szlig;en eher zuf&auml;llig zu uns. Hoadie war &uuml;ber den Zaun geklettert und geblieben. Mischi war allein gelassen worden, als ihre Besitzer auszogen. Lois kam von einem Campingplatz und Bella suchte neue Besitzer, weil in ihrem Haus ein Baby erwartet wurde.<br />&nbsp; Als ich bei den Leuten vorfuhr, konnte ich meinem Gl&uuml;ck nicht glauben - Bella war wundersch&ouml;n! Eine Capuccino-farbene Burman mit blauen, runden Augen. Sie lie&szlig; sich in den K&auml;fig setzen, den ich mitgebracht hatte, entschied aber schnell, dass das unter ihrer W&uuml;rde war. Die ganze einst&uuml;ndige Autofahrt jaulte sie zum Herzerbarmen.<br />&nbsp; Als wir bei ihrem neuen Heim anhielten, hob Andr&eacute; ihren K&auml;fig aus dem Auto und &ouml;ffnete noch auf dem Fu&szlig;weg unverz&uuml;glich das T&uuml;rchen zu ihrem K&auml;fig. Ich erschrak &ndash; sicher w&uuml;rde sie sich sofort auf den langen Heimweg machen! Aber Bella sch&uuml;ttelte sich nur indigniert, marschierte zum Garagentor und inspizierte erst&nbsp; den Garten, dann das Haus. Anscheinend gefiel ihr, was sie sah, denn sie machte keine Anstalten in ihre fr&uuml;here Heimat zur&uuml;ckzukehren. Auch unser gro&szlig;er, 34kg schwerer K&ouml;nigspudel, Gustav, st&ouml;rte sie nicht. Nicht mal, wenn er sie beim Schopf aufhob und aussch&uuml;ttelte wie ein Federkissen. Wenn er sie absetzte, sch&uuml;ttelte sie sich nur und schritt<span>&nbsp; </span>mit erhobenen Kopf davon.<br /><span></span></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0281_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; Als der Kater Hoadie seinen letzten Ruheplatz in unserem Garten bezogen hatte, bekamen wir einen Anruf von einer Freundin. Sie war mit ihrer Katze bei ihrem Freund eingezogen und Zar verstand sich nicht mit dessen Hunden. So zog wieder eine schwarze, agile Katze bei uns ein. Zar erschien uns ein zu m&auml;nnlicher Name f&uuml;r eine h&uuml;bsche Katzendame, wir tauften sie Zoe. Zoe avancierte sofort zu Gustavs Favorit. Er liebte sie abg&ouml;ttisch. Und Zoe machte es sich zu ihrer Aufgabe, ihm des abends die Vorderbeine zu waschen. Das passierte stets im Esszimmer, w&auml;hrend wir unser Abendmahl einnahmen. Gustav stand aufrecht, stockstill und mit leicht geneigtem Haupt &uuml;ber der kleinen Zoe, die eifrig seine Beine sauber schleckte.<br />&nbsp; Zoe war auch ein geschickter M&auml;usef&auml;nger und oft suchte sie unseren Tisch mit ihrem Fang zu bereichern ... Leider liebte sie es auch, die &sbquo;Unterwelt&lsquo;, den Bereich unter unserer Holzterrasse zu erforschen. Eines nachts wurde sie dort von einer giftigen Spinne gebissen, sie starb bevor wir es zum Tierarzt schafften. Gustav war todungl&uuml;cklich. Er wachte bei ihrem toten K&ouml;rper, w&auml;hrend Andre ihr Grab aushob. Er stand neben uns, w&auml;hrend wir sie bestatteten. Er war so traurig, dass wir entschieden, er m&uuml;sste eine neue Katze bekommen.</div>  <blockquote><strong><font color="#8d7824">Als Gustav 'seine' Katze verlor, war er untr&ouml;stlich ...</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; &#8203;Minty, eine gro&szlig;e, schneewei&szlig;e Katze fand zu uns &uuml;ber einen Zettel, den wir an einem Schaufenster angeklebt sahen. In ihrer Familie war sie unerw&uuml;nscht und ungeliebt. Gustav war dabei, als wir sie abholten. Er verstand, dass sie ihm geh&ouml;ren sollte. Schon im Auto, als wir sie abholten, bewachte er sorgf&auml;ltig ihren K&auml;fig.&nbsp; &nbsp; &nbsp; Minty hatte kein sch&ouml;nes Leben gehabt. Sie verbrachte ihr erstes Jahr bei uns in einem K&ouml;rbchen auf Andr&eacute;s Zeichentisch, sie stieg nur hinab, um auf die Toilette zu gehen oder zu fressen. Sie wagte sich nicht aus dem B&uuml;ro und schon gar nicht nach drau&szlig;en. Gustav besuchte sie t&auml;glich mehrere Male und schlie&szlig;lich traute sie sich hinaus, behutsam begleitet von ihrem gro&szlig;en Freund.</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0282_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; Minty wurde nie ein gro&szlig;er Naturfreund, aber sie kannte sich schnell aus in unserem Haus. Dabei fand sie die verstecktesten Ecken und Winkel, aber wir brauchten nur sagen: &bdquo;Gustav, such Minty&ldquo;, und schon lief er los, sah unter Schr&auml;nke, unters Bett, hinter Vorh&auml;nge oder &uuml;berh&auml;ngende Tischt&uuml;cher. Grinsend lie&szlig; er uns dann wissen, wo sie war.<br />&#8203;&nbsp;&nbsp;Minty blieb bei uns, bis wir Australien verlie&szlig;en. Gl&uuml;cklicherweise fanden wir liebevolle Menschen, die Minty und Charlotte aufnahmen und sich so hingebungsvoll k&uuml;mmerten, dass beide sich nur nach einem Tag in ihrem neuen Heim wohlf&uuml;hlten!<br /><span></span></div>  <blockquote><strong>Charlotte war auf Umwegen in unser Leben gekommen ...</strong></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; Charlotte war auf Umwegen bei uns eingezogen. Seit einer Weile hatten wir bemerkt, dass jemand die Reste der Hundemahlzeiten fra&szlig;, die Gustav und sein Bruder, Otto, gern drau&szlig;en im Garten einnahmen. Irgendwann gelang es mir, einen schwarzen, fliehenden Schatten zu sehen ... offensichtlich eine Katze. Wir hatten zu der Zeit viele herrenlose Katzen in unserem Viertel und mit einem Sch&uuml;sselchen bereit gestelltem Futter lernten wir Boris kennen. Boris kehrte nun allabendlich bei uns ein, war aber viel zu scheu, dass wir uns ihm n&auml;hern durften. Er begann sich aber jeden Tag l&auml;nger in unserem Garten aufzuhalten. Das Futter bekam ihm anscheinend gut, denn er wurde immer f&uuml;lliger ... bis wir eines Tages feststellen mussten, dass Boris kein Boris sondern eine Doris war. Als sie n&auml;mlich f&uuml;nf kleine K&auml;tzchen aus ihrem Versteck, wo sie sie geboren hatte, trug, um sie an den Resten ihrer Mahlzeit teilhaben zu lassen. Drei waren schwarz, zwei schneewei&szlig;! Doris war eine wunderbare Mutter. Sie arrangierte eine kuschelige Mulde im Blumenbeet, wo die Kleinen von Wind und Regen gesch&uuml;tzt aufwuchsen. Wenn wir Doris ihr Essen brachten, fra&szlig; sie sich erstmal satt, dann rief sie ihre Jungen. Sie achtete beim Essen auf sie und sah darauf, dass nach dem Essen eine sorgf&auml;ltige Katzenw&auml;sche stattfand. Dann scheuchte sie die Kleinen zur Mittagsruhe! Aber nie lie&szlig; sie sich von uns streicheln und nie kam sie ins Haus.<br />&#8203;&nbsp; &nbsp;Als die K&auml;tzchen alt genug waren, um neue Besitzer f&uuml;r sie finden, entschied ein kecker kleiner Kater, dass er nicht die Absicht hatte auszuziehen. Anstatt sich einfangen zu lassen, entwich er uns geschickt. Nach ein paar Tagen schlich er sich ins Haus und fand schnell den Platz, wo die Katzensch&uuml;sselchen standen. Also wurde ein dritter Platz eingerichtet und &sbquo;Kitty&lsquo; wurde ein Teil unserer Familie. Er war schneewei&szlig; und wie so viele wei&szlig;e Katzen, war er stocktaub. Fr&uuml;h am Morgen weckte er mich mit ohrenbet&auml;ubendem Gejaul, weil er hinaus wollte! Einmal versuchte ich, ihn in der K&uuml;che einzusperren - ich hoffte, er w&uuml;rde dann lernen, dass ich die Frau im Haus war. Kitty warf sich mit so einer Gewalt gegen die verschlossene T&uuml;r, dass ich dachte, jeden Moment w&uuml;rde er wie eine Kanonenkugel hindurch geschossen kommen. Es war einfacher, nachzugeben, aufzustehen und ihn hinauszulassen.<br /><span></span></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/kitty-und-babies_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Doris&nbsp;pr&auml;sentierte&nbsp;uns in sch&ouml;ner Regelm&auml;&szlig;igkeit mit neuen K&auml;tzchen. Darunter war mal wieder eine kleine Schwarze. Und diese Halbschwester holte Kitty sich ins Haus &ndash; Charlotte!<br />&nbsp; &nbsp;Inzwischen war Bella von uns gegangen &ndash; sie war 16 Jahre alt und schon sehr abgemagert, als sie mich eines Tages anhielt, die Haust&uuml;r f&uuml;r sie zu &ouml;ffnen. Auf dem T&uuml;rstein drehte sie sich um und warf mir einen langen, blau&auml;ugigen Blick zu. Unsere Katzen durften rausgehen, das war normal. Aber Bella kehrte nie wieder zur&uuml;ck. Sie hatte sich irgendwo einen Platz zum Sterben gesucht. Wir fanden sie nie wieder - aber sie bleibt unvergessen, sie war so eine coole Katze.<br /><span></span></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0009_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; Nun hatten wir noch drei Katzen - Minty, Kitty und Charlotte. Da unsere endg&uuml;ltige Abreise nach Deutschland&nbsp; bevorstand, begannen wir, neue Besitzer f&uuml;r die drei zu suchen. Wir hatten auch Doris &uuml;berlisten k&ouml;nnen und&nbsp; hatten sie zusammen mit ihrem neuesten Wurf ins Tierheim gebracht, wo sie versprachen, alle zur Adoption freizugeben.<br />&nbsp; Und da fand ich eines morgens Kitty unter einem Busch in unserem Garten. So friedlich lag er dort, ich dachte, er schliefe. Aber Kitty war, taub wie er war, &uuml;ber die Stra&szlig;e gelaufen und war &uuml;berfahren worden. Der Autofahrer hatte angehalten, ihn aufgehoben und respektvoll unter einen Busch gebettet. Es war bestimmt nicht seine Schuld, Kitty war ihm halt buchst&auml;blich unter die R&auml;der gelaufen. Wir waren sehr traurig.<br />&#8203;&nbsp;&nbsp;Aber Kittys Tod bewirkte, dass Minty und Charlotte allerbeste Freunde wurden und wir sie gemeinsam an neue Besitzer vermitteln konnten.<br /><span></span></div>  <blockquote><strong>&#8203;Wir siedelten nach Deutschland um ...</strong></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; Wir siedelten nach Deutschland &uuml;ber. Unsere beiden K&ouml;nigspudel, Gustav und Otto, kamen mit. Gustav hatte inzwischen das f&uuml;r einen K&ouml;nigspudel hohe Alter von 14 Jahren erreicht. Obwohl er sich wunderbar einlebte, den Wald gegen&uuml;ber, den Strand und die gro&szlig;e Hundewiese genoss, lebte er nur noch sechs Monate in der neuen Heimat.<br />&nbsp;&nbsp;Sein &sbquo;kleiner&lsquo; Bruder, Otto, der sein Leben lang von anderen Tieren umgeben gewesen war, war nun allein. So entschieden wir uns zu einem Besuch im &sbquo;Tierhuus&lsquo;, um wieder eine Katze in unser Leben zu holen.&nbsp; &nbsp;<br />&nbsp;&nbsp;Im Tierhuus haben die Katzen ein wunderbares Leben! Sie wohnen in kleinen, abgeschlossenen R&auml;umen, alle mit einer Katzenklappe, durch die sie hinaus in den Garten gehen k&ouml;nnen. Sie bewegen sich frei auf dem Gel&auml;nde und im Haus. Kaum betraten wir das Grundst&uuml;ck, wurden wir von einer braun-grau gesteiften Katze begr&uuml;&szlig;t, die Andr&eacute; schmeichelnd um die Beine strich. Aber wir entschieden uns f&uuml;r den schwarz-wei&szlig;en Peter Pan und arrangierten, ihn am n&auml;chsten Tag abzuholen.<br />&#8203;&nbsp; Jedoch, am n&auml;chsten Tag wurde uns mitgeteilt, Peter Pan sei nicht zur Adoption freigegeben - wir k&ouml;nnten aber Kurt bekommen. Kurt! Wer kann da widerstehen?<br />Kurt war der Kater, der sich am Tag zuvor schon f&uuml;r Andr&eacute; entschieden hatte.<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0132_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; Kurt ist inzwischen seit drei Jahren der Herr im Haus - leider folgte Otto seinem Bruder kurze Zeit sp&auml;ter, beide&nbsp;ruhen bei uns im Garten. Kurt st&ouml;rt das nicht, er ist gern der einzige Kater im Haus! Je nach Belieben schmust er mit uns oder weist uns an: ihm die T&uuml;r zu &ouml;ffnen, sein Sch&uuml;sselchen zu f&uuml;llen ... oder ihn in Ruhe zu lassen, weil er sich ausruhen m&ouml;chte. Wenn wir ausgehen, bewacht er unser Haus - wenn wir spazieren gehen, begleitet er uns f&uuml;r eine Strecke des Weges und wartet dann geduldig, bis wir heimkehren.<br />&nbsp;&nbsp;Wie Kitty ist er ein Fr&uuml;haufsteher, und wenn mehrere Spr&uuml;nge aufs Bett nichts erreichen, werden wir von einer kleinen Pfote geweckt, die uns eindringlich an den Kopf tapst. Am einfachsten ist es dann, nachzugeben, aufzustehen, ihn rauszulassen und sich - nach einem kurzen Blick auf den Wecker &uuml;ber zwei oder so weitere Stunden Schlaf zu freuen ...<br />&nbsp; Ein Leben ohne Katze? Unvorstellbar!&nbsp; Inspirieren Katzen zum Schreiben? Klar!<br /><br />Sabine Nielsen "Max Siebentag" mit Illustrationen von Renate Neumann, erschienen im ihleo verlag, Husum<br />10 Euro&nbsp; &nbsp;-&nbsp; &nbsp;erh&auml;ltlich im Buchhandel oder online</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/max-siebentag-cover_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein Besuch vom Puschelmikro]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-besuch-vom-puschelmikro]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-besuch-vom-puschelmikro#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2020 18:41:16 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-besuch-vom-puschelmikro</guid><description><![CDATA[Nie h&auml;tte ich gedacht, dass ich mal vom Puschelmikro interviewt werde ...         MiethigLaura und Stefan von mein-inselradio-foehr.de zu Besuch bei Sabine NielsenSicher kennt ihr alle &bdquo;Alfons mit dem Puschelmikro&ldquo; ? Nie h&auml;tte ich gedacht, dass ich mal vom Puschelmikro interviewt werde &ndash; na ja, eigentlich von Stefan Gaul, der dieses wunderbare Ding mit sich brachte!Stefan ist der Initiator des F&ouml;hrer Mein-Inselradios &nbsp;und zusammen mit seinen Kollegen Laura M [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong><font size="5" style="" color="#8d7824">Nie h&auml;tte ich gedacht, dass ich mal vom Puschelmikro interviewt werde ...</font></strong><br /><span></span></blockquote>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/puschelmikro_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><em><font size="2">MiethigLaura und Stefan von mein-inselradio-foehr.de zu Besuch bei Sabine Nielsen</font></em><br /><br />Sicher kennt ihr alle &bdquo;<a href="https://alfons-fragt.de/" target="_blank">Alfons</a> mit dem Puschelmikro&ldquo; ? Nie h&auml;tte ich gedacht, dass ich mal vom Puschelmikro interviewt werde &ndash; na ja, eigentlich von Stefan Gaul, der dieses wunderbare Ding mit sich brachte!<br />Stefan ist der Initiator des F&ouml;hrer <a href="http://www.mein-inselradio-f&ouml;hr.de" target="_blank">Mein-Inselradios</a> &nbsp;und zusammen mit seinen Kollegen Laura Miethig (Termine), Elke Grutkamp (Veranstaltungen), David Zander (Moderation und Interviews),<span>&nbsp; </span>Patrick Roock (Musik) und Olaf Wendland (Technik), haben sie &bdquo;wegen Corona&ldquo; eine Radiostation aufgebaut, die t&auml;glich neue Zuh&ouml;rer gewinnt.<br />Ihr Ziel ist es, unsere sch&ouml;ne Insel F&ouml;hr m&ouml;glichst vielen Menschen in ihrer Vielf&auml;ltigkeit zu pr&auml;sentieren. Daf&uuml;r geben sie ihre Freizeit auf &ndash; machen Programm, f&uuml;hren Interviews und stellen F&ouml;hr vor. Zum Beispiel mit Firmen, Gesch&auml;ften, Restaurants und Cafes, Vermietern, Vereinen,<span>&nbsp; &uuml;ber&nbsp;</span>Aktionen&nbsp; und Events. Das machen sie ganz und gar ehrenamtlich, aus Spass an der Sache.</div>  <blockquote><strong style=""><font size="5" style="" color="#8d7824">Dies ist &bdquo;Radio zum Mitmachen&ldquo;</font></strong><br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph">Dies ist &bdquo;Radio zum Mitmachen&ldquo; &ndash; jeder kann sich vorstellen oder (Musik-)W&uuml;nsche senden, Lob oder Kritik &auml;u&szlig;ern, mit Gedanken und Berichten beitragen. Interessant ist es auch, durch ihr <a href="https://xn--mein-inselradio-fhr-66b.de/beitrags-archiv" target="_blank">Archiv</a><br />zu st&ouml;bern. Sehr illustre Teilnehmer (z.B. Ministerpr&auml;sident Daniel G&uuml;nther) geben sich da die Hand mit Herrn und Frau &rsquo;Normalb&uuml;rger&rsquo;, die von ihren Urlaubs Highlights erz&auml;hlen.&nbsp;<br />&nbsp; Ganz toll sind auch ihre <a href="https://www.instagram.com/explore/locations/532257885/fohr-friesische-karibik/" target="_blank">Photos</a> &ndash; F&ouml;hr zu allen Jahreszeiten und mit vielen, unterschiedlichen Pers&ouml;nlichkeiten! Echt bewundernswert, was die F&uuml;nf (und mit Laura, der Neuen, sechs) in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben und wie professionell das klingt, was sie machen.<br />&nbsp; &nbsp;Nicht faul habe ich mich also gemeldet und ihnen von meiner kommenden Veranstaltung erz&auml;hlt - der n&auml;chsten F&ouml;hr-Krimi-Lesung im Haus des Gastes in Nieblum, &bdquo;Ebbe, Flut und Tod&ldquo;. Ganz &uuml;berrascht war ich allerdings, als umwendend eine Einladung zu einem Interview kam!&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;So klingelt es also am Sonntagnachmittag an der T&uuml;r und da stehen Laura und Stefan &ndash; und besagtes Puschelmikro!<br />&nbsp; &nbsp;Es ist ganz leicht, mit den Beiden zu &sbquo;schnacken&lsquo; - das Interview wird zu einem Gespr&auml;ch unter Freunden, ganz entspannt! Ich erz&auml;hle ein bisschen &uuml;ber mein Leben in Australien, &uuml;ber &bdquo;Ebbe, Flut und Tod&ldquo; und die bevorstehenden Lesungen im Haus des Gastes in Nieblum. Ganz spontan entscheiden wir uns, ein Buch an die Zuh&ouml;rer zu verlosen. Laura hat die Idee, es zu einer Tombola zu machen und <em>ich</em>&nbsp;darf den Gewinner ziehen! Wow, hoffentlich bringen sie so eine Trommel mit, in der die Namen ordentlich durcheinander gesch&uuml;ttelt<span>&nbsp; </span>werden, &auml;hnlich der Lottokugeln, die sich bis vor Kurzem noch am Mittwoch und Sonnabend so vor der Verlosung tummelten.<br /><br /></div>  <blockquote><strong><font size="5" color="#8d7824">Und der Gewinner ist ... abwarten!! Das wird auf Facebook und Instagram preisgegeben!</font></strong>&#8203; <strong><font size="5">Nat&uuml;rlich im Inselradio!</font></strong><br /><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(0, 0, 0)">Wenn ihr Lust auf eine Krimi-Lesung habt, schaut auf <a href="http:// www.sabinenielsen.net/termine" target="_blank">"Termine"</a></span></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='993871669486198860-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[“Ein Stein gegen das Vergessen]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-stein-gegen-das-vergessen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-stein-gegen-das-vergessen#comments]]></comments><pubDate>Wed, 08 Jul 2020 11:02:48 GMT</pubDate><category><![CDATA[F&ouml;hr Notizen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ein-stein-gegen-das-vergessen</guid><description><![CDATA[&bdquo;Stolpersteine&ldquo; nennt man die kleinen Gedenktafeln im B&uuml;rgersteig ...   &bdquo;Stolpersteine&ldquo; nennt man die kleinen Gedenktafeln im B&uuml;rgersteig. Verlegt werden sie von dem K&uuml;nstler Gunter Demnig, um an das Schicksal von Menschen zu erinnern, die durch die Nationalsozialisten ermordet wurden -oder den wenigen, denen die Flucht gelang.&nbsp; Juden; Sinti und Roma; politisch Verfolgte; religi&ouml;s Verfolgte; Zeugen Jehovas; Menschen mit geistiger und/oder k&ouml;r [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>&bdquo;Stolpersteine&ldquo; nennt man die kleinen Gedenktafeln im B&uuml;rgersteig ...</strong></blockquote>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:center;max-width:100%;;clear:right;margin-top:7px;*margin-top:14px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/edited/img-5200-1.jpg?1594215542" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:left;display:block;">&bdquo;Stolpersteine&ldquo; nennt man die kleinen Gedenktafeln im B&uuml;rgersteig. Verlegt werden sie von dem K&uuml;nstler Gunter Demnig, um an das Schicksal von Menschen zu erinnern, die durch die Nationalsozialisten ermordet wurden -oder den wenigen, denen die Flucht gelang.<span>&nbsp; </span>Juden; Sinti und Roma; politisch Verfolgte; religi&ouml;s Verfolgte; Zeugen Jehovas; Menschen mit geistiger und/oder k&ouml;rperlicher Behinderung; Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe verfolgt wurden; als &bdquo;asozial&ldquo; verfolgte Menschen, wie Obdachlose oder Prostituierte; Zwangsarbeiter und Deserteure.<br /><br />Am 29. Juni 2020 trafen wir - die Familie, Freunde, Bekannte und Interessierte -, uns vor dem kleinen Friesenhaus in Boldixum auf der Insel F&ouml;hr, in der Stra&szlig;e Gr&ouml;nland Nr 2, um so einen Stein zu verlegen.<br />Herr Demnig selbst war angereist, um die kleine Messingplatte auf ihrem Steinsockel im Kopfsteinpflaster vor dem Haus unserer Urgro&szlig;eltern zu verlegen.<span>&nbsp; </span>Diese Aktion erlaubte uns, das Gedenken an eine Person, die lange in die Vergessenheit verdr&auml;ngt worden war, zu ehren: Christine J&uuml;rgensen, die am 14. September 1944 im Zuge des T4 Programms (auch &sbquo;Krankenmorde&lsquo; oder &sbquo;Euthanasie&lsquo; genannt) ermordet wurde.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-5204-1-1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;Herr Demnig selbst war angereist, um die kleine Messingplatte auf ihrem Steinsockel im Kopfsteinpflaster vor dem Haus unserer Urgro&szlig;eltern zu verlegen.<span>&nbsp; </span>Diese Aktion erlaubte uns, das Gedenken an eine Person, die lange in die Vergessenheit verdr&auml;ngt worden war, zu ehren: Christine J&uuml;rgensen, die am 14. September 1944 im Zuge des T4 Programms (auch &sbquo;Krankenmorde&lsquo; oder &sbquo;Euthanasie&lsquo; genannt) ermordet wurde.<br />&nbsp;Als meine Schwestern und ich aufwuchsen, wurde diese Gro&szlig;tante nie erw&auml;hnt. Wir sahen nie Familienphotos, auf denen Christine eingeschlossen war. Nie erw&auml;hnte unsere Oma die Schwester. Wenn vom Leben im Haus Gr&ouml;nland Nr 2 erz&auml;hlt wurde, kam Christine nie vor. Erst viel sp&auml;ter entdeckten<span>&nbsp; </span>meine &auml;ltere Schwester und ich ihren Namen auf dem Grabstein der Urgro&szlig;eltern und wunderten uns: Wer war denn Christine?<br /><span></span>&nbsp; Befragt, erz&auml;hlte meine Mutter, dass Christine nach &sbquo;Schleswig&lsquo; gekommen war. F&uuml;r uns Kinder bedeutete &sbquo;Schleswig&lsquo; damals nicht die Stadt mit dem sch&ouml;nen Altstadtkern, der Schlei, oder dem Wikingermuseum mit dem Danewerk &ndash; &sbquo;Schleswig&lsquo; war gleichbedeutend mit der &sbquo;Irrenanstalt&lsquo;, die dort lag und von der jedes Kind wusste. &sbquo;Schleswig&lsquo; l&ouml;ste ein Gruseln aus &ndash; und die Angst vor dem &sbquo;Anderen&lsquo;, dem &sbquo;Nicht-Dazugeh&ouml;ren&lsquo;, dem &sbquo;Nicht-Richtig-sein&lsquo;. <br />&#8203;&nbsp;&nbsp;Als ich viele Jahre sp&auml;ter wieder mal nachfragte, was denn mit Christine geschehen sei, erfuhr ich, sie sei in &sbquo;den Osten&lsquo; gekommen und von dort h&auml;tte die Familie die Nachricht ihres Todes erhalten.<br /><span></span>Die Tatsache, dass sie in Schleswig in die Heilanstalt eingewiesen wurde, ist erschreckend genug. Aber was passierte, wieso kam sie im Osten um? Keiner scheint es zu wissen, Papiere oder Dokumente bestehen nicht.<br /><span></span></div>  <blockquote><strong style=""><font color="#c2a43b">"T4" hei&szlig;t das Programm der Nationalsozialisten, das&nbsp;eine Reinigung des deutschen Volkes bewirken und es von&nbsp;Menschen mit k&ouml;rperlichen und geistigen Behinderungen - &bdquo;nutzlose und asoziale Sch&auml;dlinge&ldquo; - befreien sollte</font></strong><br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph">Ich lese nach und recherchiere. Das T4 Programm der Nationalsozialisten basierte auf dem Prinzip der Eugenik. Es sollte eine Reinigung des deutschen Volkes darstellen - zwischen 1939 und 1945 wurden Menschen mit k&ouml;rperlichen und geistigen Behinderungen als &bdquo;nutzlose und asoziale Sch&auml;dlinge&ldquo; bezeichnet, die die Volksgesundheit bedrohten und deshalb ermordet wurden. Mindestens 200.000 Menschen kamen so um.<br />&nbsp; &nbsp;Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon die ersten beiden meiner F&ouml;hr Krimis ver&ouml;ffentlich und ich beginne eine Handlung f&uuml;r den Dritten zu entwickeln, der auch diese dunkle Seite des Nationalsozialismus behandelt. Mein Sohn weilt zu der Zeit in Deutschland (ich lebe noch in Melbourne, Australien). Ich erz&auml;hle ihm am Telefon von meiner Idee und auch von der Gro&szlig;tante Christine. Wenige Tage sp&auml;ter ruft er mich zur&uuml;ck. An der Uni Hamburg hat er eine Dozentin getroffen, die bereit ist, mir weiterzuhelfen!<br />Frau Dr. Beate Meyer ist assoziierte Wissenschaftlerin am Institut f&uuml;r die Geschichte der deutschen Juden und ist bereit, nach Christine zu suchen!<br />&#8203;&nbsp; &nbsp;Erstaunlicherweise - ich habe damals nicht mal ihr Geburtsdatum! - findet Frau Dr. Meyer schnell den ersten greifbaren Hinweis auf das Schicksal unserer Gro&szlig;tante im Landesarchiv.</div>  <blockquote><span style="color:rgb(0, 0, 0)">&bdquo;Am 3. Juli 1920 wird das Dienstm&auml;dchen Christine Hermine J&uuml;rgensen von ihrem Vater in die Landesheilanstalt Schleswig-Stadtfeld gebracht. Der zust&auml;ndige Staatsanwalt ist involviert, allerdings wird aus den wenigen handschriftlichen Notizen nicht deutlich, warum und in welcher Form. Neben einer Registrierkarte der pers&ouml;nlichen Dinge verr&auml;t die Akte nur, dass Frau J&uuml;rgensen am 12. August 1920 wieder nach Boldixum entlassen wird. Eine Diagnose oder andere Bemerkungen zu ihrer Krankheit oder Behandlung sucht man vergeblich. Das Fehlen von Behandlungsunterlagen deutet darauf hin, dass sie wieder in Stadtfeld eingewiesen wurde und von dort in eine T&ouml;tungsanstalt verlegt wurde.&ldquo;</span><br /></blockquote>  <div class="paragraph">&nbsp; &nbsp;&#8203;Die Spur scheint also 1920 zu verlaufen. Blieb Christine in Schleswig &ndash; bis an ihr Lebensende? Meine Schwester erz&auml;hlt, dass unsere Oma ihre Schwester Christine einmal in Schleswig besucht haben soll. Es scheint unm&ouml;glich, mehr herauszufinden.<br />&nbsp; &nbsp;Und doch geistert Christine immer mal wieder durch meinen Kopf - beharrlich erinnert sie an sich, bis ich eines Tages entschlie&szlig;e, mehr &uuml;ber sie herauszufinden. 2008 rufe ich eine ihrer direkten Nichten an, Bernice, die inzwischen in Amerika lebt. Sie erinnert sich an die Tante, die sie wegen ihrer Sonderlichkeit &auml;ngstigte. Einmal soll sie des Nachts durchs Haus gegeistert sein &ndash; schreiend drohend, das Haus anzuz&uuml;nden. Ihre Nichte war damals ein kleines M&auml;dchen, nat&uuml;rlich hat sie der Vorfall erschrocken. Ein noch lebender Neffe jedoch hat warme Erinnerungen an sie. Es wird auch berichtet, dass Christine still war und sehr sch&ouml;n sticken konnte. Viele Jahre sp&auml;ter erbt meine &auml;ltere Schwester, eine Tischdecke, die Christine mit einem feinen Kreuzstichmuster bedeckt hat.<br />&nbsp; &nbsp; Eine Cousine - Christines Gro&szlig;nichte - gibt mir die Kopie eines Photos, auf dem Christine mit ihren Eltern und Schwestern dargestellt ist. Zum ersten Mal sehe ich diese Person, die mir bis dahin immer etwas unwirklich erschien. Ich bin tief ber&uuml;hrt &ndash; vor allem, da sie meiner Oma sehr &auml;hnlich sieht, die gleiche aufrechte Haltung, das ernste Gesicht.<br />Fast zehn Jahre sp&auml;ter, 2017, entdecke ich im Hause meiner Gro&szlig;eltern, das mein Mann und ich inzwischen &uuml;bernommen haben, eine alte Familienbibel. Und darin, in deutlicher Handschrift, eine Liste der Familie J&uuml;rgensen &ndash; geschrieben von Christines Vater!<br />&nbsp;&nbsp;</div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='106368858372316775-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="paragraph"><span><font size="1">(Photo: Die Taufe von Uwe Nielsen, 1923. Louise und Christian J&uuml;rgensen sitzend; stehend von links: Hanna, Meta und Ewald Nielsen, Lieschen, Christine)</font><br />Drei Schwestern hatte sie. Meine Oma, Meta, war die &Auml;lteste. Dann kam Johanna, Hanna genannt; Christine (Stine) und schlie&szlig;lich Luise oder Lieschen.&nbsp; Die Eltern waren Christian Emil J&uuml;rgensen, ein &sbquo;Landmann&lsquo;, der aber nicht von F&ouml;hr stammte, und Louise Marie, geborene Beck, aus Borgsum auf F&ouml;hr.<br /></span><br /><span>&nbsp; Langsam kann ich mir ein Bild von der Familie machen &ndash; mit Hilfe der Cousine, deren Mutter, Lucy, als Kind in dem Haus in Boldixum aufgewachsen ist. Das Haus steht immer noch in Gr&ouml;nland Nr 2, obwohl es inzwischen abgerissen und wieder neu aufgebaut wurde (auf demselben Grundriss). Steht man heute vor dem Haus, ist es schwer sich ein sechs-k&ouml;pfige Familie dort vorzustellen. Es ist ein typisches kleines Friesenhaus &ndash; strohgedeckt, mit einem niedrigen Dach und einem Heuboden. Die ganz linke Seite des Hauses nahm der Stall ein. Hier standen Uropa J&uuml;rgensens K&uuml;he und sicher auch das eine oder andere Schwein. Bis zu seinem Tode hielt er K&uuml;he, als er zu alt wurde, sie selbst zu melken, mussten die Enkelin Lucy und ihr Mann morgens nach Boldixum radeln, um zu melken.</span><br /><span>&nbsp; Auch &Auml;cker und Felder besa&szlig; er, und w&auml;hrend seine Enkelkinder sich an fr&ouml;hliche Kutschfahrten zur Wrixumer M&uuml;hle erinnern, wo das Korn gemahlen wurde, fanden sie die harte Feldarbeit, an der sie im Sommer und Herbst teilnehmen mussten, nicht so lustig. Aber Uropa J&uuml;rgensen war streng und bestand auf der Hilfe seiner Familie.</span><br /><span>&nbsp; Auf der rechten Seite des Hauses fand man die K&uuml;che, die &sbquo;gute&lsquo; Stube, auf Grund der Delfter Kacheln an den W&auml;nden das &sbquo;Kachelzimmer&lsquo; genannt, und das holzget&auml;felte Zimmer. Dort standen die Alkoven, in denen die Eltern und T&ouml;chter schliefen.</span><br /><span>&nbsp; Sicher h&auml;tte Uropa J&uuml;rgensen sich einen Sohn gew&uuml;nscht, der seinen Bauernhof h&auml;tte &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Aber er kann auf seine T&ouml;chter stolz sein. Drei von ihnen heiraten bodenst&auml;ndige, flei&szlig;ige Handwerker. Meta ehelicht 1922 den Tischlermeister Ewald Nielsen aus Wyk. Hanna heiratet wenige Monate sp&auml;ter den Sohn einer bekannten Wyker B&auml;ckersfamilie. Er selbst ist Elektriker und er wandert mit seiner Hanna nach Amerika aus.</span><br /><span>&nbsp; Leider stirbt er sehr fr&uuml;h an Krebs und Hanna kehrt mit zwei kleinen M&auml;dchen (Lucy und Bernice) zur&uuml;ck ins Haus in Boldixum. Sie lebt dort bis an ihr Lebensende &ndash; als Uroma Louise stirbt (noch vor dem Zweiten Weltkrieg) f&uuml;hrt Hanna dem Vater das Haus und pflegt ihn bis zu seinem Tode.</span><br /><span>Die j&uuml;ngste Tochter, Lieschen, heiratet einen erfolgreichen Bauunternehmer. Sie &sbquo;wandert&lsquo; nach Bordelum aus &ndash; und leidet ihr Leben lang an Heimweh nach F&ouml;hr! Sie kehrt oft zu Besuchen zur&uuml;ck.</span><br /><span>Wahrscheinlich war es ein Segen, dass Uroma Louise so fr&uuml;h starb, sie erlebte nicht mehr, das grausame Schicksal, das ihrer Tochter Christine widerfuhr.</span><br /><span>&nbsp; Ungleich ihrer Schwestern heiratete Christine nicht. Zum Ende des Ersten Weltkrieges erlag ihr Verlobter seinen schweren Verletzungen. Es hei&szlig;t, er starb einen schmerzhaften Tod auf dem Operationstisch. Christine war verzweifelt und fiel in eine schwere Depression, von der sie sie sich nie erholte. Eventuell litt sie an einer manischen Depression, das k&ouml;nnte das Schreien und die Drohung erkl&auml;ren, an die ihre Nichte Bernice sich erinnert. Jedenfalls liefert</span><span>&nbsp;&nbsp;</span><span>ihr Leiden sie dann 24 Jahre sp&auml;ter in die H&auml;nde der Nazis aus, die ihr Leben als &sbquo;nutzlos&lsquo; klassifizierten, ihre Person als eine Bedrohung der Reinheit des Deutschen Volkes.</span><br /><br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-5207-1-1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><br /><strong><em><font color="#c2a43b">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;2018 schl&auml;gt meine &auml;ltere Schwester vor, einen Stolperstein f&uuml;r Christine legen zu lassen.</font></em></strong><br /><br /><font color="#000000">&nbsp; Es ist Zeit, sich ernsthaft mit dem Schicksal Christines zu besch&auml;ftigen.</font><font color="#2a2a2a">Z&ouml;gerlich wende ich mich an den Verein Stolpersteine.eu.&nbsp;Erstaunlicherweise wird mir versichert, dass auch die karge Information, die ich zu diesem Zeitpunkt besitze, gen&uuml;gt - Christines Name, ihr Geburtsort und Datum, ihre Einweisung in die Heilanstalt Schleswig-Stadtfeld 1920. Die Verlegung kann aber erst in etwa einem Jahr stattfinden, weil Herr Demnig alle Steine selbst verlegt.<br />&nbsp; &nbsp;Inzwischen habe ich auch bei einem Besuch auf unserem Dachboden alte private Briefe gefunden, aus der Zeit von 1905 bis etwas 1970! Sie sind zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in der alten Kurrent und in S&uuml;terlinschrift geschrieben, die ich nicht lesen kann. Aber eine andere Cousine hat es sich zum Hobby gemacht, diese Schriften zu studieren und sie &uuml;bersetzt geduldig die vielen Briefe.<br />&nbsp; &nbsp;Und erstaunlicherweise erscheinen hier wieder Hinweise auf Christine. 1940 sendet ein Onkel aus Hamburg Gr&uuml;&szlig;e an die Familie in Boldixum &ndash; einschlie&szlig;lich Christine. 1940 lebt sie also im Haus Gr&ouml;nland 2 in Boldixum!<br />Nachfragen bei ihren direkten Nichten und Neffen best&auml;tigt diese Auskunft: Nach ihrem kurzen Aufenthalt in Schleswig-Stadtfeld im Jahre 1920 lebt Christine bei ihren Eltern. Sp&auml;ter st&ouml;&szlig;t dann Hanna, aus Amerika zur&uuml;ckgekehrt, mit ihren beiden T&ouml;chtern, Lucy und Bernice, dazu. Wieder einmal sind die Alkoven in der get&auml;felten Stube wohl besetzt!<br />&nbsp; &nbsp;Doch dann erscheint ein Brief aus dem Jahre 1941. Hier erkundigt sich eine Bekannte aus Schleswig nach Christine und fragt,&nbsp;<em>ob sie Christine in Schleswig-Stadtfeld besuchen sollte?</em><br />1941 ist Christine also wieder in der Heilanstalt. Wie ist sie dort hingekommen? Warum?<br />Da die Stadtfelder Patientenakten vernichtet worden sind, wissen wir keine Antwort darauf, wir k&ouml;nnen nur spekulieren. Verschlimmerte sich ihre Krankheit? War es f&uuml;r die Familie zu schwer, Christine zu Hause zu behalten - in dem politischen Klima, in dem Ahnenp&auml;sse jede Familie registrieren und eine Behinderte einen Schatten auf das Leben ihrer Familie werfen kann? Wurde sie denunziert oder zwangseingewiesen?<br />Es ist nicht bekannt. 1941 ist sie also wieder in Stadtfeld &ndash; aber wie kam sie nach Pommern?</font><br /><br /><font color="#2a2a2a">&nbsp; Ich suche im Kirchenarchiv nach Christines Todesurkunde. Die Kirchenb&uuml;cher aus der Zeit liegen in der Ferring Stiftung in Alkersum auf F&ouml;hr. Ich besuche den Archivar &ndash; mit wenig Hoffnung, die Information zu erhalten, die ich suche. Jedoch, wenige Minuten sp&auml;ter erscheint Herr Jannen mit einem gebundenen Buch, aufgeschlagen an der richtigen Seite. Nun liegt uns Christines Geburtsurkunde vor! Geboren wurde sie am 5. September 1902, sie war also erst 18 Jahre alt, als sie 1920 in Schleswig-Stadtfeld eingewiesen wurde.</font><br /><strong><em><font color="#2a2a2a">Und ganz unten rechts, versehen mit einem Stempel des zust&auml;ndigen Standesamts Mesewitz/Obrawalde<br />&#8203;ihr Todesdatum:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;22. September 1944 in der &sbquo;Heil- und Pflegeanstalt Meseritz&lsquo;.</font></em></strong></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='191608267213942018-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a"><font size="1">Photos: Ingo Wille&nbsp;<br />&#8203;</font><br />&#8203;&nbsp; &nbsp;Da ist er also: der Beweis, dass Christine tats&auml;chlich in &bdquo;den Osten&ldquo; kam und dort starb.</font><br /><span>Ich erneuere den Kontakt zu Frau Dr. Meyer, die inzwischen Teil eines Netzwerkes von Leuten ist, die sich alle mit den Opfern der Nazis besch&auml;ftigen und die unerm&uuml;dlich recherchieren, Archive einsehen und Orte bereisen, wo noch Akten aufzufinden sind. Frau Dr. Meyer leitet meine Anfrage an den &sbquo;Stolpersteinforscher&lsquo;, Herrn Ingo Wille weiter. Sp&auml;ter sendet Herr Wille mir die Photos, die er selbst bei einem Besuch in Mesewitz gemacht hat.</span><br /><span>&nbsp; Dann sto&szlig;e ich mit Hilfe von Frau Dr. Myer und Herrn Wille auf Dr. Harald Jenner. Er findet einen kurzen Eintrag im Aufnahmebuch Schleswig-Stadtfelds, n&auml;mlich dass Christine J&uuml;rgensen am 14. September 1944 aus Stadtfeld nach Meseritz in die &bdquo;Heil- und Pflegeanstalt Obrawalde&ldquo; deportiert wurde. Eine Diagnose oder ein Befund zu ihrem Zustand fehlen.</span><br /><span>&nbsp; Noch erschreckender ist folgende, begleitende Notiz:</span>&#8203;</div>  <blockquote><em style=""><font color="#000000">Am Abend des 14. September 1944 wurde sie zusammen mit 700 Patienten der &bdquo;Heil- und Pflegeanstalt am Stadtfeld&ldquo; und der&nbsp;</font><font color="#2a2a2a">&bdquo;</font></em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landespflegeanstalt_Hesterberg%22%20%5Co%20%22Landespflegeanstalt%20Hesterberg" style=""><em style=""><font color="#2a2a2a">Landespflegeanstalt Hesterberg</font></em></a><em style="color: rgb(0, 0, 0);">&ldquo; &nbsp;durch die Stadt zur Rampe des G&uuml;terbahnhofs gef&uuml;hrt. Sie trugen an ihren F&uuml;&szlig;en Holzpantinen. Der Hintergrund war, dass die Kieler Uniklinik 1944 ausgebombt worden war; der Platz wurde ben&ouml;tigt. </em><br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#000000">Dies war der gr&ouml;&szlig;te Patiententransport. Sie wurden in die Landesheil- und Pflegeanstalt&nbsp;Obrawalde&nbsp;bei&nbsp;Mesewitz&nbsp;in</font><font color="#2a2a2a">&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pommern%22%20%5Co%20%22Pommern">Pommern</a></font><font color="#000000"> gebracht. Wussten sie, dass sie dort der Tod&nbsp;erwartete?</font><br />&nbsp; <font color="#2a2a2a">Am 22. September 1944, nur zehn Tage sp&auml;ter, wurde Christine wurde in Mesewitz get&ouml;tet.<br />&nbsp; Zu ihrem Tod kann ich nur hinzuf&uuml;gen, dass verschiedene Methoden angewandt wurden, um Krankenmorde auszuf&uuml;hren. Wenn es nicht dr&auml;ngte, lie&szlig;en die Obrigkeiten die Patienten einfach verhungern, indem sie fleischlose, fettarme Kost einsetzten. Manchmal wurden die verschriebenen Beruhigungsmittel einfach erh&ouml;ht, so dass die Patienten oft an Lungenentz&uuml;ndungen starben. Erschie&szlig;ungen waren auch &uuml;blich. Ich nehme an, dass wegen der gro&szlig;en Anzahl der eingelieferten Patienten und dem Zeitpunkt zum Ende des Krieges, die Wahl auf Gift fiel. Manchmal wurde den Familien ein H&auml;ufchen Asche zugesandt, angeblich die Asche des Verstorbenen, aber man wei&szlig; aus Berichten, dass die Asche der Toten nicht getrennt wurde.<br />Die Stolpersteinverlegung hat uns unsere Gro&szlig;tante Christine gegenw&auml;rtig gemacht. In unseren Gespr&auml;chen und Gedanken taucht sie wieder auf. Sie hat ihren Platz in unserer Familie wieder eingenommen - und das ist sch&ouml;n.<br />Daf&uuml;r sind wir Herrn Demnig und seiner Initiative sehr dankbar.</font><br /></div>  <blockquote><strong><font color="#c2a43b">&bdquo;Jeder Stolperstein erinnert an einen Menschen, gibt ihm den Namen zur&uuml;ck und wieder einen Platz in unserer Gesellschaft.&ldquo;</font></strong>&#8203;<br /></blockquote>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='975097540104769805-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="paragraph">&#8203;<font color="#2a2a2a">Ein weiterer Stolperstein liegt in Wyk &ndash; vor dem Hotel Atlantis, Sandwall 29, f&uuml;r Elsa von Biela, geb Jacobsen, geboren 1877, deportiert 1942.<br /><br /><strong>H&ouml;rt das </strong></font><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Interview zur Stolperstein Verlegung vom</strong><font color="#2a2a2a"><strong>&nbsp;6. Juni 2020&nbsp; im Friisk Funk - ein bisschen Geduld, nach der Einleitung geht es gleich auf Deutsch weiter:&nbsp;</strong></font><br /><a href="http://media.oksh.de/friiskfunk/2020/Juli/Stolperstein_live.mp3">http://media.oksh.de/friiskfunk/2020/Juli/Stolperstein_live.mp3</a><br /><br /><font size="1">Photos:Karin Richert (Portrait Gunter Demnig)&nbsp; Erk Roeloffs, Dr. Beate Meyer und Freunde</font></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/cover-die-villa-blanke-hans-2019_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">Christines Schicksal war der Ansto&szlig; f&uuml;r meinen dritten 'F&ouml;hr-Krimi' - Die Villa Blanke Hans. Als ich das Buch schrieb, war mir sehr wenig &uuml;ber ihr Schicksal bekannt - es ist also nicht Christines Geschichte, aber es ist ihr gewidmet. "Die Villa Blanke Hans" ist im Buchhandel f&uuml;r 12 Euro erh&auml;ltlich.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[“Love in the times of the Cholera “ …Oder: Was macht Autorin in Zeiten des Corona Virus‘?]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/love-in-the-times-of-the-cholera-oder-was-macht-autorin-in-zeiten-des-corona-virus]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/love-in-the-times-of-the-cholera-oder-was-macht-autorin-in-zeiten-des-corona-virus#comments]]></comments><pubDate>Sun, 17 May 2020 16:28:39 GMT</pubDate><category><![CDATA[F&ouml;hr Notizen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/love-in-the-times-of-the-cholera-oder-was-macht-autorin-in-zeiten-des-corona-virus</guid><description><![CDATA[Immer wieder geht mir in den letzten Monaten der Titel von Gabriel Garcia Marquez&lsquo; wunderbaren Romans &ndash; Liebe in den Zeiten der Cholera &ndash; &#8203;durch den Kopf!&nbsp; Was macht Autorin in Zeiten des Corona Virus&lsquo;?  &#8203;Sicher, als Autorin hat man seinen Schreibtisch vor Ort und ist an home office gew&ouml;hnt. Auch sollte man sich freuen, endlich mal wieder in Ruhe und ohne Unterbrechungen arbeiten zu k&ouml;nnen &ndash; ich gebe eh gerade einem Roman, der f&uuml;r n&a [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>Immer wieder geht mir in den letzten Monaten der Titel von Gabriel Garcia Marquez&lsquo; wunderbaren Romans &ndash; Liebe in den Zeiten der Cholera &ndash; <br />&#8203;durch den Kopf!&nbsp; Was macht Autorin in Zeiten des Corona Virus&lsquo;?</strong><br /></blockquote>  <div class="paragraph">&#8203;Sicher, als Autorin hat man seinen Schreibtisch vor Ort und ist an <em>home office</em> gew&ouml;hnt. Auch sollte man sich freuen, endlich mal wieder in Ruhe und ohne Unterbrechungen arbeiten zu k&ouml;nnen &ndash; ich gebe eh gerade einem Roman, der f&uuml;r n&auml;chstes Jahr geplant ist, den letzten Schliff, bevor er zum Verleger kommt.<br />Nat&uuml;rlich ist es &auml;rgerlich, dass die Buchl&auml;den eine Zeitlang brach liegen und auch die m&uuml;hsam aufgebauten M&ouml;glichkeiten zur Vermarktung meiner B&uuml;cher flachfallen &ndash; die monatlichen Lesungen und Vortr&auml;ge, die geplant waren und die immer wieder abgesagt und verschoben werden! Die direkten Verk&auml;ufe auf dem F&ouml;hrer Fischmarkt.<br /></div>  <blockquote><span>Seitdem wir wieder auf F&ouml;hr leben, hat sich bei mir n&auml;mlich die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit wesentlich vermehrt &ndash; und die macht mir sehr viel Spa&szlig;!</span></blockquote>  <div class="paragraph"><span>Eine Reihe richtig interessanter Vortr&auml;ge und Lesungen standen im Programm - bei der VHS, im Veranstaltungszentrum und an zwei der Kurkliniken!</span><br /><span>Der Kontakt zur &Ouml;ffentlichkeit fehlt mir &ndash; genauso wie mein Stand auf dem Wyker Fischmarkt, wo ich es liebe, zu (potentiellen) Lesern Kontakt aufzunehmen, Leute kennenzulernen und - oft - ihre Geschichten zu h&ouml;ren ...</span></div>  <blockquote>&#8203;Das alles ist ein wunderbar Ausgleich zur Schreibtischarbeit!<br /></blockquote>  <div class="paragraph">&#8203;Ja, und gerade da meldet sich der Verleger! Schon seit vorletztem Jahr liegt ihm ein Manuskript vor, dessen Ver&ouml;ffentlichung f&uuml;r dieses Jahr geplant ist.<br />Ich hatte &sbquo;Die Insel der Zeitlosen&lsquo; als Erz&auml;hlung konzipiert. Eigentlich hatte ich&nbsp; es mir zusammen mit &sbquo;Tante Friedas Freude an Bestattungen&lsquo; vorgestellt (da es von genau dem Gegenteil von Bestattungen handelt &ndash; logisch, nicht?).<br />Das hielt der Verleger aber f&uuml;r nicht eine so gute Idee, also erschien Tante Frieda solo und ohne Begleitung &ndash; was ihr wahrscheinlich auch ganz recht war.<br />Letztes Jahr kam dann auch das zweite Kinderbuch in der Ole Hannsen Serie heraus, wo Ole den Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr erlebt, und &sbquo;Die Villa Blanke Hans&lsquo;, der dritte Teil in der F&ouml;hrer Krimi Serie, musste neu aufgelegt werden.<br />Aber jetzt ist die &sbquo;Die Insel der Zeitlosen&lsquo; dran ... und gerade da, p&uuml;nktlich zum Eintritt des Corona <em>shut-downs</em> kommt die Mail vom Verleger!<br />Ja, das Manuskript sei ja so ganz gut, aber eigentlich k&ouml;nnte es noch besser sein ... Er wisse ja, wessen ich f&auml;hig sei und ich w&uuml;rde schon sehen, wie ich das angreifen k&ouml;nne und hier seien auch gleich ein paar Anregungen ...!<br />Wow, nach dem ersten Schock - wer sieht schon gern sein Werk kritisiert? Und wenn es verbessert werden k&ouml;nnte, ist es ja nicht gut genug, oder? &ndash; also nach dem ersten Schock rei&szlig;e ich mich zusammen und lese seine Mail nochmals vorsichtig durch. Emp&ouml;rung, Wut, Frust - ja Verzweiflung, l&ouml;sen sich ab.</div>  <blockquote><font color="#8d7824">Am liebsten w&uuml;rde ich das Manuskript jetzt dem Schredder f&uuml;ttern, mehr verdient es nicht ...</font></blockquote>  <div class="paragraph">... und dann beginnt sich ganz zart etwas zu regen. Eine winzige Idee flattert durch meinen Kopf, regt und streckt sich, lockt wie ein erfrischendes Getr&auml;nk am Horizont einer langen Durststrecke.<br />Mmm, man k&ouml;nnte nat&uuml;rlich ... es w&auml;re ja m&ouml;glich ... und &uuml;berhaupt, vielleicht w&uuml;rde schon eine neue Einleitung gen&uuml;gen. Einen Ich-Erz&auml;hler will er, den, meint er, braucht die Geschichte noch, um sie abzurunden. Auch das Ende h&auml;ngt noch ein bisschen in der Luft, sagt er.<br />Ziemlich schnell schreibe ich eine neue (kurze) Einleitung, die auch gleich einen Abschluss anbietet. Das neue Kapitel saust mit einem Druck auf die Taste &sbquo;senden&lsquo; ab und ich freue mich, dass ich mich so ziemlich schnell und m&uuml;helos aus der Aff&auml;re gezogen habe. Nun kann ich mich wieder dem neuesten Manuskript zuwenden ... allerdings, zwei Tage Pause sei mir geg&ouml;nnt.<br />Erfrischt und voller Entschlossenheit kehre ich nach der Auszeit an den Computer zur&uuml;ck. Und finde eine weitere Mail des Verlegers vor: Das Kapitel, das ich ihm sandte, sei doch schon der richtige <em>erste </em>Schritt! So k&ouml;nnte es weiter gehen!!<br />Ja, und da meldet sich die friesische Sturheit, die ich anscheinend von meinen F&ouml;hrer Urahnen geerbt habe. Also gut, dem Verleger werde ich es zeigen.<br />Au&szlig;erdem hat sich inzwischen der Herr, den ich zum Ich-Erz&auml;hler erkoren habe, auch schon wieder gemeldet. Ja, er l&auml;sst sich gar nicht mehr abschalten &ndash; unbedingt will er seine Geschichte und die Rolle, die er meint, in der Erz&auml;hlung haben zu m&uuml;ssen, an den Mann bringen. Dabei ist er auch noch so ein n&uuml;riger Mensch, steif, &auml;u&szlig;erlich schweigsam &ndash; aber na&nbsp; gut, vielleicht ein aufmerksamer Beobachter.<br />&bdquo;Sie brauchen ihn auch gar nicht zu m&ouml;gen&ldquo;, schreibt der Verleger und schwafelt dann von einem Kometen! Einem Kometen, ich bitte euch ... obwohl, nat&uuml;rlich, dass k&ouml;nnte die L&ouml;sung sein, das, was die Zeitlosigkeit, die die Insel bef&auml;llt, ausl&ouml;st ... Besser vielleicht noch als meine eigenen Theorien.<br /></div>  <blockquote>&#8203;Also l&ouml;sche ich die &sbquo;neue&lsquo; Einleitung und fange noch einmal ganz von vorne an.</blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">&nbsp; &nbsp; &nbsp; Der Erz&auml;hler dr&auml;ngt sich in das Geschehen, entwickelt ein ganzes Eigenleben. Ist nicht mundtot zu kriegen. Ein richtiger Schnatterb&uuml;ttel &ndash; wer h&auml;tte das gedacht, von so einem stillen Herrn?<br />Fast einen Monat dauert es, bevor das neue Manuskript an den Verleger zur&uuml;ckgeht. H&auml;mische Freude: Die Strafarbeit, die er mir auferlegt hat, f&auml;llt ihm jetzt in den Scho&szlig;, muss er doch nun das Ganze neu lesen und lektorieren! Aus einer Erz&auml;hlung ist n&auml;mlich ein Roman geworden, die Seitenzahl hat sich locker verdoppelt!<br />Ist das Buch besser geworden? Doch, ich denke schon ... manchmal braucht es halt einen kleinen Ansto&szlig; von au&szlig;en.<br />&nbsp;Und w&auml;hrend jetzt der Herr in seinem B&uuml;ro an der Fertigstellung arbeitet, warte ich gespannt auf das Resultat, das fertige Buch ... und widme mich indessen dem, das dann f&uuml;rs n&auml;chste Jahr geplant ist und den Arbeitstitel &sbquo;Septembermuun&lsquo; tr&auml;gt, obwohl, das k&ouml;nnte sich auch noch &auml;ndern.<br />Dann ist da ein weiteres Ole Abenteuer, das in meinem Kopf schon Form annimmt &ndash; nach &sbquo;Ole Hannsen geht auf L&ouml;wenjagd&lsquo; soll &sbquo;Ole Hannsen geht auf Piratenfahrt&lsquo; folgen ...<br />Was macht Autorin in der Zeit der Cholera, &auml;h, des Corona Virus&lsquo;?<br />Sie schreibt mal schnell ein Buch um. Wer wei&szlig;, vielleicht ist das Gabriel Marcia Marquez auch mal passiert.<br />&nbsp;<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &sbquo;Die Insel der Zeitlosen&lsquo; erscheint demn&auml;chst im ihleo verlag, Husum.<br /><em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Watch this spot!</strong></em><br />&nbsp;<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Und wenn ihr F&ouml;hr vermisst, dann taucht doch mal in meine Romane und Geschichten ein &ndash;<br />&#8203;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;alle im Buchhandel oder online erh&auml;ltlich!</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Immer ein bisschen voraus -                        Ein Restaurant in Australien]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/immer-ein-bisschen-voraus-ein-restaurant-in-australien]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/immer-ein-bisschen-voraus-ein-restaurant-in-australien#comments]]></comments><pubDate>Thu, 09 Jan 2020 10:49:13 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/immer-ein-bisschen-voraus-ein-restaurant-in-australien</guid><description><![CDATA[Als wir 1958 unser Restaurant er&ouml;ffneten, boten wir das erste Smorgasbord in Australien an ...  Karin Koeppen war 14 Jahre alt, als sie 1947 allein aus der Ostzone floh - aber sie war eben immer schon "ein bisschen voraus". !956 wanderte sie nach Australien aus und traf gerade rechtzeitig zur Melbourner Olympiade ein. Wenig sp&auml;ter lernte sie ihren Mann, Willi, einen Koch, kennen. Auf einem Ausflug in eine bewaldete H&uuml;gelkette &ouml;stlich von Melbourne, stolperten sie &uuml;ber da [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong><font size="5">Als wir 1958 unser Restaurant er&ouml;ffneten, boten wir das erste Smorgasbord in Australien an ...</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph">Karin Koeppen war 14 Jahre alt, als sie 1947 allein aus der Ostzone floh - aber sie war eben immer schon "ein bisschen voraus". !956 wanderte sie nach Australien aus und traf gerade rechtzeitig zur Melbourner Olympiade ein. Wenig sp&auml;ter lernte sie ihren Mann, Willi, einen Koch, kennen. Auf einem Ausflug in eine bewaldete H&uuml;gelkette &ouml;stlich von Melbourne, stolperten sie &uuml;ber das 'Cafe Quamby',&nbsp; ein altes Holzh&auml;uschen,&nbsp;<span>wo zwei &auml;ltere Damen</span> den Tagesausfl&uuml;glern Erfrischungen anboten.<br /><em>The Cuckoo&nbsp;</em>nannten Karin und Willi ihr Restaurant, das bald zu einer Touristenattraktion und zu einem Treffpunkt f&uuml;r viele Deutsche in Melbourne wurde.<br /></div>  <blockquote><strong>&#8203;Ich hatte eine sch&ouml;ne Kindheit mit guten Eltern. Das hat mir einen guten Start gegeben.</strong></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">Karins Herzlichkeit und ihr Gesch&auml;ftssinn machte das Cuckoo Restaurant zu einer Attraktion, die auch &uuml;ber 60 Jahre sp&auml;ter noch G&auml;ste aus aller Welt anzieht.<br /><br />In einem Vortrag - unterst&uuml;tzt von Fotos - erz&auml;hlt Sabine Nielsen von einer der deutschen Auswanderinnen, die sich im neuen Land einen eigenen Platz schufen. Karin Koeppens und 12 weitere Migrationsgeschichten finden Sie in "Ein bisschen Heimat im Gep&auml;ck", erschienen im ihleo verlag, Husum, Euro 19,95<br /><br /><strong><font size="4">Am 19. Januar 2020 um 19 Uhr im Vortragssaal im Reha-Zentrum Utersum<br /></font></strong><font size="4">Eintritt frei&nbsp; -&nbsp; Alle herzlich willkommen</font><br />&#8203;<br /></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='402266753698671117-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Weihnachtsgeschichten zwischen Alt und Neu mit Sabine Nielsen]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu-mit-sabine-nielsen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu-mit-sabine-nielsen#comments]]></comments><pubDate>Sun, 08 Dec 2019 17:59:28 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu-mit-sabine-nielsen</guid><description><![CDATA[       Charlotte Frohmacher entdeckt das WeihnachtsgeheimnisAm Sonntag, den 15. Dezember um 19 Uhrim Clubraum, Klinik Sonneneck, Osterstrasse 2, Wyk auf F&ouml;hr&#8203;Eintritt frei&nbsp; -&nbsp; Alle willkommen*******Am Freitag, den 27. Dezember um 15 Uhrim Kaminzimmer, Veranstaltungszentrum , Sandwall 38, Wyk auf F&ouml;hrEintritt 5 Euro f&uuml;r ErwachseneKarten im Vorverkauf von F&ouml;hr Tourismus oder an der Kasse  Wie alt ist eigentlich der Weihnachtsmann?&nbsp;&#8203;Wird ihn der viele  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/charlotte-cd-cover-001-600x625_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><strong><font size="5">Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis</font></strong><br /><strong><font size="3">Am Sonntag, den 15. Dezember um 19 Uhr<br />im Clubraum, Klinik Sonneneck</font></strong><span><strong><font size="3">, Osterstrasse 2, Wyk auf F&ouml;</font>hr<br />&#8203;Eintritt frei&nbsp; -&nbsp; Alle willkommen</strong><br /><br /><strong>*******<br /><br />Am Freitag, den 27. Dezember um 15 Uhr<br />im Kaminzimmer, Veranstaltungszentrum , Sandwall 38, Wyk auf F&ouml;hr<br />Eintritt 5 Euro f&uuml;r Erwachsene<br />Karten im Vorverkauf von F&ouml;hr Tourismus oder an der Kasse</strong></span></div>  <blockquote><strong><font size="5">Wie alt ist eigentlich der Weihnachtsmann?&nbsp;<br />&#8203;Wird ihn der viele Verkehr auf den Stra&szlig;en nicht &auml;ngstigen?</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph"><span>Charlotte Frohmacher ist sieben Jahre und wie viele Kinder &uuml;berall auf der Welt bereitet sie sich sorgf&auml;ltig auf das Weihnachtsfest vor: Sie bastelt, sie backt, sie singt Weihnachtslieder und lernt Gedichte. Dabei gehen ihr allerhand Fragen durch den Kopf:</span><br /><span>Wo genau wohnt der Weihnachtsmann eigentlich? Und wenn er doch von so sehr&nbsp;weit herkommen muss, wird er dann auch die kleine Stadt finden, in der Charlotte lebt? Wird er gen&uuml;gend Geschenke mitbringen, um all die vielen Kinder auf der ganzen Welt zu bescheren?</span><br /><span>Und wenn er doch do furchtbar alt ist, &auml;lter noch als Charlottes Oma Annie, wird er es dann &uuml;berhaupt schaffen, zu Weihnachten durch die ganze Welt zu brausen?</span><br /><span>Am Weihnachtsabend entschlie&szlig;t Charlotte sich, auf den Weihnachtsmann zu warten und so entdeckt sie das&nbsp;<strong>Gro&szlig;e Weihnachtsgeheimnis&nbsp;</strong>...</span></div>  <blockquote><strong>Eine Geschichte f&uuml;r kleine und gro&szlig;e Leute - f&uuml;r alle, die den Zauber und die Freude, die Weihnachten mit sich bringt, jedes Jahr neu erleben</strong></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">"Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis", ein H&ouml;rbuch gesprochen von der Autorin,&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; mit traditionellen Weihnachtslieder gesungen vom Kinderchor der Deutschen Schule Melbourne;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;erschienen im Bubenberg Audio und Book Verlag&nbsp; &nbsp;<strong>7,95 Euro<br />&#8203;<br /><em>Erh&auml;ltlich bei B&uuml;cher und Meehr, Mittelstrasse 8, Wyk auf F&ouml;hr<br />&#8203;bei den Lesungen oder als <a href="mailto:sabinenielsen@ozemail.com.au">Bestellung</a></em></strong></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bilderbuchkino: Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel Föhr]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/bilderbuchkino-ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/bilderbuchkino-ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr#comments]]></comments><pubDate>Sun, 08 Dec 2019 16:41:52 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/bilderbuchkino-ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr</guid><description><![CDATA[Am Samstag, den 28.12.2019&nbsp; um 16 Uhr in der WDR Galerie am Hafen, Wyk auf F&ouml;hrEine Veranstaltung&nbsp;&nbsp;der VHS F&ouml;hr/Amrum&#8203;Eintritt 5 Euro         Ole, glaubst du, der ist ein Eskimo?  Wer hat schon mal einen richtigen Winter auf der Insel F&ouml;hr erlebt? Wenn die&nbsp;Nordsee zufriert und Eisschollen&nbsp; sich am Strand t&uuml;rmen? Ole Hannsen und sein Freund Hartmut wissen Bescheid! Sie rodeln an der L&ouml;wenh&ouml;hle, bauen eine Schneefrau und einen echten Igl [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:center;"><strong>Am Samstag, den 28.12.2019&nbsp; um 16 Uhr in der WDR Galerie am Hafen, Wyk auf F&ouml;hr</strong><br />Eine Veranstaltung&nbsp;&nbsp;der VHS F&ouml;hr/Amrum<br />&#8203;Eintritt 5 Euro</div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/cover-1_2_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <blockquote><strong><font size="6">Ole, glaubst du, der ist ein Eskimo?</font></strong></blockquote>  <div class="paragraph">Wer hat schon mal einen richtigen Winter auf der Insel F&ouml;hr erlebt? Wenn die<span>&nbsp;Nordsee zufriert und Eisschollen&nbsp; sich am Strand t&uuml;rmen? Ole Hannsen und sein Freund Hartmut wissen Bescheid! Sie rodeln an der L&ouml;wenh&ouml;hle, bauen eine Schneefrau und einen echten Iglu und gehen Schlittschuhlaufen. Und dann entdecken sie am Strand Tjark ... er ist auf einer Eisscholle angetrieben. Aber ist er wirklich ein Eskimo und kommt vom Nordpol? Und wie kann Tjark nach Hause kommen? Ein Gl&uuml;ck ist da Kapit&auml;n Riewerts und er kann den Freunden helfen.</span></div>  <blockquote><strong>Bilderbuchkino zwischen Weihnachten und Neujahr f&uuml;r Kinder, Familien und alle die sich gern etwas vorlesen lassen</strong></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">Im Bilderbuchkino wird nicht nur vorgelesen - beim Zuh&ouml;ren k&ouml;nnt ihr die Bilder aus dem Buch auf einer gro&szlig;en Leinwand betrachten! Ein Spa&szlig; f&uuml;r gro&szlig;e und kleine Leute.<br /><br />"Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr" ist ein Bilderbuch von Sabine Nielsen mit Illustrationen von Ursula Lange f&uuml;r Kinder ab 4 Jahren.&nbsp;<em>Im Buchhandel erh&auml;ltlich f&uuml;r 12 Euro.<br /><br /><strong>Ein B&uuml;chertisch mit Werken von Sabine Nielsen f&uuml;r Kinder und Erwachsene steht selbstverst&auml;ndlich auch bereit</strong></em><br /></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='512186319569159178-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="paragraph">Alle Illustrationen copyright Ursula Lange - Fotos privat</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Weihnachtsmarkt im romantischen Friesendorf Nieblum]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsmarkt-im-romatischen-friesendorf-nieblum]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsmarkt-im-romatischen-friesendorf-nieblum#comments]]></comments><pubDate>Tue, 12 Nov 2019 17:36:12 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsmarkt-im-romatischen-friesendorf-nieblum</guid><description><![CDATA[Sonnabend, 30. November und Sonntag, 1.Dezember 2019&nbsp;&nbsp;13 - 17 Uhr&nbsp;&nbsp;Im Haus des Gastes, An der Meere, Nieblum auf F&ouml;hr  Treffen Sie K&uuml;nstler, Handwerker, Bastler, Autoren ... auf dem Nieblumer WeihnachstmarktSt&ouml;bern Sie an den vielen St&auml;nden und entdecken Sie Lederwaren,&nbsp;Gestricktes, Gebackenes und Eingemachtes, Schmuck, Get&ouml;pfertes und Kunsthandwerk, Photographie und Gen&auml;htes ... und nat&uuml;rlich Sabines B&uuml;cherstandUnd vergessen Sie n [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote style="text-align:center;"><span><strong><font size="5">Sonnabend, 30. November und Sonntag, 1.Dezember 2019&nbsp;&nbsp;<br />13 - 17 Uhr&nbsp;&nbsp;<br />Im Haus des Gastes, An der Meere, Nieblum auf F&ouml;hr</font></strong></span></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><br /><strong>Treffen Sie K&uuml;nstler, Handwerker, Bastler, Autoren ... auf dem Nieblumer Weihnachstmarkt</strong><br /><span>St&ouml;bern Sie an den vielen St&auml;nden und entdecken Sie Lederwaren,&nbsp;Gestricktes, Gebackenes und Eingemachtes, Schmuck, Get&ouml;pfertes und Kunsthandwerk, Photographie und Gen&auml;htes ... und nat&uuml;rlich Sabines B&uuml;cherstand</span><br /><span><br /><strong>Und vergessen Sie nicht einen Besuch im hauseigenen Cafe mit leckeren Torten, Kuchen und Geb&auml;ck</strong></span><br /><br /><strong>Im Haus des Gastes, An der Meere, Nieblum</strong></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/weihnachten-2019_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/haus-des-gastes-nieblum_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><br /><br /><strong><font size="4">Die n&auml;chste Lesung: "Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis"<br /><br />Eine Weihnachtsgeschichte f&uuml;r gro&szlig;e und kleine Leute<br />Am Sonntag, den 15. Dezember um 19 Uhr<br />im Clubraum der Klinik Sonneneck, Osterstrasse 2, Wyk auf F&ouml;hr<br /><br />&#8203;Eintritt frei - Alle herzlich willkommen</font></strong><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ole Hannsen und das Bilderbuchkino]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsen-und-das-bilderbuchkino]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsen-und-das-bilderbuchkino#comments]]></comments><pubDate>Wed, 11 Sep 2019 16:43:14 GMT</pubDate><category><![CDATA[Lesungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsen-und-das-bilderbuchkino</guid><description><![CDATA[Bilderbuchkino? Nicht Kino im herk&ouml;mmlichen Sinne,&nbsp;die Bilder bewegen sich nicht, es gibt keine Musik, keine &bdquo;special effects&ldquo;, statt dessen werden die Zeichnungen aus dem Bilderbuch auf eine Leinwand projiziert, w&auml;hrend der Vorleser die Geschichte vorliest.  Mit &bdquo;Ole Hannsen steuert zur Insel F&ouml;hr&ldquo; fangen die Geschichten um Ole, einem ganz normalen Jungen, der regelm&auml;&szlig;ig seine Oma und seinen Opa auf F&ouml;hr besucht, an. Da ein Besuch auf  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>Bilderbuchkino? Nicht Kino im herk&ouml;mmlichen Sinne,&nbsp;die Bilder bewegen sich nicht, es gibt keine Musik, keine &bdquo;special effects&ldquo;, statt dessen werden die Zeichnungen aus dem Bilderbuch auf eine Leinwand projiziert, w&auml;hrend der Vorleser die Geschichte vorliest.</strong></blockquote>  <div class="paragraph">Mit &bdquo;Ole Hannsen steuert zur Insel F&ouml;hr&ldquo; fangen die Geschichten um Ole, einem ganz normalen Jungen, der regelm&auml;&szlig;ig seine Oma und seinen Opa auf F&ouml;hr besucht, an. Da ein Besuch auf F&ouml;hr nun mal mit einer F&auml;hrfahrt beginnt, wird hier ganz genau beschrieben, was einen erwartet, wenn man auf die F&auml;hre steigt. Die Autos werden eingewiesen, die Fahrkarten werden abgeknippst, die F&auml;hre legt ab. Ole wei&szlig; sehr gut Bescheid und interessiert sich f&uuml;r alles, was w&auml;hrend der Fahrt geschieht. Und f&uuml;r Ole wird es besonders spannend, als es ihm gelingt, das Kapit&auml;nsdeck zu erklimmen ... Ich freue mich darauf, die Geschichte im Veranstaltungszentrum von Wyk auf F&ouml;hr mit Kindern zu teilen &ndash; diesmal als Bilderbuchkino!<br /><span></span>Bilderbuchkino? Nicht Kino im herk&ouml;mmlichen Sinne, die bewegen die Bilder sich nicht, es gibt keine Musik, keine &bdquo;special effects&ldquo;, statt dessen werden die Zeichnungen aus dem Bilderbuch auf eine Leinwand projiziert, w&auml;hrend der Vorleser die Geschichte vorliest.<br />Ich bin mir gar nicht sicher, was ich zu erwarten habe! Wird das Publikum der Knirpse, die an ausgekl&uuml;gelte Hollywood Produktionen gew&ouml;hnt sind, an Action, L&auml;rm und Szenen, die sich in rascher Folge vor ihnen Augen pr&auml;sentieren, die wom&ouml;glich schon eigene Handys mit Spiel Apps besitzen, so was &uuml;berhaupt noch akzeptieren? Bunte Bilder und eine Vorlesetante? Antwort: Sie tun&rsquo;s!<br />So ein Publikum w&uuml;nscht sich jeder Vorleser! Nicht nur das, und noch besser: Sie akzeptierten auch meine Geschichte!</div>  <blockquote><span>Darum bangt ja jede Autorin, jeder Autor: Werden die Leser mein Werk m&ouml;gen?</span></blockquote>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><br />An diesem Nachmittag versammelt sich das Publikum langsam. Zeit also, ein bisschen mit den Kindern, die schon da sind &sbquo;zu schnacken&lsquo;. Sie kommen von weit her - 12 Stunden sind sie im Zug gefahren und um 4 Uhr morgens mussten sie aufstehen. W&auml;hrend der kleine Bruder die Zeit im Zug nutzte, um ein paar Nickerchen zu machen, malten der gro&szlig;e Bruder und die Schwester. Begeistert waren sie alle drei vom Bordrestaurant, wo die, die mit einer Kinderfahrkarte reisten, einen Spielzeugzug geschenkt bekamen.<br />Um 15 Uhr ist das Publikum aber versammelt und ich stelle ihnen erstmal das Buch vor und erkl&auml;re, dass ich zwar die Geschichte geschrieben, eine andere Dame, Judith Sodemann, aber die Bilder gemalt hat. Bereitwillig liest ein kleines M&auml;dchen den langen Titel vor. Ich frage, ob ihnen etwas auff&auml;llt?&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&bdquo;Da sind zwei kleine Jungen mit Kapit&auml;nsm&uuml;tzen!&ldquo; kommt die Antwort.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Genau, das ist schon ungew&ouml;hnlich. Ungew&ouml;hnlich ist aber auch Oles Namen, n&auml;mlich Hannsen mit zwei &bdquo;N&ldquo;.<br />Als n&auml;chstes schauen wir uns die Seite mit der Landkarte an, auf der man die Nordseek&uuml;ste, den Hafen von Dageb&uuml;ll, wo die F&auml;hre ablegt, und die Inseln sieht.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &bdquo;Warum muss man denn &uuml;berhaupt nach F&ouml;hr auf der F&auml;hre fahren?&ldquo; frage ich. &bdquo;Warum kann man nicht einfach mit dem Auto hierherkommen?&ldquo;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &bdquo;Weil da doch das Wasser dazwischen ist&ldquo;, belehrt mich das kleine M&auml;dchen, das&nbsp;auch die Kapit&auml;nsm&uuml;tzen ersp&auml;ht hat.&nbsp; &bdquo;Und es gibt keine Br&uuml;cke&ldquo;, f&uuml;gt ein Junge hinzu, der technisches Verst&auml;ndnis hat. Nicht schlecht.<br />&#8203;<br /><em><font color="#c2a43b" size="4"><strong>I</strong><span><strong>ch fange an vorzulesen und hinter mir, auf der gro&szlig;en Leinwand, wechseln die Bilder. Jedesmal, wenn ich hochschaue, betrachten die Kinder konzentriert die Zeichnungen im Gro&szlig;format, scheinen jedes kleinste Detail aufzunehmen.&nbsp;</strong> &nbsp;&nbsp;</span></font></em><br /><br />Als wir an der Stelle ankommen, wo die gro&szlig;e F&auml;hre an einem kleinen Fischkutter mit ausgespannten Schleppnetzen vorbeif&auml;hrt, ruft ein Junge gl&uuml;cklich, dass er auch schon auf so einem Boot mitgefahren ist und dass sie Muscheln und kleine Seetiere gefangen haben! *<br />Dann kommen wir zur spannendsten Stelle des Buches, wo Ole einen Schiffbr&uuml;chigen im Wasser entdeckt. Kapit&auml;n Riewerts reagiert schnell und ordert das Einsatzboot.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Nach der aufregenden Passage hebt ein Junge die Hand. &bdquo;Aber macht das nicht normalerweise die DLRG?&ldquo; fragt er. Unsere Str&auml;nde werden von&nbsp;der DLRG patrouilliert, das stimmt. Aber wenn die F&auml;hre grad vorbeikommt und der Schwimmer sich in der N&auml;he der Fahrrinne befindet, dann passiert es schon, dass die Rettung von der F&auml;hre aus stattfindet. Aber die Frage beweist doch, dass die Kinder mitdenken.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Mal wieder bin ich froh, dass ich die Geschichte von einem Kapit&auml;n habe pr&uuml;fen lassen &ndash; alles stimmt!&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Ein sch&ouml;ner Nachmittag neigt sich dem Ende zu. &bdquo;Was m&ouml;gt ihr denn am liebsten an einer F&auml;hrfahrt?&ldquo; frage ich abschlie&szlig;end. &bdquo;Die Wellen, die an den Bug schlagen&ldquo;, seufzt das M&auml;del, das auch die beiden Kapit&auml;nsm&uuml;tzen auf dem Buchumschlag entdeckt hat.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der Junge, der sich mit der Arbeit der DLRG auskennt, schmiegt sich jetzt eng an seinen Mama. &bdquo;Das mal die Kette weg ist (die den Weg zur Kapit&auml;nsbr&uuml;cke versperrt) ... Einmal zum Kapit&auml;n hochklettern ...&ldquo;<br /><br />Bilderbuchkino? Immer wieder!<br /><br /><strong>Das n&auml;chste Bilderbuchkino findet am 28. Dezember statt: "Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr"&nbsp;<br /></strong>Das zweite Ole Hannsen Abenteuer erz&auml;hlt von einem richtigen Insel Winter mit Eis und Schnee und Eisschollen auf der Nordsee - und einem kleinen Eskimo, der am Strand von F&ouml;hr antreibt ...<br /><br />"Ole Hannsen steuert zur Insel F&ouml;hr"&nbsp; und "Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr" sind im Buchhandel erh&auml;ltlich - 9,95 Euro und 12 Euro<br />&#8203;<br />*&nbsp;<span><font size="2">Verschiedene Anbieter bieten eine Fahrt zu den Seehundsb&auml;nken an. Ein H&ouml;hepunkt der Fahrt ist, wenn ein Schleppnetz ausgeworfen wird und der Kapit&auml;n die verschiedenen Meeresbewohner vorstellt, die anschlie&szlig;end in die See zur&uuml;ckkehren d&uuml;rfen.</font></span><br /><br />** <font size="2">Auch an der Deutschen Schule in Melbourne machte Kindern das Vorlesen Spass - siehe Bilder unten</font></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='270864155375028480-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Klönschnack im Friisk Funk - Tante Frieda und Konsorten]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/klonschnack-im-friisk-funk]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/klonschnack-im-friisk-funk#comments]]></comments><pubDate>Fri, 30 Aug 2019 10:39:56 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/klonschnack-im-friisk-funk</guid><description><![CDATA[Ein Interview im Friesischen Live-Radio aus dem Radiostudio in Alkersum auf F&ouml;hr Frequenz 96,7 MHz   Am Donnertag, den 15. August, traf ich mich mit Heike Volkerts im Studio des Friisk Funks In der Ferring Stiftung in Alkersum auf F&ouml;hr. In Heikes modernem Studio unterhielten wir uns unter anderem &uuml;ber meine neuen B&uuml;cher, die Erz&auml;hlung &bdquo;Tante Friedas Freude an Bestattungen&ldquo; und das neue Ole Hannsen Abenteuer, &bdquo;Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml; [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote>Ein Interview im Friesischen Live-Radio aus dem Radiostudio in Alkersum auf F&ouml;hr Frequenz 96,7 MHz</blockquote>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/ferring-stiftung-foehr-start-friiskfunk-1024x512_orig.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Am Donnertag, den 15. August, traf ich mich mit Heike Volkerts im Studio des Friisk Funks In der Ferring Stiftung in Alkersum auf F&ouml;hr. In Heikes modernem Studio unterhielten wir uns unter anderem &uuml;ber meine neuen B&uuml;cher, die Erz&auml;hlung &bdquo;Tante Friedas Freude an Bestattungen&ldquo; und das neue Ole Hannsen Abenteuer, &bdquo;Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr&ldquo;.<br />Eine Unterhaltung mit Heike macht immer viel Spass &ndash; sie stellt Fragen, zu denen einem spontan etwas einf&auml;llt ... und auch w&auml;hrend der Musikeinlagen ging das Gespr&auml;ch - off air -<span>&nbsp; </span>weiter! Toll, dass wir hier auf F&ouml;hr sogar unsere eigene Radiostation haben!<br />H&ouml;rt doch mal rein!&nbsp;<a href="https://www.oksh.de/hoeren/mediathek/?beitrag=sabine-nielsen-live-uunt-friisk-funk-studio" target="_blank">www.oksh.de/hoeren/mediathek/?beitrag=sabine-nielsen-live-uunt-friisk-funk-studio</a><br />&#8203;<br />Leider spreche ich selbst kein Friesisch, obwohl unsere Oma Friesin war und ich sogar k&uuml;rzlich unseren Ururgro&szlig;vater bis nach Borgsum habe zur&uuml;ckverfolgen k&ouml;nnen! Sein Haus in der Uasterjaat steht nicht mehr, aber der Name 'Beck' ist in Borgsum nicht vergessen! Schon ein seltsames Gef&uuml;hl, dort zu stehen, wo unsere Ahnen einst aus- und eingingen, spielten, arbeiteten, lebten ... ich freue mich immer, wenn ich weitere Verbindungen zu unserer einmaligen Insel entdecke.<br /><br />Der FriiskFunk wird vom OKSH (Offenen Kanal Schleswig Holsteins) gef&ouml;rdert, dessen Ziel es ist, Sprache und Kultur zu f&ouml;rdern und Radio selbst zu machen. Die Ferring Stiftung versteht sich als ein Ort der friesischen Identit&auml;t und der kulturellen Vielfalt. Neben einem extensiven Archiv und einer Bibliothek, der Studio des Friisk Funks, einem gut-sortiertem Shop, Tagungsr&auml;umen und regelm&auml;&szlig;igen eigenen Buchver&ouml;ffentlichungen, findet man hier Wissenswertes &uuml;ber die friesischen Sprachen F&ouml;hr und Amrums, &uuml;ber die Geschichte der Friesen, der Seefahrer u.v.m. Regelm&auml;&szlig;ig werden auch interessante Vortr&auml;ge angeboten. Jeder kann die Stiftung besuchen - zum St&ouml;bern, zum Recherchieren, zum Kennenlernen.<br /><br /><span>Ferring Stiftung</span><br /><span>Hauptstra&szlig;e 7</span><br /><span>25938 Alkersum auf F&ouml;hr</span><br />&Ouml;ffnungszeiten 9 - 12 Uhr, Montags bis Freitags<br /><br /><a href="https://ferring-stiftung.de" target="_blank">https://ferring-stiftung.de</a></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/s-nielsen-3zzz-nov-2014-03_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/friiskfunk-heike_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/geba-ude-stiftung_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/sabin-3zzz_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel Föhr]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr#comments]]></comments><pubDate>Thu, 18 Jul 2019 10:52:37 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/ole-hannsens-eiswinter-auf-der-insel-fohr</guid><description><![CDATA[Winterfrische auf der Insel F&ouml;hr  Winterfrische auf der Insel F&ouml;hrWie ist es eigentlich im Winter auf einer Nordseeinsel? Wenn das Meer zufriert, Eisschollen sich am Strand t&uuml;rmen und Schnee die Insel bedeckt? Ole Hannsen und sein Freund Hartmut wissen Bescheid!Ein Eiswinter auf F&ouml;hr ist toll: Klar muss man einen Schneemann bauen, &nbsp;eine Glitschbahn anlegen und an der L&ouml;wenh&ouml;hle rodeln. Neben Opa Gerts Schuppen kann man gut einen Iglu bauen und am Strand auf den [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;">Winterfrische auf der Insel F&ouml;hr</h2>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><br /><strong><font size="5">Winterfrische auf der Insel F&ouml;hr</font></strong><br /><span>Wie ist es eigentlich im Winter auf einer Nordseeinsel? Wenn das Meer zufriert, Eisschollen sich am Strand t&uuml;rmen und Schnee die Insel bedeckt? Ole Hannsen und sein Freund Hartmut wissen Bescheid!<br />Ein Eiswinter auf F&ouml;hr ist toll: Klar muss man einen Schneemann bauen, &nbsp;eine Glitschbahn anlegen und an der L&ouml;wenh&ouml;hle rodeln. Neben Opa Gerts Schuppen kann man gut einen Iglu bauen und am Strand auf den Eisschollen balancieren oder in die Schneewehen springen.</span><br /><span>Und auf Ole und Hartmut wartet mal wieder ein ganz besonderes Abenteuer:<br />&#8203;In einer Schneeh&ouml;hle entdecken sie Tjark. Tjark ist ein kleiner Eskimo, der auf einer Eisscholle auf der Insel F&ouml;hr angetrieben worden ist - den ganzen Weg vom Nordpol? Ole und Hartmut m&uuml;ssen Tjark unbedingt helfen, nach Hause zur&uuml;ckzukehren. Ein Gl&uuml;ck ist da ja Kapit&auml;n Riewerts &ndash; und der wei&szlig; Rat.</span><br /><span>&nbsp;</span><br /><span>Nach &bdquo;Ole Hannsen steuert zur Insel F&ouml;hr&ldquo; ist dies das zweite Abenteuer um Ole Hannsen (mit zwei "n"), der regelm&auml;&szlig;ig seine Oma und seinen Opa auf der Insel F&ouml;hr besucht und dort all die Abenteuer erlebt, die sich den Inselkindern und Besuchern anbieten.<br /><br />&#8203;Liebevoll illustriert von Ursula Lange, selbst ein begeisterter Inselfan, f&uuml;r alle Kinder ab vier Jahren, zum Vorlesen oder selber lesen.</span><br /><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/fo-hrer-neuigkeiten_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><span>Der sehr aufmerksame Leser wird sich vielleicht fragen: Wo ist eigentlich der Minigolfplatz und findet der Zirkus auf dem Parkplatz am Wellenbad immer noch statt? Die Antwort ist leider "nein". Der Wyker Minigolfplatz wurde im letzten Jahr abgebaut, weil da bald ein neues Wellenbad gebaut werden soll. Ein neuer Standort f&uuml;r das Minigolf ist in Erw&auml;gung. Und der alte Zirkus, der jahrelang im Sommer F&ouml;hr besuchte, kommt leider auch nicht mehr - daf&uuml;r gibt es jetzt den Jugend-Zirkus Mytilus, der in der Nationalparkhalle auftritt.&nbsp;&nbsp;<br />Aber&nbsp;&nbsp;Ole ist halt&nbsp; 'zeitlos'. Also auch im n&auml;chsten Jahr, wenn das 3. Ole-Abenteuer erscheint,&nbsp; ist Ole immer noch genauso wie wir ihn kennen und neue Kinder k&ouml;nnen ihn entdecken und alte Fans d&uuml;rfen weiterlesen.<br />Genauso stelle ich F&ouml;hr auch gern so da, wie ich es lieb habe und kenne, auch wenn sich vielleicht einiges im wirklichen Leben &auml;ndert - wie z.B. auch der kleine Teich in der L&uuml;ttmarsch, wo Oles Mama so fein Schlittschuh l&auml;uft - der war in meiner Kindheit 'riesengro&szlig;' ....&nbsp;&nbsp;</span><br />&#8203;</div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='663552038813505757-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><span>Sabine Nielsen (Text) und Ursula Lange (Illustrationen), Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr, ihleo verlag husum, 2019,&nbsp; 60 Seiten, ISBN &nbsp;978 3 940926 99 9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 Euro</span><br /><span>&nbsp;</span><br /><span>Mehr von Ursula Lange findet ihr auf Instagram: lu_pics_gallery&nbsp;<br /><br />Und rechtzeitig f&uuml;r den Weihnachtsmarkt hat Ursula Lange auch Weihnachtskarten f&uuml;r uns entwickelt, <br />am Sonntag auf dem Wyker Fischmarkt erh&auml;ltlich</span><br /></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='292177797829942005-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Neu mal Zwei – druckfrische Insellektüre]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-mal-zwei-druckfrische-insellekture]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-mal-zwei-druckfrische-insellekture#comments]]></comments><pubDate>Wed, 17 Jul 2019 18:36:54 GMT</pubDate><category><![CDATA[Neuver&ouml;ffentlichungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/neu-mal-zwei-druckfrische-insellekture</guid><description><![CDATA[Tante Frieda und Ole Hannsen &ndash; Unterhaltung f&uuml;r Gro&szlig; und Klein, eine Erz&auml;hlung und ein Kinderbuch&nbsp;"Tante Friedas Freude an Bestattungen" - eine humorvolle Erz&auml;hlung von der Insel F&ouml;hr - "Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr" - Winterfrische auf der Insel F&ouml;hr&#8203;&#8203;&nbsp;   	 		 			 				 					 						   &#8203;    					 								 					 						  Tante Friedas Freude an Bestattungen ist eine humorvolle Erz&auml;hlung &uuml;ber eine Lebens-wei [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:center;"><strong><font size="5">Tante Frieda und Ole Hannsen &ndash; Unterhaltung f&uuml;r Gro&szlig; und Klein, eine Erz&auml;hlung und ein Kinderbuch</font></strong><br />&nbsp;"<strong>Tante Friedas Freude an Bestattungen" - eine humorvolle Erz&auml;hlung von der Insel F&ouml;hr - <br />"Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr" - Winterfrische auf der Insel F&ouml;hr</strong><strong></strong>&#8203;&#8203;&nbsp;</div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/648-9783940926692-nielsen-tante-frieda_1_orig.jpg" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:0; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><br />&#8203;<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph"><br />Tante Friedas Freude an Bestattungen ist eine humorvolle Erz&auml;hlung &uuml;ber eine Lebens-weise Dame - Gro&szlig;tante Frieda - der nichts besser gef&auml;llt als eine gute Bestattung. Eingeladen oder nicht - wenn immer m&ouml;glich schlie&szlig;t sie sich einem Leichenzug an.&nbsp;<br />&#8203;</div>  <blockquote><em>Unsere Bestattungen waren grandios, und unter den Grandiosen da schritt meine Gro&szlig;tante&nbsp;</em><em>Frieda. Eine kleine, etwas rundliche Person, ganz in Schwarz gekleidet. Ein flacher, schwarzer Strohhut, nur mit einem Hauch von Tu&#776;ll dekoriert, schwebte&nbsp;</em><em>auf ihrem Kopf, ein&nbsp; wei&szlig;es Spitzentaschentuch lugte aus ihrem &Auml;rmel. Man sah sie stets in den ersten Reihen: den Witwer unterstu&#776;tzend, die Witwe beschu&#776;tzend.&nbsp;</em></blockquote>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph">Wer h&auml;tte nicht gern eine Tante wie Gro&szlig;tante Frieda? Welterfahren, formidabel und gewieft! Frieda zelebriert das Leben der Verstorbenen. Mit Respekt, aber auch ohne etwas zu vertuschen, tr&auml;gt sie Fakten und Erinnerungen zusammen und zieht Schl&uuml;sse, die sie an ihre Familie weitergibt. F&uuml;r ihre Nichte ist sie Vertraute, Ratgeberin und Freundin. Unbelastet von den moralischen und erzieherischen Prinzipien, denen geplagte Eltern unterliegen, kommentiert sie das Leben - ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen!.<br />Als ihre Nichte selbst mit dem Tod konfrontiert wird, ist es Frieda, die zur Hilfe kommt und die trauernde Familie vereint und ihnen den Mut gibt, in die Zukunft zu schauen.</div>  <blockquote><em>Sie hatte das Muster unserer Leben aufgerebbelt und neu verstrickt. Sie hatte Fehler berichtigt und l&auml;ngst verlorene Maschen aufgehoben.</em></blockquote>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph">Tante Frieda begann ihr Leben auf dem Papier als eine englische Kurzgeschichte. W&auml;hrend meines Literaturstudiums hatte ich auch ein Semester lang Kurzgeschichten studiert und die Schreibweise, die erzwungene K&uuml;rze, die einen anhielt, die Sache auf den Punkt zu bringen, der H&ouml;hepunkt, der der Geschichte den Pfiff gibt, das alles faszinierte mich. Ich hatte in ziemlich rascher Folge vier Geschichten geschrieben, die sich alle irgendwie mit dem Tod befassten. Ein ersehnter Tod nach einem langen Leben; ein Unfalltod mit Folgen; ein Tod aus Frust und Verzweiflung; und ein Selbstmord als Option. Ich nannte meine Sammlung: <br />&bdquo;I saw a Hearse and followed in its Wake&rdquo;. Ich merkte, ich brauchte noch eine zusammenfassende Geschichte, die die Erz&auml;hlmomente verband und dem Ganzen eine Einheit gab. So kam es zu &bdquo;Great-Aunt Frieda&ldquo;.<br />Leider waren Kurzgeschichten zu der Zeit in Australien nicht besonders gefragt und so landete das Projekt erstmal in der Schublade.<br />Wieder hier in Deutschland angekommen, wurde ich gebeten, eine Lesung zu geben und da ritt mich der Teufel: Ich entschloss ganz kurz, Tante Friedas Geschichte ins Deutsche zu &uuml;bersetzen und die dann feilzugeben. Ich suchte das Manuskript hervor, &ouml;ffnete eine neue Datei ... und stockte.<br />Die &Uuml;bersetzung erwies sich als viel schwieriger als ich gedacht hatte! Ich hatte schon einmal eng mit einer &Uuml;bersetzerin zusammen gearbeitet, als mein Buch &uuml;ber deutsche Auswanderer nach Australien, Ein bisschen Heimat im Gep&auml;ck, &uuml;bersetzt wurde. Mein Verleger hatte auf einer Muttersprachlerin f&uuml;r diese Aufgabe bestanden und Michelle McKinley machte ihre Sache sehr gut. Aber es war nicht immer ganz einfach f&uuml;r sie, die Mundart und Redeweise der Migranten, die ja von ganz verschiedenen Landstreifen und Hintergr&uuml;nden kamen, zu verstehen. Manchmal musste ich eingreifen, um mit gewissen Ausdr&uuml;cken zu helfen und au&szlig;erdem hatte ich ja noch die Stimmen meiner Erz&auml;hler im Ohr und wusste, was sie meinten, wenn sie es auch nicht klar ausgedr&uuml;ckt hatten. Und nun hatte ich Schwierigkeiten, meine eigene Geschichte vom Englischen ins Deutsche zu &uuml;bersetzen! Zuerst konnte ich einfach nicht den Einstieg finden.<br />Ich merkte, ich hatte im Englischen einen Erz&auml;hlstil gew&auml;hlt, den die Engl&auml;nder besonders gut beherrschen. Eine Art von feinsinnigem Humor, der besonders gut zu der etwas skurrilen Tante Frieda passte. Ich brauchte Wochen bis ich den richtigen Ton fand &ndash; und das schaffte ich nur, indem ich mir gebot, vom englischen Text zur&uuml;ckzutreten und mir Tante Frieda auf deutsch ganz neu zu erfinden! Dabei wuchs die Kurzgeschichte dann zu einer Erz&auml;hlung &ndash; wahrscheinlich, weil man Texte im Deutschen so viel freier mit Adjektiven best&uuml;cken kann!<br />Ist mir die Kurve vom Englischen ins Deutsche gelungen? Der Leser sei die Jury!</div>  <blockquote><em>Unsere Verstorbenen begingen ihre letzte Reise in Wu&#776;rde &ndash; auf einer Kutsche, die einem Himmelbett auf vier riesigen Wagenr&auml;dern glich, schaukelten sie sanft zum Ort ihrer endgu&#776;ltigen Ruhe. Die vier schlanken S&auml;ulen der Kutsche von Trauerflor umwunden,&nbsp;</em><em>an denen Quasten mit puscheligen Troddeln sich leise wiegten. Der gl&auml;nzende, schwarze&nbsp;</em><em>Sarg thronte hoch oben, gekr&ouml;nt von Kr&auml;nzen und Blumen. Wei&szlig;e Schleifen mit schwarzem Schriftzugbezeugten letzte Gru&#776;&szlig;e. <br />Ein schwebendes Dach von schwarzem Samt beschu&#776;tzte den Reisenden &ndash; erlaubten weder Regentropfen noch der blendenden Sonne, den ewigen Schlummer zu st&ouml;ren. Auf dem Bock der Kutscher in einem langen, schwarzen Umhang,&nbsp;</em><em>die Zu&#776;gel in seinen steten H&auml;nden ruhend.</em></blockquote>  <div class="paragraph"><span>W&auml;hrend des Schreibens schwebte mir ein ganz bestimmtes Bild f&uuml;r den Umschlag vor. Er sollte eine Bestattung darstellen, wie ich sie in meiner Kindheit erlebt hatte. Eine</span>&nbsp;Inszinierung gefolgt vom Geleit: Reihen von Verwandten, Bekannten, W&uuml;rdentr&auml;gern, Nachbarn und allen, die die letzte Ehre erweisen wollten.<br />In Hannes Mercker fand ich den f&uuml;r mich perfekten Zeichner.<br />&#8203;Hannes ist bekannt als Cartoonist, Comic Zeichner und Illustrator - und ihm gelang es, W&uuml;rde mit Humor zu verbinden und das Bild liebevoll in die heimatliche Landschaft zu betten.<br />Danke, Hannes! <a href="https://www.hannes-mercker.de/" target="_blank">https://www.hannes-mercker.de/</a><br />&#8203;</div>  <blockquote><em>Und ich, die Zuschauerin am Stra&szlig;enrand, konnte nie so eine Prozession beobachten, ohne die Vorstellung zu unterdru&#776;cken, dass jeden Moment das Gespann mit bebenden Nu&#776;stern, angespannten Muskeln und gestreckten Sehnen pl&ouml;tzlich ausbrechen k&ouml;nnte, um in einem zu&#776;gellosen Galopp an der Kirche vorbeizupreschen. Den entru&#776;steten Ku&#776;ster unbeachtend, die Hufe vom Erdboden hebend, rasen sie aufw&auml;rts. Der Kutscher mit gebl&auml;hten Wangen und Rocksch&ouml;&szlig;en wie Flu&#776;geln l&auml;sst ihnen freien</em> <em>Lauf und sie entschweben in die Wolken, in den</em> <em>endlosen Himmel und vermutlich in das, was wir</em> <em>Sterblichen als Paradies bezeichnen. </em><br /><em>Und ich stelle mir Frieda vor, die sich freudig aus der entgeisterten</em> <em>Menge hebt, um wie eine schwarze Kr&auml;he fliegend</em> <em>die Ausgebrochenen zu begleiten.</em><br /></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">Sabine Nielsen, Tante Friedas Freude an Bestattungen, ihleo verlag husum, 2019&nbsp;<br />96 Seiten &nbsp;ISBN 978 3 940926 69 2&nbsp; 9,95 Euro</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr</strong><br /><br />Winterfrische an der Nordsee<br /><font size="3">Sabine Nielsen (Text) und Ursula Lange (Illustrationen), Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr, ihleo verlag husum, 2019,&nbsp; 60 Seiten, ISBN &nbsp;978 3 940926 99 9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12 Euro&nbsp;<br />Mehr von Ursula Lange findet ihr auf Instagram: lu_pics_gallery<br />&nbsp; &nbsp;<br /></font><br /></h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/cover-1_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Frische Föhrer Ferienliteratur]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/frische-fohrer-ferienliteratur]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/frische-fohrer-ferienliteratur#comments]]></comments><pubDate>Thu, 06 Jun 2019 11:59:32 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/frische-fohrer-ferienliteratur</guid><description><![CDATA[Von April bis Oktober: Am Sonntag von 10 - 15 Uhr &#8203;am Fischmarkt in Wyk auf F&ouml;hr   	 		 			 				 					 						   (function(jQuery) {function init() { window.wSlideshow && window.wSlideshow.render({elementID:"271690885721449398",nav:"none",navLocation:"bottom",captionLocation:"bottom",transition:"fade",autoplay:"1",speed:"5",aspectRatio:"auto",showControls:"true",randomStart:"false",images:[{"url":"7\/5\/6\/3\/75634599\/ffischmarkt-jpg.jpg","width":800,"height":600,"fullHeight":800,"ful [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">Von April bis Oktober: Am Sonntag von 10 - 15 Uhr <br />&#8203;am Fischmarkt in Wyk auf F&ouml;hr</h2>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:62.80701754386%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='271690885721449398-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:37.19298245614%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#c2a43b"><font size="4" style="">Und na klar kann man sich hier auch mit 'Frischer F&ouml;hrer Ferienlekt&uuml;re' eindecken: am Buchstand der F&ouml;hr Autorin Sabine Nielsen!&nbsp;</font><font size="4" style="">&#8203;</font></font></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Jeden Sonntag von April bis Oktober ist Fischmarkt am Wyker Hafen! Da findet Ihr (fast) alles, was das Herz begehrt! Kunst, Malerei, Get&ouml;pfertes, Siebdruck, Leder, Schmuck, Gestricktes, Fischbr&ouml;tchen, Currywurst, Crepes, frisches Gem&uuml;se, Fr&uuml;hschoppen, Kekse, Flohmarkt, Kinderkarussel, &hellip; und vieles, vieles mehr.<br />Und na klar kann man sich hier auch mit Ferienlekt&uuml;re eindecken: am Buchstand der F&ouml;hr Autorin Sabine Nielsen!&nbsp;<br /><strong><font size="4"><em><font color="#a88d2e"><br />&#8203;Etwas ganz Neues an meinem Stand&nbsp;sind die Postkarten der Illustratorin Ursula Lange mit Motiven aus&nbsp;"Ole Hannsens Eiswinter auf der Insel F&ouml;hr"</font></em>. </font></strong><br />Die Postkarten kosten 1,50 Euro das St&uuml;ck (oder 5 f&uuml;r 7 Euro). Mehr von Ursula Langes&nbsp;beeindruckenden Kreationen findet ihr auf Instagram:&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/lu_pics_gallery/">https://www.instagram.com/lu_pics_gallery/</a><br /><br /><strong>&#8203;Und auch "Max Siebentag"&nbsp;</strong>der plietsche Kater, dem seine eigene Geschichte gewidmet wurde, findet sich wieder: Liebevoll gezeichnet von Renate Neumann. Renate Neumanns inspirierende Zeichnungen findet ihr auf&nbsp;<a href="http://www.comic-schmiede-foehr.de" target="_blank">www.comic-schmiede-foehr.de</a><br />&#8203;<br />Alle Postkarten sind copyright gesch&uuml;tzt.<br />Postkarten: 1,50 Euro<br />Magneten: 3,90 Euro<br />Kn&ouml;pfe: 2,50 Euro&nbsp;<br /><br /></div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='900683493107696758-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Weihnachtsgeschichten zwischen                Alt und Neu]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu#comments]]></comments><pubDate>Mon, 27 May 2019 18:18:32 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/weihnachtsgeschichten-zwischen-alt-und-neu</guid><description><![CDATA["Charlotte Frohmacher entdeckt das gro&szlig;e Weihnachtsgeheimnis"Eine Lesung mit Sabine NielsenAm 15. Dezember 2019 um 19 Uhr im ClubraumKlinik Sonneneck, Osterstrasse 2Wyk auf F&ouml;hr&nbsp;************Am 27. Dezember 2019 um 15 Uhr im Kaminzimmer&#8203;Veranstaltungszentrum, Sandwall 38&nbsp;Wyk auf F&ouml;hr  &ldquo;Glaubst du, der Weihnachtsmann schafft es den ganzen Weg in die Stadt, wenn er doch schon so furchtbar alt ist?&rdquo;  W&auml;hrend die Frohmacher Familie sich auf das Weihnac [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>"Charlotte Frohmacher entdeckt das gro&szlig;e Weihnachtsgeheimnis"</strong><br /><br /><strong><font size="5">Eine Lesung mit Sabine Nielsen<br /></font></strong><font size="4">Am 15. Dezember 2019 um 19 Uhr im Clubraum<br />Klinik Sonneneck, Osterstrasse 2<br />Wyk auf F&ouml;hr&nbsp;<br /><strong>************</strong></font><br /><font size="4">Am 27. Dezember 2019 um 15 Uhr im Kaminzimmer<br />&#8203;Veranstaltungszentrum, Sandwall 38&nbsp;<br />Wyk auf F&ouml;hr</font></h2>  <blockquote><strong><font size="6" color="#8d2424"><em style="">&ldquo;Glaubst du, der Weihnachtsmann schafft es den ganzen Weg in die Stadt, wenn er doch schon so furchtbar alt ist?&rdquo;</em></font></strong><br /></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;">W&auml;hrend die Frohmacher Familie sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet, beginnt Charlotte, sich Sorgen zu machen: Wird der viele Verkehr auf unseren Stra&szlig;en den Weihnachtsmann nicht &auml;ngstigen? Wie alt ist er eigentlich? Kann er allen Kindern auf der ganzen Welt rechtzeitig Geschenke liefern? Und wo wohnt er u&#776;berhaupt: Am Nordpol, im Himmel oder auf Island?<br />&nbsp;<br />Eine Weihnachtsgeschichte fu&#776;r Kinder&nbsp;<span>ab vier Jahren,</span>&nbsp;Erwachsene&nbsp; und fu&#776;r alle, die Platz fu&#776;r Phantasie und Zauber in ihrem Leben erlauben. Gemeinsam freuen wir uns &uuml;ber das Wunderbare, das Jahr fu&#776;r Jahr in unseren Wohnzimmern stattfindet.<br /><br />15. Dezember 2019 um 19 Uhr im Clubraum, Klinik Sonneneck, Osterstrasse 2, Wyk auf F&ouml;hr<br />Eintritt frei - Alle willkommen<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>**************</strong><br />&nbsp;<br />27. Dezember 2019 um 15 Uhr im Kaminzimmer, Veranstaltungszentrum, Sandwall 38, Wyk auf F&ouml;hr<br />Eintritt 5 Euro pro Familie im Vorverkauf oder an der Kasse<br /><br />&#8203;"Charlotte Frohmacher entdeckt das Weihnachtsgeheimnis", H&ouml;rbuch&nbsp; 7,95 Euro<br /><br /><em><strong>Die CD und andere Werke f&uuml;r Erwachsene und KInder von Sabine Nielsen werden bei den Lesungen angeboten</strong></em><br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/charlotte-cd-cover-001_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nach Australien durch die Hintertür]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insert-the-titel-here]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insert-the-titel-here#comments]]></comments><pubDate>Wed, 20 Feb 2019 23:04:33 GMT</pubDate><category><![CDATA[F&ouml;hr Notizen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/insert-the-titel-here</guid><description><![CDATA[&#8203;Wohnungssuche statt Sight Seeing, Arbeitssuche statt Abenteuer.&lsquo;She&rsquo;ll be right, mate&rsquo; statt deutscher P&uuml;nktlichkeit und Ordnung &hellip;  Als ich 1972 zum ersten Mal die K&uuml;ste Australiens vom Deck der MS Fairstar als d&uuml;nnen Strich am Horizont ersp&auml;hte, n&auml;herte ich mich diesem riesigen Kontinent nicht als Touristin. In meinem Kopf schwirrten keine Ausflugsziele, ich tr&auml;umte nicht von der Jagd auf Souvenirs oder hungerte darauf, ungew&ouml;hn [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote>&#8203;Wohnungssuche statt <em>Sight Seeing</em>, Arbeitssuche statt Abenteuer.<br /><em>&lsquo;She&rsquo;ll be right, mate&rsquo; </em>statt deutscher P&uuml;nktlichkeit und Ordnung &hellip;<br /></blockquote>  <div class="paragraph">Als ich 1972 zum ersten Mal die K&uuml;ste Australiens vom Deck der MS Fairstar als d&uuml;nnen Strich am Horizont ersp&auml;hte, n&auml;herte ich mich diesem riesigen Kontinent nicht als Touristin. In meinem Kopf schwirrten keine Ausflugsziele, ich tr&auml;umte nicht von der Jagd auf Souvenirs oder hungerte darauf, ungew&ouml;hnliche australische Spezialit&auml;ten wie Krokodil, Witchetty Grubs (Maden) oder typisches Bush Tucker (wilde Beeren, Wurzeln oder australische Fr&uuml;chte) zu kosten. Zwar hoffte ich, eines Tages das Outback zu erforschen, aber erst einmal ging es nach Melbourne &ndash; und nicht ins &ldquo;Southern Cross Hotel&rdquo;, damals die Schickeste von allen&nbsp; Unterk&uuml;nften, sondern in das Familienheim meines Zuk&uuml;nftigens, in Frankston einem konservativen, typisch angels&auml;chsischen Vorort Melbournes.<br /></div>  <blockquote>&#8203;Ich traf nicht als Touristin ein, sondern als Einwanderin.&nbsp;<br /></blockquote>  <div class="paragraph">In den folgenden Wochen lernte ich die gro&szlig;e &lsquo;neue&rsquo; Familie kennen, bezog mit meinem Mann mein erstes Heim (eine winzige Wohnung in einem mir sonderbar anmutenden Baustil), stolperte immer wieder &uuml;ber den australischen Slang und nahm einen Job in der Delikatessen Abteilung eines gro&szlig;en Supermarkts an, wo ich die Kunden meistens nicht verstand &hellip; nicht das Englisch war das Problem, sondern die seltsamen Ausdr&uuml;cke! Sie fragten nach &lsquo;Beef German&rsquo; (eine Art Mortadella),&nbsp; &lsquo;Middle Rashers&rsquo; (Speck in Scheiben) oder Kabana (eine Art Salami, in die man wie in ein W&uuml;rstchen bei&szlig;t).<br />Ich lernte, mit einer anderen Sprache, einer anderen Kultur und anderen Regeln zu leben. In den n&auml;chsten 45 Jahren lernte ich viel &uuml;ber die Australier &ndash; alle von ihnen mit einem &lsquo;Migrations Hintergrund&rsquo;! - und began schlie&szlig;lich, eine Art Bilanz &uuml;ber das Leben der Einwanderer in diesem riesigen und multikulturellen Land und &uuml;ber Integration zu ziehen.<br />&nbsp;<br /></div>  <blockquote>Das Resultat war "Ein bisschen Heimat im Gep&auml;ck"</blockquote>  <div class="paragraph">Ich sprach mit zw&ouml;lf deutschen Einwanderern. die in den Jahren von 1935 bis 1956 ihre Heimat verlie&szlig;en, um ein neues Leben in Australien zu beginnen. Ihre Lebensberichte faszinieren mich immer noch - und weil sie mir ihre Herzen freiwillig so weit &ouml;ffneten, musste ich dann zum Schluss auch noch meine eigene Geschichte aufschreiben!<br /><br /></div>  <blockquote>&Uuml;ber das Erlebnis Einwanderung berichte ich in einer Erz&auml;hlstunde in der Klinik Sonneneck in Wyk auf F&ouml;hr</blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:center;"><strong>Nach Australien durch die Hintert&uuml;r<br />Am Sonntag den 3. M&auml;rz<br />Um 19 Uhr<br />Im Clubraum der Klinik Sonneneck<br />Osterstrasse 2, Wyk auf F&ouml;hr<br /><br />Eintritt frei&nbsp; --- Alle herzlich willkommen</strong><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Unsere United States auf Föhr]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/unsere-united-states-auf-fohr]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/unsere-united-states-auf-fohr#comments]]></comments><pubDate>Sat, 20 Jan 2018 18:44:41 GMT</pubDate><category><![CDATA[F&ouml;hr Notizen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/unsere-united-states-auf-fohr</guid><description><![CDATA[Vor kurzem sa&szlig;en wir in einer Gruppe zu zehnt zusammen und sprachen &uuml;ber unsere Heimatl&auml;nder, unterschiedliche Kulturen, die Vielfalt der Sprachen und heimatliche Gen&uuml;sse. Als wir dann durchz&auml;hlten, wie viele Nationen sich zu diesem Zeitpunkt in diesem Raum versammelt hatten, kamen wir auf sieben! Gemeinsam vertraten wir Afghanistan, Deutschland, Eritrea, den Irak, Iran,&nbsp; Somalia und Syrien.Wir begannen die verschiedenen Nationalit&auml;ten zusammen zu rechnen, die [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Vor kurzem sa&szlig;en wir in einer Gruppe zu zehnt zusammen und sprachen &uuml;ber unsere Heimatl&auml;nder, unterschiedliche Kulturen, die Vielfalt der Sprachen und heimatliche Gen&uuml;sse. Als wir dann durchz&auml;hlten, wie viele Nationen sich zu diesem Zeitpunkt in diesem Raum versammelt hatten, kamen wir auf sieben! Gemeinsam vertraten wir Afghanistan, Deutschland, Eritrea, den Irak, Iran,<span>&nbsp; </span>Somalia und Syrien.<br />Wir begannen die verschiedenen Nationalit&auml;ten zusammen zu rechnen, die auf der Insel F&ouml;hr leben. Da gibt es die alteingesessenen Friesen (mit ihrer eigenen Sprache, dem Fering); die plattdeutsch- oder hochdeutsch sprechenden F&ouml;hrer; die F&ouml;hr-Amerikaner (die nach dem 2. Weltkrieg Gl&uuml;ck- und Arbeit suchend nach Amerika auswanderten); die D&auml;nen, die seit der Volksabstimmung im Jahre 1920 zur d&auml;nischen Minderheit auf unserer Insel geh&ouml;ren &ndash; und au&szlig;erdem alle die Zugewanderten: Menschen aus anderen Teilen Deutschlands, aus Polen, der Tschechischen Republik, Rum&auml;nien, Russland, der Ukraine, Sibirien, Tschetschenien, Frankreich, Italien, Griechenland, der T&uuml;rkei, China, Australien &ndash; sogar Schweizer finden regelm&auml;&szlig;ig den Weg in den Norden und wahrscheinlich viele Andere, die ich noch nicht getroffen habe.</div>  <blockquote>Nicht schlecht f&uuml;r eine kleine Insel von knapp 10.000 Einwohnern!<br /><span></span>Wahrlich: Wir vertreten die &lsquo;Vereinigten Staaten F&ouml;hrs&rsquo;!<br /><span></span></blockquote>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph">Lange habe ich im Ausland gelebt und geh&ouml;rte selbst zu einer Minorit&auml;t in einem Land, dass von der britischen Kultur und Gesetzgebung gepr&auml;gt war. Jahrelang wurde von mir erwartet, dass ich mich &lsquo;integriere&rsquo;, Australierin werde. Einerseits wollte ich mich nat&uuml;rlich eingliedern &ndash; wollte nicht die &lsquo;Andere&rsquo;, die &lsquo;Fremde&rsquo; bleiben, wollte dazu geh&ouml;ren, mitreden und mitmachen k&ouml;nnen. Andererseits war ich aber auch nicht bereit, meine Herkunft zu vergessen. Immerhin fand ich vieles, was ich aus meiner Kindheit und Jugend noch mit herumtrug, gut! Ich sang zum Beispiel gern, vor allem beim Hausputz! Viele&nbsp;Australier fanden das komisch! <br />Zu Weihnachten sangen sie zwar in der Kirche oder in der Myer Music Ball (einer Freilichtb&uuml;hne) 'Carols by Candlelight', aber nicht unter ihrem eigenen Tannenbaum.<br /><span></span>Meine deutsche Gr&uuml;ndlichkeit und mein Organisationstalent wurden oft verspottet. Der Australier sagt gern: &rdquo;She&rsquo;ll be right&rdquo;, und meint damit: Halbsweg gut ist gut genug. Ich schloss also meinen eigenen Kompromiss mit meinem Gastland: Ich hielt mich an ihre Regeln und passte mich an,&nbsp;behielt aber gleichzeitig gewisse deutsche Traditionen und Rituale, die mir lieb waren. Ich sprach auch mit meinem Sohn von Anfang an Deutsch, was die australische Familie meines Mannes schockierte. Sie dachten, es w&uuml;rde einerseits das Kind verwirren, ihn andererseits im Kindergarten und in der Schule zum Au&szlig;enseiter abstempeln. Beides geschah nicht und Studien beweisen inzwischen, dass Kinder, die mit mehr als einer Sprache aufwachsen, bereichert sind. In unserer globalen Welt sind vielsprachige Menschen mobil, sie haben mehr M&ouml;glichkeiten sich beruflich zu entfalten.<br /><span></span></div>  <blockquote>Seitdem ich wieder in Deutschland lebe, f&uuml;hle ich mich irgendwie freier und unbefangener. Ich kann &lsquo;ich&rsquo; sein &ndash; eine Deutsche unter Deutschen, eine F&ouml;hrerin unter F&ouml;hrern. Ich brauche&nbsp;nicht mehr aufpassen und kann spontaner leben.<br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Nat&uuml;rlich hatte ich aus der Ferne von der Fl&uuml;chtlingswelle geh&ouml;rt, die Deutschland, so hie&szlig; es in der australischen Presse, &lsquo;schier &uuml;berflutete&rsquo;<em>. &ldquo;What&rsquo;s happening to your poor Germany?&rdquo;</em> wurde ich manchmal von besorgten Freunden und Bekannten gefragt (Was passiert deinem armen Deutschland?).<br />Ich sah mich auf meinen Heimatbesuchen auf F&ouml;hr um, las den &ldquo;Inselboten&rdquo; und andere g&auml;ngige deutsche Nachrichtenbl&auml;tter und war im Gro&szlig;en und Ganzen beeindruckt von den Bem&uuml;hungen vieler, den Leuten zu helfen, die ihre Heimaten aus verschiedenen Gr&uuml;nden verlassen hatten.<br />Seit Mai 2017 leben mein Mann und ich wieder fest auf F&ouml;hr und ich empfinde mich inzwischen als ein Heimkehrer. Ich wollte mich mit Integration h&ouml;chstens als Zuschauer vorm Fernseher oder Leser der Tageszeitung besch&auml;ftigen. Es kam anders.<br />Schon kurz nach unserer Ankunft wurde ich gefragt, ob ich vielleicht aushelfen k&ouml;nnte, ich h&auml;tte doch in Australien Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und man suche hier dringlichst nach Lehrkr&auml;ften, um den Asylanten und Fl&uuml;chtlingen bei der Integration zu helfen.<br />Und so sa&szlig; ich denn in meiner Funktion als DaF Lehrerin in unserem fr&ouml;hlichen Kreis, den ich am Anfang beschreibe. Eigentlich nenne ich mich ungern Lehrerin &ndash; ich sehe mich eher als &lsquo;facilitator&rsquo; (deutsche &Uuml;bersetzung laut leo.org: Vermittlerin oder Unterst&uuml;tzerin). Ich vermittle den Kursteilnehmern die Feinheiten der deutschen Sprache, die man allein durchs H&ouml;ren nicht unbedingt wahrnimmt: wie man das &lsquo;der, die und das&rsquo; richtig einsetzt, wie die Wortendungen aussehen, das Konjugieren und Deklinieren usw.<br />Sprechen tun sie alle ganz gut &ndash; das Lesen und Schreiben macht einigen Schwierigkeiten oder ist ungewohnt, aber wenn ich ihre eigenen wundersch&ouml;nen Schriftzeichen sehe, die eher kleinen Kunstwerken &auml;hneln als Buchstaben, dann wundere ich mich nicht! Nie w&uuml;rde ich ihre Sprache so h&uuml;bsch zu Papier bringen k&ouml;nnen wie sie!<br />Nach unserer Verwunderung und Freude, dass F&ouml;hr so viele Nationen beherbergt, wird es ernster.<br />Ich versuche mich vorsichtig zu erkundigen, wie sie denn akzeptiert werden, hier in unserer 10.000-k&ouml;pfigen Gesellschaft. Sie z&ouml;gern, wollen mich als einzige Deutsche nicht beleidigen &ndash; erw&auml;hnen nur die Blicke, die ihre Frauen ernten, wenn mehrere Familien einmal im Monat gemeinsam im Zug nach Hamburg fahren, um dort einen Gro&szlig;einkauf zu t&auml;tigen. Nicht nur Blicke ernten ihre Kopft&uuml;cher, denke ich mir, wahrscheinlich auch Worte.<br />&ldquo;Es ist eigentlich gar nicht so lange her,&rdquo; erz&auml;hle ich ihnen, &ldquo;dass die F&ouml;hrer Frauen mit Kopft&uuml;chern auf die Stra&szlig;e gingen.&rdquo; In meiner Kindheit in den 50er und 60er Jahren war das ganz normal. &ldquo;Und schaut euch doch die Friesentracht an: Kopft&uuml;cher!&rdquo; sage ich.<br />Andere Beispiele fallen mir ein: Lange trugen Frauen zum Gottesdienst in der katholischen Kirche eine Kopfbedeckung, meist eine Art Spitzenschal, lose &uuml;bers Haar drapiert.<br />Eine australische Schw&auml;gerin zittert heute noch vor Wut, wenn sie sich erinnert, wie ein katholischer Pfarrer ihrer Kindheit sich weigerte, ihr das Abendmahl zu reichen, anstatt mitten in der Messe laut und herrisch in die Gemeinde rief: &ldquo;Gebe jemand diesem M&auml;dchen eine Kopfbedeckung!&rdquo;<br />Moden und Regeln &auml;ndern sich &ndash; und doch f&auml;llt es uns oft schwer, das Andere, das Ungew&ouml;hnliche, das Neue zu akzeptieren. Mein erster &lsquo;Minirock&rsquo; endete zwei Zentimeter &uuml;ber dem Knie und verursachte eine Familiendebatte &ndash; als die R&ouml;cke immer h&ouml;her rutschten, hob sich kaum noch eine Augenbraue!<br />Und doch f&uuml;hren muslimische Kopfbedeckungen wie Hidschab, Chimar oder Amira zu Folgerungen, die mit Vorurteilen &uuml;ber den Islam an sich verbunden sind.<br />Auch meine Kursteilnehmer geben zu: Muslime haben es in Deutschland nicht immer leicht.<br />Wie entstehen solchen Vorurteile? Warum glauben viele, dass &lsquo;alle Muslime&rsquo; gef&auml;hrlich, gar Terroristen sind? Dass sie die deutsche Kultur und Gesellschaft untergraben, eine Gefahr f&uuml;r die deutschen Werte darstellen?Thomas M&uuml;ller ist ein Spezialist f&uuml;r Krisen-PR. In einem Interview in der Osho Times (Nov 2016) spricht er &uuml;ber &ldquo;subjective Wahrheit&rdquo;:<br /><br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&ldquo;Das, was wir f&uuml;r wahr halten, ist ganz stark von der<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Kultur gepr&auml;gt, in der wir gro&szlig; werden. In jeder Kultur<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;gibt es Geschichten mit bestimmten Erz&auml;hlstr&auml;ngen.<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Und egal, was wir uns als Menschen vormachen,<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;funktionieren wir letztlich doch eher simple. Wenn es<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;gelingt, &lsquo;Wahrheiten&rsquo; in Erz&auml;hlstr&auml;ngen wiederzugeben,&nbsp; &nbsp; &nbsp;<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;die in einer Kultur bereits verankert sind, dann<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;werden solche &lsquo;Wahrheiten&rsquo; durchdringen.&rdquo;<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <em><a href="http://www.oshotimes.de/inhalt-092011/" target="_blank">Thomas M&uuml;ller</a></em><br /><br />Als Beispiel nennt Thomas M&uuml;ller die Propaganda der Nazis, die zur gnadenlosen Verfolgung der Juden f&uuml;hrte. Es fiel ihnen nicht schwer, das j&uuml;dische Volk zum S&uuml;ndenbock aller &uuml;blen Umst&auml;nde zu ernennen, weil &ldquo;die christliche Kultur seit Jahrhunderten davon gepr&auml;gt war, dass es eben &lsquo;der Jude&rsquo; war, der den Gottessohn verraten hat.&rdquo;<br />&Auml;hnlich ist es wohl auch mit der sogenannten Wahrheit &uuml;ber den Islam. Seit Jahrhunderten bezeichnen Christen und Muslime einander als &lsquo;Ungl&auml;ubige&rsquo;. Die Kreuzz&uuml;ge des Mittelalters galten als ein christlich-heiliger Kampf, der der Kirche und Gott dienen sollte &ndash; und die zu einem &lsquo;Erz&auml;hlstrang&rsquo; wurden, der auch heute noch Unverst&auml;ndnis und Rassismus n&auml;hrt. Thomas M&uuml;ller erw&auml;hnt, dass z.B. in der t&uuml;rkischen Kultur seit Jahrhunderten die Geschichte lebt, dass &ldquo;Christen immer wieder versuchen, ihre Symbole in Mosheen anzubringen.&rdquo; Misstrauen wird ges&auml;t und verbreitet sich.<br /></div>  <blockquote>&#8203;Heute wissen wir, wie leicht eine Unwahrheit &ndash; oder &lsquo;fake news&rsquo; &ndash; aufgestellt und verbreitet werden kann. Und wie schwer es ist, das einmal Behauptete zu widerlegen.</blockquote>  <div class="paragraph">&#8203;Ich erz&auml;hle meinen Kursteilnehmern von meinen eigenen Erfahrungen &ndash; 45 Jahre habe ich als &lsquo;Deutsche&rsquo;<br />in Australien gelebt. Nicht meine Kleidung verriet mich, aber mein Akzent (der eher leicht war, ich wurde oft f&uuml;r eine Skandinavierin gehalten) und gewisse kulturelle Unterschiede, z.B. dass wir das Weihnachtsfest am<br />24. Dezember feierten und nicht wie die Australier am 25., dem Ersten Weihnachtstag.<br />Als Deutsche war ich in Australien vielen Vorurteilen ausgesetzt. Die Australier hatten im 1. und 2. Weltkrieg an der Seite der Briten gegen die Deutschen gek&auml;mpft. Damals war Deutschland der Feind und die britisch gef&auml;rbte Propaganda stellte die Deutschen als blutdurstige, angriffslustige und brutale Barbaren da, die alle Frauen vergewaltigen und alle Kinder niedermetzeln wollten. &Auml;hnlich der deutschen Propaganda zu den Russen. Solche &ldquo;Wahrheiten&rdquo; k&ouml;nnen in einer Gesellschaft leicht Fuss fassen.<br />Die gro&szlig;e geografische Abgeschiedenheit von Europa bedeutet, dass viele Australier eher wenig Kontakt zu Europa oder gar den Deutschen haben. Ausserdem sind ihre Kenntnisse von Deutschland und den Deutschen oft durch endlose Wiederholungen im TV &uuml;ber Hitler und den Holocaust gepr&auml;gt. So sind wir Deutschen f&uuml;r viele Australier schlichtweg Nazis, auch wenn sie es einem nicht immer ins Gesicht sagen. Wir sind in den Augen vieler durch unsere kollektive Schuld belastet. Andere &lsquo;kennen&rsquo; die Deutschen aus der Sicht des Oktoberfests: Als Bier-konsumierende, Wurst und Sauerkraut-essende Lederhosentr&auml;ger, deren Frauen samt und sonders durch ihre &uuml;ppigen Busen gepr&auml;gt sind. Ich fiel nicht in letztere Kategorie, trank nicht einmal gern Bier, weswegen mein erster, australischer Ehemann auch offen und in meiner Anwesenheit bedauert wurde!<br />Aber so ist es halt mit Klischees, nicht? Zu gern f&auml;llt man darauf zur&uuml;ck, wenn man so die Fehler der Anderen anprangern kann, sich selbst als Besserwisser oder Bessertuer darstellen kann.<br />Mal ehrlich: Sind alle Amerikaner pro-Donald-Trump? Bestimmt nicht!<br />Die AfD macht sich in Deutschland stark, deshalb sind nicht alle Deutschen wiedergeborene Nazis, Ausl&auml;nder-feindlich oder automatisch Antisemetisch.<br />In Australien hatten wir mehr j&uuml;dische und europ&auml;ische Freunde als australische. Unsere j&uuml;dischen Freunde und Bekannten zeichneten sich durch ihren herrlichen Humor aus, durch ihr Wissen um die Weltgeschichte, ihre Lebensart &ndash; und dadurch, dass sie uns Deutsche akzeptierten.<br />Das klingt paradox, oder? Vielleicht erkl&auml;rt es sich dadurch, dass so viele von ihnen selbst in Deutschland geboren worden waren und sich der deutschen Kultur und Art und Weise n&auml;her f&uuml;hlten als der Australischen.<br />Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal beim J&uuml;dischen Holocaust Museum in Melbourne anrief, um einen Schulbesuch anzumelden.<br />&ldquo;Ich muss Ihnen aber sagen: Es ist eine <em>Deutschklasse</em>, die ich bringen m&ouml;chte&rdquo;, sagte ich und erwartete eine Absage. &ldquo;Warum nicht?&rdquo; kam die Antwort. &ldquo;Wir freuen uns auf Ihren Besuch!&rdquo;<br />Es war ein eindringliches Erlebnis f&uuml;r mich und meine Sch&uuml;ler, das Holocaust Museum zu besuchen. Einerseits waren da die Fotos, die Zeitungsausschnitte, die Statistiken. Dann erz&auml;hlten uns zwei &lsquo;Holocaust Survivors&rsquo;, zwei deutsche Juden, die Auschwitz &uuml;berlebt hatten, aus ihrem Leben. Sie taten das, ohne anzuklagen, ohne zu verurteilen oder anzuprangern. Sie waren Menschen, die uns tief beeindruckten. Sie freuten sich, dass wir Interesse an ihren Geschichten hatten. Aber das Beste war, dass wir uns gegenseitig akzeptierten.<br />Australien hat seit dem Beginn der ernsthaft betriebenen europ&auml;ischen Kolonisation im 19. Jahrhundert (obwohl Europ&auml;er schon ab 1600 in Australien landeten) viele verschiedene Nationen aufgenommen und absorbiert. Dominant ist immer noch die britische Bev&ouml;lkerung, die auch die Gesetzgebung und den Gro&szlig;teil des sozialen Lebens bestimmt. Sp&auml;testens nach dem 2. Weltkrieg wurden gezielt europ&auml;ische Einwanderer angeworben, vorzugsweise Nordeurop&auml;er. In Australien herrschte eine ungeschriebene &ldquo;White Australia Policy&rdquo; bis 1973!<br />Obwohl eine Flut von Einwanderern eintraf, wurde von ihnen erwartet, sich in die dominante Kultur einzugliedern &ndash; erst durch &ldquo;assimilation&rdquo;, dann durch &ldquo;integration&rdquo;. Schliesslich wurde ein neues Modell gepr&auml;gt: Der Multikulturismus.</div>  <blockquote>&ldquo;Multikulturismus&rdquo; &ndash; das klingt doch nach dem Gelben vom Ei, nicht? Endlich etwas, was dieses Gewirr von Nationalit&auml;ten, das Australien ausmacht, unter einen Hut bringt!<br /><span></span></blockquote>  <div class="paragraph"><br />Aber was bedeutet Multikulturismus eigentlich in der Praxis?<br />Ich meine, es bedeutet eine Gesellschaft, die sich wie ein Mosaik aus vielen verschiedenen Teilchen zusammenf&uuml;gt (und ich danke meinem Freund, Hans Schroeder, der mich zuerst auf die &lsquo;Mosaik Gesellschaft&rsquo; aufmerksam gemacht hat). Ich verstehe darunter:<br />Viele V&ouml;lkergruppen, die neben einander her leben, sich ber&uuml;hren, sich vermischen - aber nie ganz gleich werden.<br />Wir Fremden (sprich Neu-Australier der ersten Generation) wissen, was von der australischen Gesellschaft von uns erwartet wird, aber wir suchen gleichzeitig auch unsere eigene Kultur zu erhalten. Und so steuern wir<span>&nbsp; </span>der australischen Kultur und den australischen Werten bei &ndash; z.B. mit unserem Essen, mit unseren Sprachen, mit Stra&szlig;en- oder Stadtviertelfesten, mit unseren L&auml;den und Restaurants<span>&nbsp; </span>&ndash; und behalten zumindest teilweise unsere eigenen Br&auml;uche. So gibt es in Melbourne z.B. Stadtteile, die von verschiedenen Nationalit&auml;ten gepr&auml;gt sind, wie z.B. Chinatown mitten in der City, oder das italienische Viertel, Carlton. Jede neue Gruppe von Zuwanderern findet auch zueinander.<span>&nbsp; </span>Die Schulen und Bibliotheken in den verschiedenen Stadtteilen versuchen, die dominanten Fremdsprachen in ihrem Angebot zu reflektieren.<br />So etwas ist f&uuml;r mich echter Multikulturismus &ndash; die Neugier unter den Alteingessenen zu f&ouml;rdern, das Neue mal zu beschnuppern und kennenzulernen!<br />Wie gesagt: Ich hatte gedacht, mit meiner R&uuml;ckkehr nach Deutschland h&auml;tte ich das Thema Integration abgehakt. Ein Thema, das mich in Australien so lange besch&auml;ftigt hat und mich auch dazu f&uuml;hrte, mit anderen deutschen Einwanderern zu sprechen und ihre Geschichten aufzuschreiben und eine Ausstellung zu dem Thema zu inszenieren.<br />Nun bin ich hier, und durch meinen Deutschkurs, dem Treffen mit den &lsquo;Asylbewerbern&rsquo; (wann bekommen sie endlich einen anderen Namen? &lsquo;Neudeutsche&rsquo; vielleicht, wie wir in Australien &lsquo;New Australians&rsquo; waren!) und die Berichte und Debatten, die sich in den Medien ausspielen, bin ich erneut mit Integration konfrontiert.<span>&nbsp; &nbsp;</span>Einerseits treffe ich die Fl&uuml;chtlingshelfer hier auf F&ouml;hr, die sich unerm&uuml;dlich einsetzen, um den Zuwanderern zu helfen und ihnen den Weg in unsere Gesellschaft zu ebnen.<br />Ich treffe andere Leute, die sich abf&auml;llig &auml;u&szlig;ern. Ich lese die teilweise recht hetzerischen Schlagzeilen in den Zeitungen, die die unterst&uuml;tzen, die den Fl&uuml;chtlingen die Schuld an allem zuschieben wollen: Arbeitslosigkeit Deutscher (&lsquo;Die nehmen unsere Arbeitsstellen&rsquo;); Armut unter deutschen Rentnern (Der Staat verschwendet Geld an denen, gibt uns aber nichts); und Kriminalit&auml;t.<br />Vielleicht scheint es nur mir so: Aber sind die Schlagzeilen nicht gr&ouml;&szlig;er und fett gedruckter, wenn mal wieder ein Syrer, ein Iraker oder ein &lsquo;Mann, arabischer Erscheinung&rsquo; eine Gewalttat begangen hat? W&auml;hrend der Deutsche, der seine Frau ersticht und die Leiche versteckt nur mit einer kleinen Notiz bedacht wird?<br />&#8203;Sind alle Muslime kriminell, weil einige es sind?<br />Eine Studie des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer zeigt,<br />&ldquo;dass Asylbewerber, wenn man von Verst&ouml;&szlig;en gegen das Aufenthaltsgesetz absieht, nicht h&auml;ufiger straff&auml;llig werden als Deutsche oder andere Migranten.&rdquo; (Christian Pfeiffer im Interview mit Anne-Beatrice Clasmann, <span>Junge Fl&uuml;chtlinge und die </span>Gewalt, Inselbote, 4.1.2018)<br />K&uuml;rzlich sorgte eine 93 j&auml;hrige Rentnerin auf Amrum f&uuml;r einen spektakul&auml;ren Autounfall &ndash; beim Ausparken gelang es ihr, zwei andere, parkende PKWs zu rammen, ein vorbeifahrendes Auto zu streifen und schlie&szlig;lich derartig auf einen Wagen aufzufahren, dass jener umkippte und ihr eigenes Auto obenauf landete. <a href="https://www.shz.de/lokales/insel-bote/spektakulaerer-auspark-unfall-auf-amrum-id18113336.html" target="_blank">(Inselbote)<br /></a>Immer wieder liest man von einzelnen F&auml;llen von Fahrern in fortgeschrittenem Alter, die Unf&auml;lle verursachen.&nbsp;<br /><span></span></div>  <blockquote><span>Bedeutet das nun, dass s&auml;mtliche Rentner &uuml;ber 65 von den Fahrbahnen verbannt und ihre F&uuml;hrerscheine eingezogen werden m&uuml;ssen? Darf man Menschen so pauschal verurteilen?</span></blockquote>  <div class="paragraph">&#8203;&ldquo;Warum fahrt ihr eigentlich einmal im Monat nach Hamburg?&rdquo; frage ich meine Gruppe. &ldquo;Zum Einkaufen,&rdquo; antworten sie. Gibt es nicht genug Superm&auml;rkte (drei immerhin) auf F&ouml;hr? Oder ist es in Hamburg billiger?<br />&ldquo;Es ist wegen Halal,&rdquo; erkl&auml;ren sie mir. &ldquo;Hier k&ouml;nnen wir nicht Halal bekommen.&rdquo; Halal bedeutet, dass Nahrungsmittel &auml;hnlich wie bei kosher rituell rein und zur Nahrungsaufnahme geeignet sind.&nbsp;<em><a href="http://www.halal-zertifikat.de/diverse/was-bedeutet-halal.htm" target="_blank">(Halal)</a></em><br />&ldquo;In Melbourne f&uuml;hren alle gro&szlig;en Superm&auml;rkte koshere Lebensmittel. Es gibt viele L&auml;den, die auch Halal anbieten&rdquo;, erz&auml;hle ich. Und f&uuml;ge hinzu: &ldquo;Wartet nur ab, wenn Knudsen (unser &ouml;rtlicher Edeka Markt) merkt, dass es einen Markt f&uuml;r Halal hier auf der Insel gibt, werden sie es bald anbieten. &Auml;hnlich wie sie jetzt Lebensmittel und Gem&uuml;se nicht nur als Bio Produkte anbieten, sondern auch schon als Vegan!&rdquo; Hoffentlich stimmt meine Zukunftsprognose. Halal in <a href="https://www.edeka.de/eh/nord/e-aktiv-markt-knudsen-boldixumer-str.-13-15/index.jsp" target="_blank">Knudsens</a> Regalen w&auml;re echt ein Zeichen, dass unsere neuen Mitb&uuml;rger als ernsthafte Konsumenten akzeptiert sind!<br />&Uuml;ber die Integration von Fl&uuml;chtlingen befragt, &auml;u&szlig;ert sich der Schleswig-Holsteinische Innenminister, Hans-Joachim Grote, folgenderma&szlig;en:<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &ldquo;Der Kern ist f&uuml;r mich dabei f&ouml;rdern und fordern. Wir werden<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;etwa beim Zugang zum Arbeitsmarkt dar&uuml;ber nachdenken<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;m&uuml;ssen, die Leute dort abzuholen, wo sie heute stehen,<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;und nicht einen deutschen Normalabschluss vorauszusetzen.<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Die Frage ist doch: K&ouml;nnen wir es uns erlauben, F&auml;higkeiten<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;brach liegen zu lassen, nur weil kein Diplom nach unseren<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Standards vorliegt? Hier m&uuml;ssen neue Wege gefunden werden. &ldquo;<br />(Interview mit dem Innenminister f&uuml;r SH, Hans-Joachim Grote, <span>Wir m&uuml;ssen mehr nach vorne denken, </span><a href="https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/politik/hans-joachim-grote-wir-muessen-mehr-nach-vorne-denken-id18700236.html" target="_blank">Inselbote</a><span>,</span><span> </span>2.1.2018)<br />Das halte ich f&uuml;r einen ausgezeichneten Ansatz.<br />Denn darum geht es doch eigentlich, wenn wir von &lsquo;Integration&rsquo; sprechen. <em>It has to work two ways &ndash; </em>es muss doch zweigleisig laufen. Einerseits sollen die, die aus anderen L&auml;ndern kommen, lernen unsere Sprache zu sprechen. Mit der Sprache finden sie Arbeit, k&ouml;nnen unsere Regeln lernen, sich ins soziale und politische Gewirr einf&uuml;gen &ndash; und wir k&ouml;nnen uns gegenseitig austauschen. Mit der Sprache k&ouml;nnen sie sich in ihre Gastgesellschaft und das Leben im fremden Lande einf&uuml;gen.<br />Anderseits m&uuml;ssen auch wir sie in unsere Gemeinschaft integrieren, nicht nur ihre Speisen und Spezialit&auml;ten in unsere Men&uuml;s absorbieren, sondern auch akzeptieren, dass die Neuank&ouml;mmlinge ihre eigene Sprache und ihre eigenen Sitten mitbringen, die sie nicht unbedingt aufgeben wollen.<br />Um nicht anzuecken, anzusto&szlig;en oder aufzufallen geben die Deutschen in Australien sich die gr&ouml;&szlig;te M&uuml;he, die australischen Regeln zu akzeptieren und sich inne zu machen. Aber wir sind auch nicht bereit, uns selbst zu verleugnen. So sprechen wir weiter unsere eigene Sprache. Wir bauen deutsche Kinderg&auml;rten und Schulen auf, damit unsere Kinder ihre Muttersprache, und damit die Verbindung zur Heimat und zur Familie nicht verlieren. Wir besuchen deutsche Restaurants und Feste (ja, auch das Oktoberfest!) und unterst&uuml;tzen das j&auml;hrliche Deutsche Filmfestival, das Originalfilme von der Berlinale zeigt. Wir &ndash; und alle anderen in Australien vertretenen Nationen &ndash; haben unsere eigenen Institutionen aufgebaut &ndash; u.a. das Goethe Institut oder die Goethe Societies; deutsche Clubs und Vereine und Fussballmannschaften und Seniorenheime.<br />&#8203;Auch in der Fremde bleiben wir unseren Wurzeln treu, mal brutzeln wir wie die Aussies am Barbecue, mal schmoren wir eine deutsche Weihnachtsgans.<br />Bei der Integrationsdebatte d&uuml;rfen wir nicht vergessen, das auch von uns, der Gastgesellschaft, etwas verlangt wird: Uns dem Neuen und Anderen zu &ouml;ffnen.<br /><br /></div>  <blockquote>Und &uuml;berhaupt, wie k&auml;men wir heutzutage noch ohne die Fr&uuml;hlingsrolle, das Sushi, den D&ouml;ner und Co aus? Nicht weniger wegzudenken aus der deutschen K&uuml;che wie z.B. Pizza, Gyros, Baguette oder Hamburger, um nur ein paar zu nennen!<br /><span></span></blockquote>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/banner-1082643-640_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[45 Jahren in 2000 Zeichen]]></title><link><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/45-jahren-in-2000-zeichen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/45-jahren-in-2000-zeichen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 17:10:11 GMT</pubDate><category><![CDATA[F&ouml;hr Notizen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sabinenielsen.net/sabines-blog/45-jahren-in-2000-zeichen</guid><description><![CDATA[&ldquo;Schiete!&rdquo; sage ich. Wir stehen im Supermarkt an der Kasse, als der Kassierer uns darauf hinweist, dass sich der Deckel am T&ouml;pfchen Schlagsahne gel&ouml;st hat. Die Sahne kleckert auf den Boden und das Flie&szlig;band. &#8203;&ldquo;Ich zieh das schon mal ab und Sie holen sich einen Neuen,&rdquo; r&auml;t der Kassierer.&lsquo;Schiete&rsquo; &ndash; habe ich gesagt! Laut und deutlich und in H&ouml;rweite der anderen Kunden, die aufs Bezahlen warten. Aber wir sind hier auf F&ouml; [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">&ldquo;Schiete!&rdquo; sage ich. Wir stehen im Supermarkt an der Kasse, als der Kassierer uns darauf hinweist, dass sich der Deckel am T&ouml;pfchen Schlagsahne gel&ouml;st hat. Die Sahne kleckert auf den Boden und das Flie&szlig;band. <br />&#8203;&ldquo;Ich zieh das schon mal ab und Sie holen sich einen Neuen,&rdquo; r&auml;t der Kassierer.<br /><span></span>&lsquo;Schiete&rsquo; &ndash; habe ich gesagt! Laut und deutlich und in H&ouml;rweite der anderen Kunden, die aufs Bezahlen warten. Aber wir sind hier auf F&ouml;hr und da st&ouml;rt sich keiner dran! Sogar meine Mutter sagte &lsquo;Schiete&rsquo;, wenn was schief gegangen war &ndash; aber wehe, eine von uns h&auml;tte den hochdeutschen Ausdruck benutzt &ndash; o weia!<br /><span></span>Ich mache mich also auf zum anderen Ende des Supermarkts, um mir ein neues T&ouml;pfchen Schlagsahne zu holen und k&ouml;nnte vor Freude h&uuml;pfen! Dies kleine W&ouml;rtchen, was mir so flugs, so spontan und auf Deutsch entkam, war mal wieder einer dieser Momente, wo ich mich so zu Hause f&uuml;hlte &ndash; so angekommen!<br /><span></span></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph">&#8203;Nach 45 Jahren in Australien lebe ich wieder auf F&ouml;hr!<br />K&uuml;rzlich baten mich die Herausgeber unserer viertelj&auml;hrlichen Inselzeitschrift, <a href="http://www.inselgrafik.com/projekte/ueueb-feer/" target="_blank">&Uuml;&uuml;b Feer</a> (friesisch f&uuml;r<br />&lsquo;Auf F&ouml;hr&rsquo;), einen Artikel zu schreiben. Drei Fragen sollte ich beantworten: Warum ging ich nach Australien, warum kam ich zur&uuml;ck und inwieweit hat sich die Insel meiner Kindheit gewandelt. Nichts einzuwenden gegen die Fragen &ndash; nur das Ganze soll in 2000 Zeichen (Zeichen &ndash; nicht W&ouml;rtern!!) stattfinden! Wie quetscht man<br />45 Jahre Leben und Erfahrung in 2000 Zeichen?? Gut, ich habe es geschafft,<span>&nbsp; </span>aber einfach war es nicht!<br />Warum ich meine Heimatinsel im Alter von 20 Jahren verlie&szlig; &ndash; dar&uuml;ber habe ich mich ausf&uuml;hrlich an mehreren Stellen ausgelassen<span>.</span><br />Abenteuerlust war dabei &ndash; wer schl&auml;gt schon die Chance aus, in ein ganz anderes Land zu ziehen &ndash; in eine neue Kultur, Gesellschaft und Sprache zu tauchen; ein Land kennenzulernen, dessen Klima und Natur verlockend ungew&ouml;hnlich waren? Ausserdem hatte ich meinen ersten Mann, einen Australier, kennengelernt, und der wollte wieder nach Hause.<br />&ldquo;Australien!&rdquo; rufen Leute aus, die von meiner &lsquo;Auszeit&rsquo; in der Fremde h&ouml;ren, und ihre Augen leuchten auf. Australien scheint f&uuml;r viele eine Art &lsquo;letzter Horizont zu sein, ein Utopia, nachdem man sich sehnen muss. Zuerst bin ich ein bisschen verwirt, wenn ich gefragt werde, wie es denn war. &ldquo;Es war halt &hellip; Leben,&rdquo; kommt meine unzul&auml;ngliche Antwort. Wie soll ich alles, was ich in Australien erlebt habe, in einen Zeitraffer stecken und eine befriedigende Antwort geben?<br />Mit der Zeit lerne ich, den Erwartungen der Frager gerecht zu werden. Wenn man die Zeit und die Gelegenheit hat (und das n&ouml;tige Geld, reisen in Australien ist teuer), dann kann man die unwahrscheinliche Landschaft erkunden. Man kann Urspr&uuml;ngliches, Uraltes und Zeitloses entdecken. Man kann durch den Busch und<br />die Regenw&auml;lder wandern; &uuml;ber die endlose rote W&uuml;ste staunen; Felsformationen entdecken, die den Menschen unscheinbar erscheinen lassen. Wenn man Gl&uuml;ck hat, kann man Kontakt zu den Aboriginals,<br />den First Nation People, aufnehmen, und von ihrer tiefen Weisheit lernen. Da ist das Outback; das Korallenriff; die Str&auml;nde, wo der Surf (die Brandung) haushoch tobt. Die Natur Australiens, die vom Menschen fast noch nicht ber&uuml;hrt worden ist &ndash; das sind Erinnerungen, die mich tief beeindruckt haben und mich nie verlassen werden.<br />Aber dort habe ich nicht gelebt. Wie die meisten Australier habe ich in der Stadt gewohnt, genauer:<br />In Melbourne. Und wie bei den meisten Menschen standen auch bei mir der Beruf, der Haushalt, der Garten und das Kind im Vordergrund &ndash; und dieses Leben spielte sich in einer von den Briten, den &lsquo;Anglo-Saxons&rsquo;, gepr&auml;gten Welt ab.<br />Heutzutage wird in Deutschland viel von Integration gesprochen. Auch von uns &ldquo;New Australians&rdquo; (Neuen Australiern) wurde lauthals Integration verlangt. Den meisten gelang das sehr gut: Wir lernten die Sprache<br />(das australische Englisch, das viele Slangw&ouml;rter und kauzige Idiome benutzt). Akzeptierten, dass wir,<br />um &lsquo;richtige&rsquo; Australier zu sein, uns einem Fussballteam (&lsquo;Aussie Rules&rsquo;) mit Herz und Seele verschreiben mussten; lernten, wie die australische Gesellschaft funktioniert und gaben uns M&uuml;he, uns anzupassen.<br />Doch ein Teil von uns sehnte sich nach Gleichgesinnten. Leuten, mit demselben Hintergrund wie wir.<br />Mit denen wir unsere Sprache sprechen und unsere Kultur feiern konnten.<br />Die Deutschen suchten andere Deutsche; die Italiener, Griechen, Holl&auml;nder, Chinesen, Lebanesen, Vietnamesen, T&uuml;rken, Afghaner usw fanden einander. Der Mensch f&uuml;hlt sich in seiner eigenen Gruppe gew&ouml;hnlich am wohlsten!<br />&Uuml;berall in Melbourne findet man kleine Enklaven verschiedener Volksgruppen &ndash; Gegenden mit typisch ethnischen Restaurants und Clubs; mit L&auml;den, Seniorenheimen und Samstagsschulen, die den Kinder ihre Muttersprache vermitteln. Superm&auml;rkte geben sich M&uuml;he in ihr Sortiment internationale Produkte einzubauen und B&uuml;chereien unterhalten ein Angebot fremdsprachiger B&uuml;cher &ndash; je nach den vorrangigen Zweitsprachen, die in dem Viertel vorherrschen.<br />So kann Multikulturismus beginnen.<br /><br />Warum kam ich zur&uuml;ck nach Deutschland? Viele Gr&uuml;nde! Von Anfang an schmerzte es mich, meine Familie verlassen zu haben. Wir waren eine eng-gestrickte Familie und nun war ich nicht mehr dabei.<br />Ich vermisste F&ouml;hr &ndash; die Insel. Wie die Aboriginals bin ich dem Land, auf dem ich geboren bin, eng verbunden. Heim zu reisen, war immer etwas Wunderbares, nur war da auch immer das Wissen: Du musst wieder zur&uuml;ck! Und immer wieder hielt das t&auml;gliche Leben in Australien mich fest! Man hatte ja ein Haus, eine Hypothek, seine Arbeit, der Sohn wuchs auf, ging zur Schule &ndash; und da war die australische Familie, zu der ich mich auch zugeh&ouml;rig f&uuml;hlte. Ich konnte ihnen schlecht den Sohn und den Enkel entf&uuml;hren!<br /><br />Und doch bin ich hier &ndash; wieder auf F&ouml;hr! Fast h&auml;tte ich es im Jahre 2000 schon geschafft. Damals war meine erste Ehe auseinandergegangen, mein Sohn war erwachsen, beruflich hatte ich Lust, mich zu ver&auml;ndern und der Kontakt zur australischen Familie und alten Freunden war mit der Scheidung verloren gegangen.<br />Jedoch, just zu dem Zeitpunkt, lernte ich in Melbourne einen neuen Lebensgef&auml;hrten kennen &ndash; einen Hamburger! Die n&auml;chsten Jahre verstrichen im Nu &ndash; und dann bot sich ganz pl&ouml;tzlich ein Haus auf F&ouml;hr an &ndash; das Haus meiner Gro&szlig;eltern, in dem unsere Tante bis zu ihrem Tode gelebt hatte. Ein Photo des Hauses gen&uuml;gte, um meinen Mann zu &uuml;berzeugen: Das Haus behalten wir!<br />Ganze f&uuml;nf Jahre renovierten wir &ndash; fast immer aus der Ferne!<br />Dann entschloss mein Mann, sich zur Ruhe zu setzen, das Haus auf F&ouml;hr war fast fertig &hellip; und innerlich hatte ich mit meinem Leben in Australien abgeschlossen. Mein Sohn arbeitet inzwischen im Ausland &ndash; wir haben keine Familie in Australien. Der Gedanke, dass einer von uns beiden eines Tages ganz allein in Melbourne s&auml;&szlig;e, bedr&uuml;ckte mich. Auch hatte ich dadurch, dass ich solange einer australischen Familie angeh&ouml;rt hatte, wenig Kontakte zur deutschen Gemeinschaft in Melbourne geschaffen. Und doch waren wir in unserem Wesen mehr europ&auml;isch als australisch.<br />So trafen wir die Entscheidung, nach F&ouml;hr zur&uuml;ckzukehren.<br /><br />Seit Mai leben wir wieder hier! Vieles ist gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig &ndash; die Fleischtheke im Supermarkt z.B. stellt uns vor Herausforderungen. Das Vieh wird hier anders zerlegt &ndash; ein Gl&uuml;ck sind die Schlachter geduldig und erkl&auml;ren uns freundlich, was wir vor uns sehen!<br />Werden wir zu Weihnachten unseren traditionellen Turkey ins Rohr schieben? Pute ist lecker, aber schmeckt irgendwie anders!<br />Werden wir uns an Hase, Wildschein, Rebh&uuml;hner und Co wagen? Oder wie die anderen F&ouml;hrer einen frisch geschlachteten Karpfen im Sud k&ouml;cheln?<br />Die Auswahl an frischem Gem&uuml;se ist Saison-bedingter als in Melbourne &ndash; daf&uuml;r gibt es W&uuml;rstchen in so vielen Ausf&uuml;hrungen, dass uns manchmal der Kopf schwirrt! Und ich entdecke andere, fast vergessene, Kostbarkeiten: Die Holunderbl&uuml;ten im Fr&uuml;hjahr, aus denen man einen herrlichen Gelee kochen kann. Der grell-gelbe L&ouml;wenzahn verwandelt sich in k&ouml;stlichen L&ouml;wenzahnhonig. Wenn man wei&szlig;, wo man suchen muss, findet man eimerweise frische Brombeeren, die man zu Kuchen und Marmelade verarbeitet.<br />Als die Bl&auml;tter im Buchenwald gegen&uuml;ber von unserem Haus ein herbstliches Gold tragen, erinnere ich mich an meine Kindheit. Da liefen wir durch den Wald und sammelten Bucheckern &ndash; und tats&auml;chlich, da sind sie!<br />Inzwischen hat sich der Wald gelichtet, wir haben schon eine Sturmflut miterlebt und zwei Orkane &ndash; na, was ist schon eine &lsquo;steife Brise&rsquo; an der Nordsee?<br />Die Strandk&ouml;rbe haben sich in ihr Winterquartier verkr&uuml;melt, die Touristen ditto! Nun sind &lsquo;wir F&ouml;hrer unter uns&rsquo;, wie wir einander versichern. Die Saison war anstrengend &ndash; Schlangen im Supermarkt, Gedr&auml;ngel um die besten Pl&auml;tze in den Cafes und Restaurants und Geschubse um die Parkpl&auml;tze. Andererseits war das bunte Treiben am Sandwall (unserer Caf&eacute;- und Renomierstrasse) auch lustig anzuschauen. Und kulturell? Sicher, die Gro&szlig;stadt bietet einem eine gro&szlig;e Skala kultureller Veranstaltungen. Aber in Melbourne sind Konzert-, Theater-, Opern - oder Balletbesuche teuer. Dazu kommt die Anfahrt (durch den starken Verkehr beeintr&auml;chtigt) und das teure Parken. F&ouml;hr bietet als Kurort eine reiche Auswahl an Veranstaltungen, und die meisten kann man gem&uuml;tlich zu Fuss oder auf dem Fahrrad erreichen. Ausstellungen. Konzerte und Vorstellungen wechseln sich ab und alles kostet einen Bruchteil von dem, was wir in Melbourne h&auml;tten zahlen m&uuml;ssen. Jetzt im Herbst und Winter bietet die Volkshochschule au&szlig;erdem ein Programm, das dem des CAE (Council of Adult Education) in nichts nachsteht. Au&szlig;erdem gibt es Sportclubs, Fitness Studios und Wellness Angebote aller Art &hellip; im Winter verw&ouml;hnen sich die Insulaner!<br />&ldquo;Aber vermissen Sie nicht die Weite Australiens?&rdquo; werde ich gefragt.<br />Nein! Wenn wir in die Marsch fahren, sind wir &uuml;berw&auml;ltigt von dem flachen, gr&uuml;nen Land, dem immensen Himmel. Man kann stundenlang auf dem Deich spazieren gehen, zu einer Hand das Meer bis an den Horizont, zur anderen die Brutst&auml;tten der vielen Vogelarten, die durch die gezielte Renaturisierung vieler Fl&auml;chen die Insel anfliegen. (Direkt gegen&uuml;ber von uns br&uuml;ten die St&ouml;rche, die Mutigeren unter ihnen trifft man sogar manchmal beim Spaziergang auf dem Fussteig oder im Watt!)<br />Und dann der Strand! Von Wyk kann man bis nach Utersum (etwa 15km) am Strand entlang laufen. Dort trifft man dann auf den Deich.<span>&nbsp; </span>Man sieht man die Nachbarinseln Amrum und Sylt, die ihre Spitzen einander zu strecken.<br />Und wenn es ebbt, erstreckt sich das Watt vor uns. Eine schillernde Weite, die zum Barfusslaufen einl&auml;dt.<br />T&auml;glich erlebe ich etwas wieder: Ich laufe am Wassersaum entlang, finde die kleinen Steinchen und Muscheln, die wir als Kinder sch&auml;tzten. Das Wasser pl&auml;tschert sanft &ndash; und die Nordsee &hellip; ist halt die Nordsee. So oft versuchte ich mir in Melbourne vorzut&auml;uschen, dass es die Nordsee sei und nicht der S&uuml;dpazifische Ozean, der da vor mir lag. Aber der Ozean ist anders &ndash; er erinnerte mich nur an die tausende von Meilen, die mich von meiner Heimat und meiner Familie trennten.<br />Hat sich die Insel meiner Kindheit ge&auml;ndert?<br />Sicher, auch F&ouml;hr ist dem Fortschritt nicht immun geblieben.<br />Stra&szlig;en, auf<span>&nbsp; </span>denen einst Lastwagen entlang donnerten, sind zu Fussg&auml;ngerzonen geworden! Es ist viel gebaut worden &ndash; fr&uuml;her wusste man, wer in jedem Haus in Wyk wohnte, nun stehen im Winter viele H&auml;user leer, da sie nur noch Ferienwohnungen beherbergen.<br />Aber immer noch schwimmen die Halligen vertr&auml;umt zwischen uns und dem Festland. Die alten Friesenh&auml;user stehen in den D&ouml;rfern, umrandet von ihren &uuml;ppigen G&auml;rten. In meinen Ohren klingt der Tonfall der F&ouml;hrer wie eine heimelige Melodie.<br />Und ich habe meine Familie um mich. Jederzeit kann ich den Telefonh&ouml;rer heben, und jemanden anrufen &ndash; ohne mich zu sorgen, dass bei ihnen vielleicht gerade Nacht ist (der Zeitunterschied zwischen Australien und Deutschland betr&auml;gt im Winter zehn Stunden.) In Melbourne hatten wir selten Besuch, hier schaut immer wieder mal jemand vorbei!<br />Hier bin ich ich. Ich brauche mich nicht f&uuml;r meinen Akzent entschuldigen; nicht f&uuml;r die Greueltaten, die die Deutschen einst begingen; nicht f&uuml;r meinen Humor oder meine deutschen Sitten!<br />Jeden Tag gibt es einen Moment, an dem ich nur durchatme und staune: Ich bin wieder hier &ndash; zu Hause.<br /><br />Mehr &uuml;ber mein Leben in Australien in&nbsp;<u>Ein bisschen Heimat im Gep&auml;ck,</u>&nbsp;<a href="https://www.google.de/search?dcr=0&amp;source=hp&amp;ei=wUkcWvTnGoXLwQLrkbKoDw&amp;q=ihleo+verlag&amp;oq=ihleo+veralg&amp;gs_l=psy-ab.1.0.0i13k1.2459.5166.0.8075.12.12.0.0.0.0.134.1087.2j8.10.0....0...1c.1.64.psy-ab..2.10.1086...0j38j0i131k1j0i5i10i30k1.0.85MCfKRMq70" target="_blank">ihleo verlag, Husum</a><br />und 'Australien durch die Hintert&uuml;r in&nbsp;<u>Australien wie wir es sehen,</u><a href="https://www.drachenmond.de/titel/australien-wie-wir-es-sehen/" target="_blank"> Drachenmond Verlag<br /><br />&#8203;</a>Photos: Viermal Australien, viermal F&ouml;hr<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/centralaustralia-2010-173-2_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0001-3_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0001-1_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-0024_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/004_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/006_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/008_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sabinenielsen.net/uploads/7/5/6/3/75634599/img-2170_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>